Coinbase und Barclays beenden Partnerschaft

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Nach Inhalt von Medienberichten ist die Partnerschaft zwischen Barclays und Coinbase passé. Als Folge dauern Ein- und Auszahlungen aus Großbritannien vorerst erheblich länger.

Seit Anfang 2018 führt die US-Bitcoin-Börse Coinbase Konten bei Barclays. Für Kundinnen und Kunden aus dem Vereinigten Königreich bot die Kooperation einen erheblichen Mehrwert: Da Barclays Teil des sogenannten Faster Payments Scheme (FPS) ist, konnten Pfund-Sterling-Einzahlungen auf das eigene Coinbase-Konto deutlich schneller prozessiert werden als bei internationalen Geldtransfers sonst üblich. Die Kooperation gehört nun der Vergangenheit an.

Mit der Beendigung der Partnerschaft fällt die beschleunigte Zahlungsabwicklung vorerst weg. Anders gesagt: Britische Coinbase-Kunden müssen für Ein- und Auszahlungen ab sofort mit deutlich längeren Wartezeiten rechnen.

Rettung naht

Die Unannehmlichkeiten dürften indes nicht von Dauer sein. Denn wie das Szenemedium Coindesk berichtet, hat Coinbase im britischen Start-up ClearBank einen Ersatz gefunden. Da auch ClearBank Teil des FPS ist, dürften die beschleunigten Ein- und Auszahlungen alsbald wieder Teil des Services sein.

Gründe für die Beendigung der Zusammenarbeit sind indes nicht bekannt. Gegenüber Coindesk befand eine namentlich nicht genannte Quelle allerdings, dass die Bank allem Anschein nach ein geändertes Risikoprofil an den Tag lege:

Es ist mein Verständnis, dass Barclays Risikobereitschaft ein wenig nachgelassen hat – ich bin mir nicht sicher, warum oder was genau das angetrieben hat, vielleicht gab es eine Aktivität, mit der sie nicht zufrieden sind. Aber es geht um Barclays Behaglichkeit mit Krypto insgesamt.

Zu diesem Zeitpunkt ist allerdings noch völlig offen, welche Seite die Vertragsbeziehung überhaupt beendet hat. Auf eine entsprechende Anfrage seitens BTC-ECHO reagierte die Bitcoin-Börse bisher nicht.

Zusammenhang mit ZEC Delisting?

Gerüchten zufolge hat die Partnerschaft mit der ClearBank ferner Einfluss auf die Listing-Politik vonseiten Coinbase gehabt. Denn erst Anfang dieser Woche vermeldete das Unternehmen, dass ZCash (ZEC) nicht mehr Teil der Produktpalette ist, die Trader auf der Exchange handeln können. Regulierte Finanzinstitute tun sich erfahrungsgemäß schwer, mit Privacy Coins wie Monero und ZCash in Verbindung gebracht zu werden. In der Folge bieten Exchanges Monero & Co. nur in Ausnahmen an.

Auch hierfür liefert Coindesk ein bestätigendes Zitat – der Urheber bleibt abermals unbekannt:

Das ZEC Delisting liegt in der neuen Partnerschaft begründet.

Zu Redaktionsschluss hat BTC-ECHO keine Stellungnahme seitens der Krypto-Börse erreicht.

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