WEG Bank macht sich für die Zukunft bereit, kooperiert mit Litecoin

WEG Bank macht sich für die Zukunft bereit, kooperiert mit Litecoin

Die Litecoin Foundation kündigte an, dass sie Anteile der WEG Bank gekauft habe. Demnach hat das Unternehmen insgesamt einen Anteil von 9,9 Prozent von TokenPay bekommen. Dies war der Ausgleich dafür, dass die Litecoin Foundation Token Pay in Sachen Marketing und Technologie geholfen hatte.

Litecoin hat nun Anteile an der in Deutschland ansässigen WEG Bank. Wie man einer gemeinsamen Pressemitteilung mit TokenPay entnehmen kann, hatte letztere den Anteil von 9,9 Prozent an der Bank an den Partner bei Litecoin übertragen. Das geschah im Tausch gegen vorangehende Hilfeleistungen seitens der Litecoin Foundation. Offenbar wollte die Foundation ursprünglich noch mehr Anteile an der WEG Bank kaufen, konnte dies aber aus rechtlichen Gründen nicht tun. Nach deutschem Recht ist es nämlich keiner Entität erlaubt, einen größeren Anteil als 9,9 Prozent an einer Bank zu erwerben – zumindest nicht ohne gesonderte Lizenz. TokenPay wartet demnach momentan noch auf eine Genehmigung der BaFin, um sich anschließend zusätzliche 70,2 Prozent Anteile an der WEG Bank zu sichern.

Kooperationen als Wegweiser für die Zukunft

Mit den neuesten Kooperationen mit Verge und nun auch Litecoin verspricht sich TokenPay wichtige Partnerschaften für die Zukunft. So will man vor allem die Anzahl an möglichen Kunden für die kommenden Debitkarten für Kryptowährungen erhöhen.

Entsprechend optimistisch gab sich Charlie Lee, Managing Director der Litecoin Foundation:

„Diese Partnerschaft ist eine riesige Win-Win-Situation für Litecoin und TokenPay. Ich freue mich darauf, Litceoin mit der WEG Bank AG zu integrieren. Mit all den verschiedenen Service, die wir so anbieten können, wird es für jeden einfach, Litecoin zu kaufen und zu nutzen.“

Auch Matthias von Hauff von der WEG Bank AG ist euphorisch:

„Die Partnerschaften mit innovativen Einrichtungen wie TokenPay und Litecoin kommt möglicherweise etwas unerwartet für eine eher konservative Einrichtung wie uns. Aber wir haben uns die Möglichkeiten der Zukunft ganz genau angesehen und sind nun überzeugt, dass die Zukunft des Bankings die Adaption solcher modernen Zahlungsarten unumgänglich macht. Deswegen sind wir stolz darauf, mit den besten in ihrem Gebiet zusammenzuarbeiten.“

BTC-ECHO

Über Phillip Horch

Phillip HorchPhillip Horch hat im Oktober 2017 sein Masterstudium in Literatur-Kunst-Medien an der Uni Konstanz abgeschlossen. Bereits während des Studiums arbeitete er bei diversen Redaktionen und ist nun Redakteur bei BTC-ECHO. Im Fokus seiner Arbeit steht das disruptive sozio-ökonomische Potenzial der Blockchain-Technologie.

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