E=BTC²: Krypto-Börse „Einstein“ hat sich verzockt

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Quelle: Shutterstock

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Anfang November wurde die Krypto-Börse Einstein Exchange von der kanadischen Wertpapieraufsichtsbehörde BCSC beschlagnahmt. Daraufhin wurde der Insolvenzverwalter Grant Thornton eingeschaltet, um die Vermögenswerte der Börse zu prüfen. Nun die Bilanz: Von den Geldern der Kunden ist nur ein Bruchteil übrig geblieben.

Die Krypto-Börse Einstein Exchange wurde von der kanadischen Wertpapieraufsicht British Columbia Securities Commission (BCSC) beschlagnahmt. Die BCSC hatte zuvor beim Supreme Court of British Columbia, dem obersten Gericht der kanadischen Provinz British Columbia, die Anordnung eines vorläufigen Insolvenzverwalters zum Schutz des Vermögens von Einstein Exchange beantragt. Entsprechende Untersuchungen der Wertpapieraufsicht reagierten auf die Ankündigung von Einstein, die Börse schließen zu wollen, und die Hilfegesuche von Gläubigern. Diese konnten sich kein Geld mehr über die Börse auszahlen lassen.


Das Gericht hatte der Klage stattgegeben und Grant Thornton Limited zum vorläufigen Insolvenzverwalter ernannt. Anschließend hat Grant Thornton die Vermögenswerte der insolventen Börse verwaltet und die Unternehmensstrukturen durchleuchtet. Untersuchungen zum Verbleib fehlender Vermögenswerte haben ergeben, dass die Börse über keine hinreichenden finanziellen Mittel verfügt, mit denen sich die verprellten Kunden auszahlen ließen. In einem Bericht, den der Insolvenzverwalter am 14. November veröffentlicht hat, zeigt sich, dass Einstein nur noch 34.000 US-Dollar von den geforderten acht bis zehn Millionen US-Dollar zur Verfügung stehen.

Einstein lässt Gläubiger sitzen

Der Insolvenzverwalter Grant Thornton äußert zudem den Verdacht, dass Einstein CEO Michael Ongun Gokturk oder Mitarbeiter seiner Firma Gelder veruntreut haben könnten. Die BCSC hat daher Anteile an weiteren Unternehmen beschlagnahmt. Nun prüft die Wertpapieraufsicht, ob der CEO von Einstein Gelder durch weitere Konten geschleust haben könnte.

Grant Thornton kommt zu dem Schluss, dass der Konkurs der Börse mit betrügerischen Transaktionen zusammenhängen könnte. Daher tauscht sich der Wirtschaftsprüfer mit Banken in den USA und Kanada aus, bei denen möglicherweise Gelder deponiert sind.

Die Gläubiger gehen derweil leer aus. Die BCSC hat mitgeteilt, dass sie eine Reihe von Beschwerden von Einstein-Kunden bereits im Mai dieses Jahres erhalten haben. Die Kunden hatten keinen Zugriff auf ihre Vermögenswerte und konnten sich Gelder über die Börse nicht auszahlen lassen.

Grant Thornton schätzt die Verbindlichkeiten gegenüber den Kunden auf acht bis zehn Millionen US-Dollar. Einstein Exchange wurde von 200.000 Menschen weltweit genutzt, ob die Gläubiger jemals an ihr Geld gelangen, ist zurzeit ungewiss.

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