Eine Brücke zwischen Fiat und Krypto: Die WEG Bank kooperiert mit Krypto-Dienstleistern

Quelle: Shutterstock

Eine Brücke zwischen Fiat und Krypto: Die WEG Bank kooperiert mit Krypto-Dienstleistern

Die Zusammenarbeit von Banken und Kreditinstituten mit Unternehmen aus dem Krypto- und Blockchain-Bereich gilt als ein wichtiger Baustein, wenn es um die Massenadaption von Bitcoin & Co. geht. Die WEG Bank mit Sitz in München gab nun den Ausbau ihrer Partnerschaften mit Krypto-Unternehmen bekannt. Neuester Partner ist Nimiq.

Die WEG Bank mit Sitz in München ist auf Wohnungseigentümergemeinschaften spezialisiert und arbeitet mit diversen Partnern aus der Wohnungswirtschaft zusammen. Neben ihrem Engagement in der Immobilienverwaltung zeigt sich das Geldinstitut zudem offen gegenüber Kryptowährungen und Blockchain-Projekte. BTC-ECHO berichtete über die Pläne, mit der Litecoin Foundation zusammenzuarbeiten.

Kryptowährungen aufs Bankkonto

Die Bank ist gerade dabei, ihr Netzwerk mit Partnern aus der Krypto-Szene sukzessive aufzubauen. CEO Matthias von Hauff zeigt sich regelmäßig begeistert von den Möglichkeiten, die diese Kooperationen eröffnen. So heißt es in einem Tweet vom 2. März:

Vielen Dank an alle für die vielen großartigen Rückmeldungen zur WEG Bank, die krypto-freundlich wird. Mit Partnern wie @satoshilite, @nimiq, @agora_trade und all den anderen, die zu unserer Sache beitragen, werden wir etwas Erstaunliches schaffen. Besonderer Dank geht an @TokenPay, die die Initialzündung gegeben haben!

Der erste Weggefährte war die dezentrale Zahlungsplattform TokenPay. Mit ihr soll es möglich werden, Transaktionen in Kryptowährungen als Fiatgeld auf Bankkonten zu buchen. Über TokenPay kam indes die Litecoin Foundation an Bord. Die gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Singapur arbeitet weltweit daran, Litecoin (LTC) als Zahlungsstandard voranzubringen. Wie Litecoin-Gründer Charlie Lee die Partnerschaft bewertet, ist zum Beispiel in unserem Beitrag vom 19. Juli 2018 nachzulesen.

Satoshis Idee von der Teilhabe aller

Nun kam mit Nimiq ein weiterer Mitstreiter dazu. Das Start-up hat sich nicht weniger als Ziel gesetzt, als das leistungsfähigste und überdies das am einfachsten zu bedienende dezentralisierte Bezahlsystem zu werden. Die Basis ist eine browserbasierte Blockchain, die mit einem Open-Source-Protokoll entwickelt wurde. Konkret sollen Peer-to-Peer-Zahlungen möglich werden, wobei die technischen Aspekte von Bitcoin und Ethereum in einer Webplattform vereint sind. Da es sich um eine webbasierte Lösung handelt, müssen Benutzer nichts herunterladen, um auf die Blockchain zuzugreifen oder um Nimiq-Token zu minen. So will das Unternehmen die ursprüngliche Idee Satoshis realisieren: Zugang für alle mit einem Computer mit Internetanschluss.

Wie auch TokenPay und die Litecoin Foundation hat Nimiq einen Anteil von 9,9 Prozent an der deutschen WEG Bank AG erworben. Am 3. April gab das Unternehmen bekannt, dass es mit Nimiq OASIS (Open Asset Swap Interaction Scheme) über die WEG Bank das SEPA Instant Bankennetzwerk nutzen kann. Krypto-zu-Fiat-Swaps für NIM, BTC und ETH sollen den Kunden in 20 Ländern bis Ende 2019 zur Verfügung stehen.

Aufgepasst: Der Kryptokompass ist das erste digitale Magazin für digitale Währungen und Blockchain-Assets. Er liefert dir monatlich exklusive Einschätzungen, spannende Insights und umfassende Analysen zur aktuellen Lage an den Blockchain- & Krypto-Märkten. Nur jetzt und nur solange der Vorrat reicht: Im Abo inkl. GRATIS Bitcoin-T-Shirt

 

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Südkorea: Die Abwanderung der Bitcoin-Börsen
Südkorea: Die Abwanderung der Bitcoin-Börsen
Tech

Immer mehr südkoreanische Blockchain-Start-ups und Bitcoin-Börsen listen ihre Projekte in Übersee. Neben den USA und China ist auch Singapur ein beliebter Zufluchtsort für Krypto-Entrepreneure. Die Entscheidung, auf ausländischen Plattformen zu operieren, lässt sich auf ungünstige Bedingungen auf dem heimischen Markt zurückführen. Unterdessen reagieren große internationale Börsen erfreut und öffnen ihre Pforten für Südkoreaner.

