Litecoin-Gründer Charlie Lee äußert sich zur TokenPay-Partnerschaft

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Official websites of Litecoin and WEG Bank AG. via Shutterstock

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In der letzten Woche erwarb die Litecoin-Foundation 9,9 Prozent der Anteile der in Deutschland ansässigen WEG Bank. Der Deal war Teil einer breiter angelegten Partnerschaft mit der TokenPay Swiss AG. Nun meldet sich Litecoin-Gründer Charlie Lee zu Wort und gibt Einblicke in die Partnerschaft mit dem Schweizer Unternehmen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Vergangene Woche berichtete BTC-ECHO von der Übernahme von 9,9 Prozent der Anteile der WEG Bank durch die Litecoin Foundation. Das Schweizer Unternehmen TokenPay Swiss AG spielte dabei eine vermittelnde Rolle. So erwarb TokenPay zunächst die besagten 9,9 Prozent der in Deutschland ansässigen Bank und gab diese dann an die Litecoin Foundation weiter. Im Gegenzug hatte die Litecoin Foundation Token Pay mit Expertise bezüglich Blockchain-Logistik und -Marketing versorgt.

In einem Reddit-Post gab Charlie Lee, Gründer der Kryptowährung Litecoin und Managing Director der Litecoin Foundation, nun ein paar Informationen zur Partnerschaft von Litecoin und TokenPay. Auf Twitter schrieb er daraufhin, es handle sich um Klarstellungen der Vorkommnisse der letzten Tage.

Litecoin und die Litecoin Foundation – nicht dasselbe

Zunächst einmal erklärte Lee also die Unterschiede zwischen der Kryptowährung Litecoin und der Litecoin Foundation. So sei die Litecoin Foundation eine zentralisierte Non-Profit-Organisation. Sie habe zum Ziel, die dezentrale Kryptowährung Litecoin zu fördern und ihr außerdem zur Anwendung zu verhelfen. Darüber hinaus gebe es keine Verbindungen zwischen beiden Parteien. Litecoin hänge nicht von der Litecoin Foundation ab und die Litecoin Foundation profitiere ebenso wenig von Investitionen in die Kryptowährung.

Diese Unterscheidung weckt Erinnerungen an die Macher von Ripple, die keine Gelegenheit auslassen, die Unterschiede zwischen Ripple und XRP zu erläutern. Im Falle von Litecoin ist die Unterscheidung jedoch deutlich klarer. Während das Unternehmen Ripple den XRP aktiv in seinem Geschäftsmodell nutzt und zudem 55 der 61 Millionen XRP-Token in einem Escrow hält, ist die Litecoin Foundation eher ein Dienstleister für den LTC.

Was beinhaltet die Partnerschaft mit TokenPay?

Zunächst einmal bringt der Deal der Litecoin Foundation einen Anteil von 9,9 Prozent an der WEG Bank ein. Für diesen Anteil habe die Litecoin Foundation kein Geld gezahlt, wie Lee ausdrücklich klarstellt. Stattdessen wurde der Litecoin Foundation die Beteiligung von der TokenPay Swiss AG im Rahmen der Partnerschaft geschenkt. Persönliches Ziel von Charlie Lee ist es nun, einen Sitz im Aufsichtsrat der Bank zu erlangen.

Lee gibt also mehr oder weniger offen zu, dass das Ziel der Partnerschaft für die Litecoin Foundation der Erwerb von Anteilen an der WEG Bank war. Im Idealfall möchte die Foundation so Lösungen wie Kryptodebitcards anbieten und mit Visa oder SWIFT in Konkurrenz treten. Insgesamt erhofft man sich, die Krypto-Adaption mit einem Sitz bei der Bank effektiver vorantreiben zu können.

Auf der anderen Seite steht die TokenPay Swiss AG, die für ihre Rolle bei dem Erwerb der Anteile der WEG Bank mit der Blockchain-Expertise der Litecoin Foundation belohnt wurde. So half die Litecoin Foundation TokenPay bei der technischen Arbeit und unterstützte das Marketing von TokenPay beim Aufbau der dezentralen Exchange eFin.

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