John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”

Quelle: Pointing Fingers via Shutterstock

Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”

Bei aller Begeisterung für die neuen Anlageklassen der Kryptowährungen gibt es auch immer einige, die kein gutes Wort an Bitcoin und Co. verlieren – so auch der Gold-Investor John Hathaway.

Erst vor Kurzem hatte der JPMorgan-Bankenvorstand Jamie Dimon Bitcoin als Betrug und Blase bezeichnet. Kurz danach brach der Bitcoin-Kurs ein. In die Reihe der Bitcoin-Basher gesellt sich nun auch John Hathaway, der sich mit seinem Fondsmanagement Tocqueville Asset Management vor allem auf Gold-Investments konzentriert.

In einem Interview mit Kitco, einer Newsseite für Edelmetalle, äußerte Hathaway, dass Kryptowährungen “Garbage” (zu deutsch Müll bzw. Abfall) sind. So ist es für ihn vollkommen klar, dass es sich um eine “absolute Blase” handle, auch wenn es wie in jeder Blase natürlich möglich sei, viel Geld zu verdienen, sofern man rechtzeitig abspringt.

Auch machte Hathaway auf die geringe Marktkapitalisierung der Kryptowährungen, verglichen mit dem weltweiten Goldbestand, aufmerksam. Ein Punkt, den man im Gegensatz zu seiner “Müll-Bezeichnung”, nicht von der Hand weisen kann. Die ungefähre Marktkapitalisierung des weltweiten Goldbestandes liegt bei über 60 Billionen US-Dollar, also ca. dem 50-fachen des gegenwärtigen Kryptosektors.

Negative Äußerungen häufen sich


John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”
[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Immer öfter äußern sich in letzter Zeit Investoren und Bankenvertreter negativ über Kryptowährungen. Durchaus verständlich, schließlich sehen hier viele Vertreter des “traditionellen” Investment- und Finanzgeschäftes eine immer größer werdende Konkurrenz. So auch der bekannte Investor Peter Schiff – ebenfalls stark auf den Goldsektor fokussiert – der in einem Interview mit CNBC Bitcoin ebenfalls als eine Blase bzw. als ein wertloses Anlagegut beschrieben hatte.

Äußerungen wie diese wird es in Zukunft noch viele geben. Je nachdem von wem diese kommen, können sie auch den Bitcoin-Kurs drücken. Allerdings handelt es sich dabei immer nur um kurzfristige Kurskonsolidierungen ohne langfristige Auswirkung. Entsprechend entspannt sollten sich Investoren bei solchen Äußerungen verhalten.

Anstatt Gräben zwischen den Investorengruppen zu ziehen, sollte jedem klar sein, dass es gute Gründe für traditionelle Anlageklassen wie Aktien und Edelmetalle gibt und gute dagegen. Bei Kryptowährungen ist das nicht anders, auch hier lassen sich viele Pro- und Contra-Argumente finden.

Wer in diesem Zusammenhang an einem Vergleich zwischen Gold und Bitcoin interessiert ist, der kann sich unsere Analyse beider Anlageklassen durchlesen.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”
Das Prinzip Hodl: Großteil der Bitcoiner verkauft nicht
Insights

Ja, sind denn die Bitcoin-Fans wahnsinnig? Ein Großteil der Bitcoin wurde im letzten Jahr keinen Millimeter über die Blockchain bewegt. Die HODL-Mentalität ist nach wie vor weit verbreitet.

John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”
Ethereum-Entwickler gibt Nordkorea Krypto-Nachhilfe
Politik

Der Ethereum Foundation Developer Virgil Griffith wurde an Thanksgiving am internationalen Flughafen in Los Angeles verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, bei einer Konferenz in Nordkorea Wissen über den Umgang mit Kryptowährungen zu illegalen Zwecken verbreitet zu haben. Nun sieht sich Griffith einer Beschwerde der US-amerikanischen Staatsanwaltschaft ausgesetzt.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”
Brave-Nutzerzahlen mit 10,4 Millionen auf Allzeithoch
Altcoins

Die Brave-Nutzerzahlen sind von 8,7 Millionen monatlichen aktiven Nutzern im Oktober auf ganze 10,4 Millionen aktive Nutzer im November gestiegen. Der Anstieg von 19 Prozent pusht die Brave-Nutzerzahlen auf ein neues Allzeithoch.

John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”
Schicksalsjahr 2020: Deutschland muss die Weichen im digitalen Zahlungsverkehr stellen
Märkte

BigTechs wie Amazon, Google, Facebook und Apple übernehmen immer mehr Marktanteile im digitalen Zahlungsverkehr. Daher müssen Lösungen auf gesamteuropäischer Ebene umgesetzt werden, die die Finanzsouveränität des Euroraums schützen. Um den Herausforderungen der Digitalisierung zu begegnen, bleibt jedoch nicht mehr viel Zeit.

John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”
Weltraumökonomie: Blockchain von SpaceChain im All
Blockchain

Weltraum-als-Service: SpaceChain kommt seinem Ziel näher, ein blockchainbasiertes Satellitennetzwerk aufzubauen.

John Hathaway, Gold-Investor John Hathaway bezeichnet Bitcoin als “Müll”
Digitales Wettrüsten: Kann die EU noch aufholen?
Kommentar

Der Rat der Europäischen Union (EU) hat eine Stellungnahme zu Stable Coins herausgegeben. Darin kommt er auch auf eine mögliche Regulierung von Bitcoin & Co. zu sprechen. Dabei wird deutlich: Die EU muss sich sputen.

Angesagt

Bitcoin-Kurs: Diese Modelle deuten auf einen Anstieg hin – Marktbetrachtung
Kursanalyse

Die Bitcoin-Kurs-Analyse vom Bitwala Trading Team. Es gibt zwei Modelle, die auf steigende Kurse hindeuten.

Deutsche Bank überrascht mit gewagter Krypto-Prognose
Insights

Die Deutsche Bank sieht die Zahl der Nutzer von Kryptowährungen in der kommenden Dekade auf 200 Millionen Hodlerinnen und Hodler anwachsen. Unterdessen entwickelt sich der Trend zu einer bargeldlosen Gesellschaft weiter.

Krypto-Verwahrung wider Willen: Banken üben sich als Innovationsverweigerer
Kommentar

Ab nächstem Jahr wird das Geschäft mit der Krypto-Verwahrung lizenzpflichtig. Daraus ergibt sich eine große Chance für die deutschen Banken, neue Token-Geschäftsmodelle anzubieten. Doch sind diese überhaupt darauf vorbereitet? Warum von den Banken keine Impulse hinsichtlich der Token-Ökonomie zu erwarten sind, was unsere Banken mit dem deutschen Staat gemeinsam haben und welche neuen Wettbewerber das Bankgeschäft an sich reißen. Ein Kommentar.

Europäische Kryptowährung: Banque de France testet 2020 digitalen Euro
Regierungen

Frankreich will als einer der ersten Staaten eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) einführen und damit auch Chinas geplanter Einführung einer digitalen Staatswährung Paroli bieten.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: