E-Commerce-Dienstleister UTRUST geht 2019 an den Start

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Geld ist Wertspeicher, Recheneinheit und Zahlungsmittel. Wer sich regelmäßig auf BTC-ECHO herumtreibt, kennt diese Gelddefinition. Während man argumentieren kann, dass der Bitcoin bereits ein hinlänglich stabiler Wertspeicher ist, bemängeln Kritiker der Digitalwährung immer wieder seine Eignung als Zahlungsmittel. Das Schweizer Unternehmen UTRUST arbeitet daran, dies zu ändern und arbeitet an der Implementierung von Kryptos in den Online-Handel.

Mangelndes Fachwissen, hohe Gebühren und Wertschwankungen machen die Akzeptanz von Kryptowährungen für Online-Händler unbeliebt. Ein Glück, dass es findige Start-ups gibt, die sich dieser Probleme annehmen. Eines davon möchten wir heute vorstellen.

Der Payment-Dienstleister UTRUST aus dem Dunstkreis des „Crypto Valley“ hat ehrgeizige Ziele: Er möchte das Krypto-PayPal werden. Online-Shops, die das UTRUST-Zahlungssystem implementieren, können dann auch Kryptowährungen akzeptieren. Während PayPal vor allem Käuferschutz verspricht, schützt UTRUST eigenen Angaben zufolge sowohl Käufer als auch Verkäufer.

Wie das funktionieren soll, erklärt CEO Nuno Correira so:

„UTRUST agiert als Mediator, der bei Bedarf bis zur Lieferung des Produkts die Zahlung einbehält. Unsere Plattform ermöglicht eine effiziente […] Konfliktlösung zwischen Käufern und Verkäufern. Wenn beide Parteien eine solche Lösung nicht erreichen, tritt UTRUST ein.“

Das heißt, im Konfliktfall agiert UTRUST als Intermediär. Das mag zunächst im Widerspruch zu den gängigen Krypto-Narrativen stehen, ist in diesem Fall aber eine praktikable Lösung.

Standardisierte Zahlungen mit einer Vielzahl von Kryptowährungen 

Zugegeben, UTRUST ist nicht der erste Zahlungsdienstleister, welcher für sich in Anspruch nimmt, den Brückenschlag zwischen traditionellem E-Commerce und Kryptowährungen zu schaffen. In diesem Zusammenhang berichteten wir bereits über ähnliche Dienste wie Bitwala und TenX. Trotzdem lohnt sich ein vorsichtiger Blick in den Schweizer Ansatz.

Das Wechselkursrisiko beispielsweise eliminiert UTRUST durch eine sofortige Konversion von Krypto zu Fiat. Ferner verspricht Correira in einem Blog-Post, für geringe Transaktionszeiten zu sorgen. Wie das genau vonstatten geht, lässt Correira indes offen.

Partnerschaft mit Gambio.de

Die strategische Ausrichtung auf den deutschsprachigen Onlinehandel wird anhand der abgeschlossenen Partnerschaft mit der Gambio GmbH deutlich. Der E-Commerce-Riese hat allein in Deutschland 25.000 Kunden. Somit könnte auf einen Schlag ein erheblicher Anteil des deutschen E-Commerce mit der technischen Infrastruktur für die Akzeptanz von Bitcoin & Co. ausgerüstet sein.

Den Launch ihrer Bezahlplattform plant UTRUST eigenen Angaben zufolge für das erste Quartal 2019.

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