ESA kooperiert mit Hypervine Europäische Weltraumbehörde schießt Blockchain in den Orbit

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Die Europäische Weltraumbehörde verwendet die Blockchain-Technologie künftig für die Erfassung topographischer Messdaten. Die in den Satelliten eingesetzte Blockchain-Lösung stammt vom schottischen Unternehmen Hypervine.

Die europäische Weltraumbehörde (European Space Agency, kurz: ESA) rüstet Satelliten mit der Blockchain-Technologie aus, um Bergbaustandorte zu kartographieren. Dabei sollen Geoinformationen gesammelt werden, die Aufschluss über topographische Beschaffenheiten geben. Die Blockchain-Technologie steuert indes das schottische Unternehmen Hypervine bei, das Anwendungen in der Künstlichen Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie entwickelt.

ESA bestückt Satelliten mit Blockchain-Technologie

Wie das Bergbau-Nachrichtenportal Mining.com berichtet, entwickelt Hypervine ein von der Europäischen Weltraumbehörde mitfinanziertes System, das satellitengestützte Daten zur Verbesserung der Bergbau-Industrie erhebt. Die Blockchain-Lösung von Hypervine ermöglicht die Aufzeichnung der Satellitendaten und übermittelt Unternehmen Informationen bezüglich Topographie, Flüssigkeiten und Mineralien.

Paul Duddy, CEO und Gründer von Hypervine, freut sich über die kommende Aufgabe:

Die Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ist in einem so frühen Stadium unserer Entwicklung eine unglaubliche Ehre. Ich habe zunächst das Potenzial gesehen, einer Vielzahl von Industrien dabei zu helfen, ihre Prozesse in das digitale Zeitalter zu bringen, aber auch bei der Ausmerzung der allzu oft katastrophalen und manchmal tödlichen Unfälle zu helfen, die sich aufgrund falsch aufgezeichneter Daten oder verlorener Unterlagen ereignen.


Die Blockchain soll dementsprechend ihre Potenziale als manipulations- und fälschungssichere Datenbank im Weltall unter Beweis stellen. Ein fehlerfreies System, das Eingriffe von Dritten verhindert, ist bei der Erhebung von Messdaten ein wichtiger Faktor. Kleinste Ungenauigkeiten können demgemäß eine Lawine von Falschinformationen auslösen und letztlich zu gravierenden Fehlschlüssen führen.

Beatrice Barresi, Technical Officer bei ESA Space Solutions, erklärt das Engagement der Weltraumbehörde:

Die Nutzung von satellitengestützten Daten für Bergbauarbeiten ist bereits ein Sektor, der in privaten und verstaatlichten Raumfahrtprogrammen enorme Investitionen und Finanzierungen erfährt. Die ESA ist sehr aktiv in der Entwicklung und Einführung innovativer weltraumgestützter Anwendungen, die schnell und effektiv bessere kommerzielle Ergebnisse unterstützen können.

Mithilfe der Blockchain-Technologie erleichtern hochwertige Daten die Vermessung von Bergbau-Standorten enorm. Zudem lassen sich durch exakte Analysen Kosten für Unternehmen sparen sowie potenzielle Risiken für die Arbeiter vor Ort verringern.


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