YCash: ZCash Fork erfolgreich verlaufen

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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ZCash

Quelle: Shutterstock

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Der Privacy Coin ZCash hat Konkurrenz aus den eigenen Reihen bekommen. Howard Loo, langjähriger ZCash-Supporter fürchtet um die Zukunft des Projekts und hat daher die Fork YCash ins Leben gerufen. Die Fork fand am heutigen Freitag, dem 10. Juli, statt.

Unterstützerinnen und Unterstützer der anonymen Kryptowährung ZCash heben immer wieder ein Feature des Privacy Coins hervor: Die Rede ist vom sogenannten Founders’ Reward. Dabei handelt es sich um eine Gebühr, die Miner an das Entwicklerteam von ZCash abtreten müssen. Einem Blog-Post von Howard Loo zufolge, der die Fork federführend inszeniert hatte, fürchtet eine Gruppe von Software-Entwicklern Wortbruch vonseiten der Core-Entwickler. Denn ursprünglich war festgelegt worden, dass von 21 Millionen ZEC maximal 2,1 Millionen Einheiten der privaten Währung an die Entwickler gehen sollen. Entwicklungen in der Vergangenheit hätten aber gezeigt, dass man dieses Versprechen nicht mehr für bare Münze nehmen kann.

Wir starten auch Ycash, um ein Versprechen einzuhalten – dass der Founders’ Reward für Zcash Founders für immer auf 2,1 Millionen Coins begrenzt wird. Wir befürchten, dass dies bis zum Auslaufen der Belohnung für Gründer im Oktober 2020 zunehmend unter Druck geraten werden,

schreibt Howard Loo in dem Blog-Eintrag.

Gratis-Geld für Jedermann

Das Lancieren neuer Coins ist ein Geschäftsfeld, das gewisse wirtschaftliche Verlockungen hat. Insbesondere bei Hard Forks reiben sich sowohl Investoren als auch Gründer der neuen Währungen die Hände. Schließlich dürften sich Token Holder in aller Regel über die Ausschüttung von Fork Coins im 1-zu-1-Verhältnis freuen. So geschehen bei ZCash. Jeder, der über den Private Key seiner ZEC-Bestände verfügt, erhält frische YCash Coins im Verhältnis 1 zu 1.

Für Loo lohnt sich der Coup indes doppelt. Denn wie aus dem Eintrag hervorgeht, sollen die Founders Rewards bald nur noch in die Tasche einer einzigen Stiftung fließen, der sogenannten YCash Foundation. Der, man kann es sich an dieser Stelle denken, steht Loo selbst vor. Immerhin soll die Entlohnung für das Entwicklerteam von vormals 20 Prozent auf fünf Prozent sinken.

Des Weiteren plant YCash, den Privacy Coin gegen ASICs abzusichern. Man möchte nämlich einen „offenen Mining-Wettbewerb bewahren“, so Loo. Infrage dafür kämen Proof-of-Work-Algorithmen wie etwa RandomX, ProgPOW, Equihas und dergleichen mehr. Das wolle man in der kommenden Zeit evaluieren.

Seit Block 570.000 gehen ZCash und YCash getrennte Wege.

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