Facebook & Instagram: Werbung für Kryptowährungen & ICOs verboten

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Quelle: Facebook and Instagram via Shutterstock

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Die neue Richtlinie von Facebook und Instagram verbietet seit gestern die Veröffentlichung jeglicher Werbung für Kryptowährungen, ICOs und andere digitale Finanzprodukte, die „oft mit irreführenden oder betrügerischen Praktiken assoziiert“ werden. Für viele Werbetreibende ist dies in Anbetracht des großen Marktanteils und der intensiven Nutzung sozialer Netzwerke ein Rückschlag.

Schlechte Nachrichten für alle Firmen, die bei Facebook oder Instagram gezielt Werbung für ihre Dienstleistungen beziehungsweise Produkte machen wollen. Zu den bisherigen Richtlinien des Unternehmens wurde gestern laut Blogeintrag eine neue hinzugefügt. Da man von seinen Nutzern jeglichen Schaden abwenden will, sind seit gestern keine Videos und Werbebanner mehr erlaubt, die von Kryptowährungen, ICOs oder anderen digitalen Finanzprodukten handeln. Außerdem werden die User von Instagram und Facebook dazu aufgerufen, selbst Werbung zu melden, die ihnen negativ auffällt.

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Zwar wolle man weiterhin Werbung an die Facebook- und Instagram-Nutzer ausliefern, wie es im Blogbeitrag heißt. Nicht aber sofern es sich um digitale Finanzprodukte handelt, weil diese momentan oftmals „nicht im guten Glauben“ angeboten werden. Die Betreibergesellschaft der sozialen Netzwerke hat die Sperre inhaltlich weit gefasst, bis man besser dazu in der Lage ist, seriöse von irreführender Werbung zu unterscheiden. Bis dahin sind derartige Anzeigen auch im hauseigenen Werbenetzwerk des Unternehmens, dem „Audience Network“, verboten. Sobald es möglich ist, die Anzeigen in Bezug auf ihre Seriosität besser zu unterscheiden, soll der gesperrte Geschäftsbereich wieder eingegrenzt werden. Ob dann wieder Anzeigen für Produkte aus dem Krypto-Sektor erlaubt sein werden, bleibt abzuwarten. Näheres wird im gestrigen Blogbeitrag von Rob Leathern (Product Management Director) nicht ausgeführt.

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