Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: Pointing Fingers via Shutterstock

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Bei aller Begeisterung für die neuen Anlageklassen der Kryptowährungen gibt es auch immer einige, die kein gutes Wort an Bitcoin und Co. verlieren – so auch der Gold-Investor John Hathaway.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Erst vor Kurzem hatte der JPMorgan-Bankenvorstand Jamie Dimon Bitcoin als Betrug und Blase bezeichnet. Kurz danach brach der Bitcoin-Kurs ein. In die Reihe der Bitcoin-Basher gesellt sich nun auch John Hathaway, der sich mit seinem Fondsmanagement Tocqueville Asset Management vor allem auf Gold-Investments konzentriert.


In einem Interview mit Kitco, einer Newsseite für Edelmetalle, äußerte Hathaway, dass Kryptowährungen “Garbage” (zu deutsch Müll bzw. Abfall) sind. So ist es für ihn vollkommen klar, dass es sich um eine “absolute Blase” handle, auch wenn es wie in jeder Blase natürlich möglich sei, viel Geld zu verdienen, sofern man rechtzeitig abspringt.

Auch machte Hathaway auf die geringe Marktkapitalisierung der Kryptowährungen, verglichen mit dem weltweiten Goldbestand, aufmerksam. Ein Punkt, den man im Gegensatz zu seiner “Müll-Bezeichnung”, nicht von der Hand weisen kann. Die ungefähre Marktkapitalisierung des weltweiten Goldbestandes liegt bei über 60 Billionen US-Dollar, also ca. dem 50-fachen des gegenwärtigen Kryptosektors.

Negative Äußerungen häufen sich

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Immer öfter äußern sich in letzter Zeit Investoren und Bankenvertreter negativ über Kryptowährungen. Durchaus verständlich, schließlich sehen hier viele Vertreter des “traditionellen” Investment- und Finanzgeschäftes eine immer größer werdende Konkurrenz. So auch der bekannte Investor Peter Schiff – ebenfalls stark auf den Goldsektor fokussiert – der in einem Interview mit CNBC Bitcoin ebenfalls als eine Blase bzw. als ein wertloses Anlagegut beschrieben hatte.

Äußerungen wie diese wird es in Zukunft noch viele geben. Je nachdem von wem diese kommen, können sie auch den Bitcoin-Kurs drücken. Allerdings handelt es sich dabei immer nur um kurzfristige Kurskonsolidierungen ohne langfristige Auswirkung. Entsprechend entspannt sollten sich Investoren bei solchen Äußerungen verhalten.

Anstatt Gräben zwischen den Investorengruppen zu ziehen, sollte jedem klar sein, dass es gute Gründe für traditionelle Anlageklassen wie Aktien und Edelmetalle gibt und gute dagegen. Bei Kryptowährungen ist das nicht anders, auch hier lassen sich viele Pro- und Contra-Argumente finden.

Wer in diesem Zusammenhang an einem Vergleich zwischen Gold und Bitcoin interessiert ist, der kann sich unsere Analyse beider Anlageklassen durchlesen.

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