Greenpeace USA akzeptiert Bitcoin-Spenden

Greenpeace USA akzeptiert Bitcoin-Spenden

greenpeace-boatDie Umweltorganisation Greenpeace hat bekannt gegeben, zukünftig für die US-Organisation auch Spenden in Form von Bitcoin entgegen zu nehmen. Für die Zahlungsabwicklung wird Greenpeace den Bitcoin-Zahlungsabwickler BitPay nutzen.

Greenpeace hat sich für diesen Schritt entscheiden um Kosten einzusparen und neue Finanzierungsquellen zu aktivieren. Greenpeace akzeptiert keine Spenden von Unternehmen oder Regierungen. Stattdessen vertraut die nonprofit Umweltorganisation auf einzelne Spenden von Privatleuten. Da diese meist nur kleiner Beträge spenden, ist eine kostengünstige Abwicklung der Transaktionen sehr wichtig für das Unternehmen. Bitcoin bietet Greenpeace genau diese Möglichkeit, wobei Kreditkartenanbieter Wohltätigkeitsorganisationen mit 3-4& Gebühren genauso behandeln wie ganz normale Unternehmen.

Bitcoin’s Kostenvorteil

Die beiden Bitcoin-Zahlungsabwickler BitPay und Coinbase verlangen von Wohltätigkeitsorganisationen keine Transaktionsgebühren. Das bedeutet der gesamte gespendet Betrag kommt der Organisation zu Gute.

BitPay non-profit Key-Account Managerin Elizabeth Ploshay wies darauf hin, dass BitPay genau darauf abzielt, non-profit Unternehmen wie Greenpeace mit Bitcoin zu unterstützen:

“Greenpeace erhält 100% einer jeden Spenden. Das bedeutet gleichzeitig, dass sich alle Spenden die in BTC getätigt werden, automatisch erhöhen,“ so Ploshay.

Ben Kroetz, Online-Direktor der amerikanischen Greenpeace Niederlassung erklärte, warum sich die Organisation für BitPay als Bitcoin-Zahlungsabwickler entschieden hat:

„BitPays Ruf als vertrauenswürdiger Zahlungsabwickler hat es uns sehr leicht gemacht, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren und neue Märkte und Spender zu gewinnen.“

Unrealisiertes Potential

Auch Wikipeadia und eine Vielzahl von Open-Source Software Organisationen haben bereits für die Akzeptanz von Bitcoin-Spenden entschieden.

Greenpeace ist mit 2.400 Mitarbeitern und 15.000 Freiwilligen die wohl bekannteste Umweltorganisation der Welt. Viele Bitcoin-Enthusiasten sehen die Akzeptanz seitens der Organisation somit als ein weiteres Gütesiegel für das Konzept der Verwendung von digitalen Währungen als Spendeninstrument.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Nermin Hajdarbegovic via CoinDesk

Image Source: Greenpeace

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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