Newsflash Die Top Bitcoin News der Woche

Dana Hajek

von Dana Hajek

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dana Hajek

Dana absolviert ihr Masterstudium in Journalismus, Medien und Globalisierung an der City University in London. Sie ist überzeugt, dass Blockchains ein gewaltiges Nutzungs- und Transformationspotenzial aufweisen und in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen werden.

Kaffeetasse und Bitcoin-Münze

Quelle: Shutterstock

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Von Mining Spams im Ethereum-Netzwerk, Blockchain-Meilenstein der NASDAQ über standardisierte Bitcoin-Bezahlungen in Österreich. Die Top News der Woche.

Willkommen zum BTC-ECHO Newsflash; das Wichtigste, was im Bitcoin-Ökosystem in der vergangenen Woche passiert ist.

Mining Spams überfluten das Ethereum-Netzwerk

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Zunächst ließen vielversprechende Kursentwicklungen diese Woche Ethereum-Nutzer auf starke Kurszuwächse hoffen. Denn die Nutzung von Ethereum, der zweitgrößten Kryptowährung nach Bitcoin, stieg auf 1,1 Millionen Transaktionen täglich, das dem Höhepunkt von 1,35 Millionen Transaktionen von 2017/2018 ziemlich nahe kommt. Allerdings entpuppte sich der Großteil der Überweisungen als Mining-Spam der Miner, die die Überlastung des Netzes hoch hielten, um an den Gas-Fees zu verdienen. Insgesamt wurden auf diese Weise in den letzten zwei Monaten 50 Millionen Transaktionen über drei verschiedene Mining-Pools durchgeführt. Die Gesundheit des Netzwerks scheint im Licht der jüngsten Ereignisse also gefährdet.

Chinesische Stadt verteilt Blockchain-Gutscheine

Die Technologie, die durch Bitcoin bekannt wurde, verwenden, um die Folgen der Corona-Pandemie abzuwenden? Jawohl. Dafür entschied sich Nanjing, eine Stadt in einer ostchinesischen Provinz Chinas, als Teil eines Konjunkturprogramms. Unter Kooperation mit bekannten Marken wie der Fast Food-Kette Pizza Hut und Großhandel Carrefour, können Menschen in der Stadt Blockchain-Gutscheine für Konsumgüter und Dienstleistungen wie Lebensmittel, Transporte oder Elektronikartikel einlösen. Insgesamt soll hierüber eine 1 Milliarde US-Dollar an Gutscheinen unter dem Namen der Nanjing Metropolitan Area Consumption Alliance, ausgegeben werden

NASDAQ setzt auf DLT

Seit Jahren werkelt die größte elektronische Börse der Welt schon an einigen großen DLT-Projekten. Daraus resultierte beispielsweise im Rahmen einer Kooperation mit Microsoft 2018 eine gemeinsame Ledger, sowie ein eigenes Patent, das auf der Distributed-Ledger-Technologie basiert. Mit der jüngst lancierten „Marketplace Services“-Plattform, markiert die Nasdaq, die vergangenes Jahr auch Bitcoin indexiert hat, einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Blockchain-Adaption. Bisher waren sich viele Experten sicher, dass es Jahre dauern würde bis zu einer vollständigen Akzeptanz der Technologie. Im Hinblick der aktuellen Ereignisse jedoch befinden sie sich mit dieser Annahme wohl auf dem Holzweg.

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VeChain verifiziert Echtheit von Nike-Schuhen

Um Lieferketten über die Blockchain abzubilden und eine höhere Transparenz für den Verbraucher zu erreichen, arbeitet der Blockchain-Anbieter VeChain aktiv an neuen Anwendungsfällen. So beschloss das Unternehmen in einer Partnerschaft mit Customizer Chase Shield die Echtheit einer limitierten Serie von Nike-Schuhen zu garantieren. Hierfür wurden spezielle Chips in die Schuhe integriert und über die Blockchain verifiziert. Dies könnte dem Milliardenschaden, der jährlich durch Produktpiraterie entsteht, entgegenwirken.

Österreich: Mit Bitcoin zur Kasse

Es ist soweit: Dank Zahlungsdienstleister Salamantex kann man ab diesem Sommer in Österreich flächendeckend mit Bitcoin, Dash und anderen Kryptowährungen bezahlen. Das Unternehmen ermöglicht die Bitcoin-Zahlung bei mehr als 2.500 Akzeptanzstellen. Wohlmöglich markiert dies einen wesentlichen Schritt in Richtung Krypto-Adaption. Denn Österreich hat eigentlich eine sehr hohe Affinität zu Bargeld. Was war der Hintergrund für den Sinneswandel? Ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie, wurden die Regierung und der Handel dazu aufgerufen, weitestgehend auf Bargeld zu verzichten. Eine Entwicklung, die auch Bitcoin zugute kommen kann. Allgemein ist Österreich Kryptowährungen gegenüber nicht abgeneigt. Letztes Jahr schon lancierte die Österreichische Post die neuen Crypto Stamps – eine Kombination aus der Blockchain-Technologie und Briefmarken.

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