Genesis Mining: Unrentable Verträge sollen beendet werden

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Genesis Mining: Unrentable Verträge sollen beendet werden

Der Cloud-Mining-Service-Anbieter Genesis Mining möchte Mining-Verträge, die keinen oder nur sehr wenig Profit abwerfen, zeitnah kündigen. Als Begründung dafür nennt das Unternehmen zum einen den Sinkflug des Bitcoin, zum anderen jedoch auch eine Erhöhung der Mining-Schwierigkeit. Für die Kunden von Genesis Mining gibt es jedoch noch die Möglichkeit, auf einen höher dotierten Vertrag umzusteigen.

Genesis Mining ist ein Dienstleister, der Cloud Mining Services anbietet. Dabei kann der Kunde Mining-Kapazitäten von bereitgestellten Rechnern mieten und diese zum Minen von Kryptowährungen bieten. Viele dieser Cloud-Mining-Anbieter unterhalten sogenannte Mining-Farmen, die dank der Skaleneffekte um einiges effizienter funktionieren als kleinere, private Miner. Der Kunde wird für sein Investment anschließend mit einem Teil der Profite belohnt, die durch das Mining erwirtschaftet werden.

Mining wird weniger rentabel – Das Geschäftsmodell gerät ins Wanken

Was passiert jedoch, wenn diese Profite ausbleiben? Diese Erfahrung musste Genesis Mining in den letzten Wochen und Monaten machen. Wie das Unternehmen in einem Blog-Post bekannt gab, ist das Geschäft für Miner seit dem Ende des vergangenen Jahres härter geworden. Dies schlage sich auch in den Erträgen der Kunden nieder, die geringer ausfallen als zum Zeitpunkt des Investment angenommen. Diese Entwicklung führt zu Enttäuschung und Frustration.

Als Cloud-Mining-Anbieter könne Genesis Mining jedoch nicht alle Faktoren des Mining Rewards beeinflussen. Außerdem entziehen sich Bitcoin-Kurs und Mining Difficulty dem Einfluss des Anbieters. Lediglich die Infrastruktur sei von Genesis Mining kontrollierbar. In diesem Feld sei man mit den Mining-Farmen auf Island nach wie vor gut ausgestellt.

Genesis Mining zieht Konsequenzen – Unrentable Verträge werden gekappt

In den anderen beiden Feldern entwickelte sich der Markt für den Cloud-Mining-Anbieter allerdings weniger gut. Genesis Mining macht die anhaltende Talfahrt des Bitcoin – bzw. des gesamten Kryptomarktes – in Verbindung mit dem Anstieg der Mining Difficulty im April und Mai für die magere Ausbeute verantwortlich.

Aktuell erwirtschaften daher einige Kundenverträge weniger Profit, als sie an Instandhaltungskosten beanspruchen. Deshalb hat sich Genesis Mining dazu entschlossen, die unrentablen Verträge in eine 60-tägige Übergangsperiode zu überführen. Enden diese 60 Tage, laufen die Verträge automatisch aus – auch wenn sie zuvor unbefristet waren.

Mit einem Upgrade der Kündigung entgehen

Kunden, die auch weiterhin in den Mining-Farmen von Genesis Mining minen wollen, können ihre laufenden Verträge jedoch noch retten. So bietet das Team ein Upgrade der Bitcoin-Mining-Verträge auf sogenannte Radiant Verträge an. Diese laufen mit einer festgeschriebenen Laufzeit von 5 Jahren anstatt der vorher geltenden unbefristeten Laufzeit. Zudem reduziert sich der Preis pro 1 TH/s von 285 US-Dollar auf 180 US-Dollar. Damit trägt man der Marktlage Rechnung und kalkuliert fortan vorsichtiger.

BTC-ECHO

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