Es wird eng für Ripple: SWIFT arbeitet an Zahlungskanal

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Während der Ripple-Kurs schon bessere Zeiten gesehen hat, wird es auch für das Unternehmen hinter XRP zunehmend eng. Denn die Konkurrenz schläft nicht.

Das Krypto-Unternehmen Ripple inszeniert sich bisweilen als Konkurrenz zu SWIFT. Mit ihrem XRP Token und Produkten wie XRapid oder dem Banken-Zusammenschluss RippleNet will das kalifornische Start-up den internationalen Zahlungsverkehr erschließen. Doch die Konkurrenz schläft nicht.


So berichtet PayTech, dass das Telekommunikationsnetz SWIFT nun mit einem End-to-End-Zahlungskanal zwischen europäischen Grenzen an den Start gehen werde. Zwar sind die Informationen bisher nicht offiziell bestätigt. PayTech selbst bezieht sich jedoch auf firmennahe Quellen. Dementsprechend sollen die Informationen am 23. September publik werden. Das würde bedeuten: Der größte mögliche Konkurrent von Ripple arbeitet daran, sein Zahlungssystem effizienter zu gestalten.

Gerade grenzüberschreitende Zahlungen, die bisweilen mehrere Tage dauern können, gelte es hier zu optimieren. So zitiert das Tech-Magazin seine anonyme Quelle:

Wenn man Zahlungen von Australien nach China nach mittag sendet, hat man sofort eine Verzögerung von 12 Stunden aufgrund von Öffnungszeiten.

Laut weiteren Informationen arbeitet SWIFT an einem international kompatiblen Zahlungssystem bis zum Jahr 2022-2023.

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Ripple vs Swift vs Bitcoin – Unfaire Kämpfe mit harten Bandagen

Im Kampf um den internationalen Geldtransfer muss sich Ripple also harte Bandagen anziehen. Denn mit xRapid will das Blockchain-Start-up den internationalen Zahlungsverkehr erobern. Allerdings kündigte SWIFT bereits in der Vergangenheit die Global Payments Innovation an, dass die Luft für Ripple bereits dünn werden ließ. Mehr dazu hier.

Auch eine Behauptung vom ehemaligen Ripple Chefmarketingstrategen, Cory Johnson, Ripple sei das bessere Bitcoin, ist schwer haltbar. Das liegt mitunter an den unterschiedlichen Anwendungsfällen, für die sich die Kryptowährungen präsentieren. Doch gerade in Sachen Dezentralität kann das Ripple-System nur schwer punkten. So zweifeln Kritiker des Systems von CEO Brad Garlinghouse immer wieder daran, inwiefern man das Projekt überhaupt als dezentral bezeichnen kann. Worin Ripple und der XRP jedoch sicher punkten kann, ist die Geschwindigkeit der Transaktionen. Mehr zum Thema Ripple vs Bitcoin findet man hier.


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