Deutsche Börse und Swisscom tokenisieren Wertpapiere

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Deutsche Börse und Swisscom tokenisieren Wertpapiere

Quelle: Shutterstock

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Deutsche Börse und Swisscom haben gemeinsam mit der Falcon Private Bank, Vontobel und der Zürcher Kantonalbank Wertpapiergeschäfte mit tokenisierten Aktien auf Blockchain-Basis abgewickelt. Durch diesen Proof of Concept zeigen die Partnerbanken auf, wie eine Wertpapierabwicklung von Aktien kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mittels DLT künftig aussehen könnte.

Aus einer Pressemitteilung der Deutsche Börse Group vom 19. November geht hervor, dass das Aktienregister eines Schweizer Unternehmens über die Plattform von daura zunächst digitalisiert und die Aktien anschließend erfolgreich tokenisiert wurden. Um die blockchainbasierte Transaktion durchzuführen, wurden zudem Cash Token verwendet.


Über die Tochtergesellschaft Eurex Clearing hat die Deutsche Börse Cash Token in Schweizer Franken ausgegeben. Der Betrag wurde dann auf einem Zentralbankkonto der Eurex Clearing zunächst als Sicherheit deponiert. Bei den anschließenden Wertpapiertransaktionen haben die Banken dann Wertpapier-Token gegen Cash Token mittels Blockchain transferiert.

Die Deutsche Börse und Swisscom haben gemeinsam an der Software-Entwicklung mitgewirkt. Dabei haben sie auf das digitale Aktienregister von daura und auf die Anwendungen von Custodigit für die Verwahrung und Verwaltung von digitalen Assets zugegriffen. Das Unternehmen daura digitalisiert mittels DLT Aktien von kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Schweiz. Schweizer Aktiengesellschaften können zudem auf der daura-Plattform ihr Aktienbuch digitalisieren. Custodigit stellt hingegen die Verwahrung und Verwaltung digitaler Assets für regulierte Finanzdienstleistungsinstitute bereit.

Jens Hachmeister, Head of New Markets der Gruppe Deutsche Börse, kommentierte die erfolgreiche Abwicklung:

Die Möglichkeiten der Wertpapierabwicklung mittels der DLT weiterzuentwickeln ist für uns von strategischer Bedeutung. Damit kommen wir unserem Ziel, das Potential dieser neuen Technologie für die Finanzdienstleistungsbranche in Deutschland und der Schweiz effizient nutzbar zu machen, einen großen Schritt näher.

Deutsche Börse und Swisscom entwickeln Ökosystem für digitale Assets

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Für die Deutsche Börse und Swisscom sei der Proof of Concept „ein weiterer Meilenstein im Aufbau eines umfassenden Ökosystems für digitale Assets“. Laut Peter Schnürer, CEO von daura, seien „die größten Gewinner eines funktionierenden Digital-Asset-Ökosystems am Ende die Anleger und Unternehmen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen“. Bei der Abwicklung der Wertpapiere wurden die geltenden Bestimmungen und Anforderungen der jeweiligen Regulierungsbehörden eingehalten.

Johs Höhener, Head FinTech bei Swisscom, teilte mit:

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Mit DLT hat die Finanzdienstleistungsbranche das Potential, ein neues Niveau an Geschwindigkeit und Effizienz zu erreichen. Um die führende Position der Schweiz in Bezug auf Digital Assets wahren zu können, bedarf es Kooperationen und neuer Plattformen. Diese Machbarkeitsstudie ist ein hervorragendes Beispiel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und Innovationskraft über Firmengrenzen hinweg.

Die Partnerschaft der Deutschen Börse und Swisscom könnte ein richtungsweisender Schulterschluss im Bereich tokenisierter Wertpapiere sein. Die Deutsche Börse ist eine der größten Börsen weltweit und hat mit Swisscom eines der führenden Informations- und Kommunikationsunternehmen der Schweiz an seiner Seite. Zudem waren die Partnerbanken Falcon, Vontobel und die Zürcher Kantonalbank an der Transaktion beteiligt.

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