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Blühende Landschaften? Europa holt auf, Ethereum, R3 und Hyperledger dominieren

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Diverse Kryptowährungen, darunter Bitcoin und Ethereum, vor der Eruopaflagge

Quelle: Shutterstock

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Noch immer führen die USA bei Investitionen in Blockchain-Unternehmen. Doch Europa holt auf: Zumindest, wenn es nach den Ergebnissen einer Studie des Blockchain-VC LeadBlock Partners geht, die das europäische Blockchain-Ökosystem unter die Lupe genommen hat.

350 Millionen Euro für die nächsten 18 Monate – so groß ist der Finanzierungsbedarf bei den eurpäischen Blockchain-Unternehmen, die an der Umfrage des Wagniskapitalgebers LeadBlock Partners teilgenommen haben. Und das, obwohl 60 Prozent der Unternehmen bereits Umsatz macht, mitunter (20 Prozent davon) mehr als eine viertel Million Euro im Jahr. Dass sich die europäischen Geldgeber zieren, in Protokolle wie Ethereum, Corda oder Hyperledger zu investieren, sehen die Verfasser der Studie unter anderem in mangelndem Blockchain Know-how begründet:

Der durchschnittliche Investor ist mit der Blockchain-Technologie, ihren Anwendungen und Vorteilen nicht vertraut. Die Wissenslücke ist auch deshalb offensichtlich, weil viele Investoren nicht zwischen Blockchain und Kryptowährungen und den damit verbundenen negativen Wahrnehmungen unterscheiden. In dem Maße, wie die Investoren mehr über Blockchain lernen, erwarten wir steigende Investitionen.

Welche „negativen Wahrnehmungen“ mit Kryptowährungen verbunden seien, erwähnen die die Autoren der Studie nicht explizit. Dafür aber, welche Blockchain- und anderen Distributed-Ledger-Technologien bei Unternehmen mit DLT-Ambitionen am höchsten im Kurs stehen.

Ethereum, Corda, Hyperledger

Demnach dominieren im Bereich der Enterprise-Blockchain-Lösungen vor allem drei Plattformen. Darunter die Smart Contract Plattform Ethereum, die mit ihrer Gründung 2015 den Stein für Blockchain-basierte Anwendungen ins Rollen gebracht hat. Ebenfalls beliebt bei Blockchain-Gründern ist Hyperledger, eine Sammlung von Enterprise-Blockchain-Protokollen unter Schirmherrschaft der Linux Foundation.


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Last – und in Bezug auf den Aspekt Dezentralität auch least – ist schließlich das Corda-Protokoll des Bankenkonsortiums R3. Knapp zwei von drei neuegründeten Blockchain-Unternehmen setzen laut der Studie auf eine dieser drei Technologien.

Die Blockchain-Protokolle haben jetzt drei dominierende Akteure: Ethereum, Hyperledger und Corda machen ca. 65 Prozent der Protokolle aus, die von neu gegründeten Blockchain-Unternehmen verwendet werden. Diese Protokolle werden auch von Unternehmen bevorzugt, die Blockchains zunehmend in die Produktion einführen. Dies zeigt, dass Standards im Entstehen begriffen sind und die Technologie reif genug ist, um eingesetzt zu werden. Dennoch bleibt der Protokollmarkt wettbewerbsfähig.

Freilich: Das Gütesiegel „Blockchain“ darf sich von diesen drei Protokollen strenggenommen nur Ethereum auf die Fahne schreiben. Sowohl bei den verschiedenen Ausformungen von Hyperledger als auch bei Corda handelt es sich um erlaubnispflichtige („permissioned“) Protokolle, die – bei aller betriebswirtschaftlicher Sinnhaftigkeit – einen krassen Gegensatz zur offenen Ethereum Blockchain bilden.

Europas Blockchain-Szene: 500 neue Start-ups pro Jahr

Das Fazit der Studie fällt durchaus optimistisch aus: Europas Blockchain Space ist ein Wachstumsmarkt. Mit mehr als 500 neugegründeten Blockchain Start-ups pro Jahr kann sich das europäische Blockchain-Ökosystem nicht über mangelnden Zulauf beklagen. Das gleiche gilt, wenn man die Zahlen von LeadBlock zugrunde legt, auch für die Qualität des Personals. Danach haben 70 Prozent der befragten Gründer bereits über 20 Jahre Erfahrung an der Spitze von Unternehmen gesammelt; 60 Prozent davon finden sich auf der Liste Fortune Global 500 mit den umsatzstärksten Unternehmen weltweit.

Initiativen wie der von der EU Ende 2019 beschlossenen Europäische Investment Fonds für Blockchain-Technologie und Künstliche Intelligenz können ihren Teil dazu beitragen, die Finanzierungslücke für europäische Blockchain-Start-ups zu schließen.


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