„IOTA“, sagte die Schranke zum Smartphone
„IOTA“, sagte die Schranke zum Smartphone
Tech

IOTA im Alltag: Die App trive.park bezahlt Parkhausautomaten mit IOTA. Hinter dem Projekt steckt das deutsche Software-Start-up trive.me, das seinerseits der EDAG Group angehört. EDAG und trive.me sehen in der Tangle-Integration von IOTA eine Grundsteinlegung für künftige Mobilitätsservices.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Bitcoin, China und die US-Drogenkrise
Bitcoin, China und die US-Drogenkrise
Kommentar

US-amerikanische Behörden gehen verstärkt gegen chinesische Drogen-Hersteller vor. Diese nutzen Kryptowährungen wie Bitcoin, um ihr Geld zu transportieren. Die gehandelten Waren bestehen unter anderem aus synthetischen Opioiden. Ein Kampf gegen Windmühlen, die ihr Fundament auf US-amerikanischem Boden haben.

Südkorea: Die Abwanderung der Bitcoin-Börsen
Südkorea: Die Abwanderung der Bitcoin-Börsen
Tech

Immer mehr südkoreanische Blockchain-Start-ups und Bitcoin-Börsen listen ihre Projekte in Übersee. Neben den USA und China ist auch Singapur ein beliebter Zufluchtsort für Krypto-Entrepreneure. Die Entscheidung, auf ausländischen Plattformen zu operieren, lässt sich auf ungünstige Bedingungen auf dem heimischen Markt zurückführen. Unterdessen reagieren große internationale Börsen erfreut und öffnen ihre Pforten für Südkoreaner.

„IOTA“, sagte die Schranke zum Smartphone
„IOTA“, sagte die Schranke zum Smartphone
Tech

IOTA im Alltag: Die App trive.park bezahlt Parkhausautomaten mit IOTA. Hinter dem Projekt steckt das deutsche Software-Start-up trive.me, das seinerseits der EDAG Group angehört. EDAG und trive.me sehen in der Tangle-Integration von IOTA eine Grundsteinlegung für künftige Mobilitätsservices.

Libra unter Monopolverdacht: EU-Kommission befasst sich mit dem Facebook Coin
Libra unter Monopolverdacht: EU-Kommission befasst sich mit dem Facebook Coin
Regulierung

Die EU-Kommission prüft Facebooks Währungsprojekt Libra auf mögliche wettbewerbswidrige Praktiken. Einen entsprechenden Fragebogen haben die Wettbewerbshüter Anfang des Monats an die Mitglieder der Libra Association versandt. Damit muss sich die Organisation hinter der noch ungeborenen Währung bereits zwei Monate nach deren öffentlichen Verkündung gegen Monopolverdacht wehren.

Angesagt

CBA: Größte australische Bank entwickelt Handelsplatz für Umwelt-Token
Blockchain

Die Commonwealth Bank of Australia (CBA) hat einen Handelsplatz für Token, die für eine nachhaltige Förderung und den Erhalt der Umwelt stehen, vorgestellt. Dieser soll den Schutz der Umwelt vorantreiben und Investitionen in die Umwelt möglich machen.

WhatsApp plant Einführung von Digitalzahlungen in Indonesien
Tech

Facebook-Tochter WhatsApp führt Gespräche mit indonesischen Finanzfirmen und IT-Unternehmen. Dabei geht es um die Lancierung eines digitalen Bezahldienstes im Land. Als größte Volkswirtschaft in Südostasien ist Indonesien für Facebook von großer Bedeutung. Der Dienst sollte eigentlich bereits 2019 starten, verzögert sich aber wegen Lizensierungsschwierigkeiten in Indien.

Bitcoin, Ethereum und Ripple – Kursanalyse KW34 – Kommt da noch was?
Kursanalyse

Die Top-3-Coins können erneut die Chance nicht nutzen, die Aufwärtsbewegung fortzusetzen. Ein neues Jahreshoch bleibt wieder einmal aus.

eCash-Legende David Chaum will mit „Praxxis“ Satoshi Nakamotos Vision Realität werden lassen
Altcoins

Der eCash-Pionier David Chaum deutet an, mit Praxxis die Quadratur des Kreises geschafft zu haben: ein konsensbasiertes Netzwerk, das ohne den Energiehunger von Proof-of-Work und ohne die Zentralisierungsgefahr von Proof of Stake auskommt. Dabei soll Praxxis dezentral, hochskalierbar und diskret sein.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: