Bosch Connectivity und IOTA: Partnerschaft auf Augenhöhe?

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Die Partnerschaft von IOTA und Bosch ist kein Geheimnis. Nun stellt die IoT-Sparte des Milliardenunternehmens in einem Blog-Eintrag ein neues IoT-Device ähnlich dem Raspberry Pi vor. Dabei soll auch das Tangle zum Einsatz kommen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 11:07 Uhr von Andre Winterberg

Der Schulterschluss der beiden IoT-Vorreiter Bosch Connectivity und IOTA ist zumindest für das kleinere der beiden Unternehmen ein wichtiger Schritt.

Um zu verstehen, was Bosch Connectivity in ihrem neuesten Blog-Eintrag genau vorstellt und welche Rolle IOTA dabei spielt, muss man sich zwei Technologien ansehen: „Bosch XDK“ und „XDK2MAM“.

Was ist das Bosch XDK?


Bosch XDK steht für „Cross Development Kit“. Dabei handelt es sich Unternehmensangaben zufolge um ein programmierbares IoT-Device (Internet of Things) für „jede Art von Anwendungsfall, den Sie sich vorstellen können“, wie Bosch schreibt. Nutzer können das Gerät nutzen, um Prototypen von eigenständig programmierten IoT-Apps zu testen. Das Gerät in der Größe einer Kreditkarte hat dabei aber eine ganze Fülle eingebauter Hardware-Komponenten, wie u. a. ein Gyroskop, einen Beschleunigungssensor und diverse weitere Sensoren. Gesammelte Daten können Nutzer sodann über den IOTA Data Marketplace verkaufen und somit einen Mehrwert für alle Parteien erzielen.

„Der IOTA Marketplace ist ein dezentraler Marktplatz für Daten, der darauf abzielt, Daten für jeden Auftraggeber verfügbar zu machen. Derzeit sind die Daten meist auf die Kontrolle einiger weniger Entitäten beschränkt und für die breite Masse nicht verfügbar. Daher kann nicht jedermann neue Anwendungsfälle entwickeln.“

Für die Programmierung der Use Cases, die mit dem Bosch XDK realisiert werden können, liefert das Unternehmen die nötigen Software-Tools gleich mit. XDK2MAM ist ein quelloffenes Set an Software, mit dessen Hilfe Entwickler Anwendungen für den IOTA Marketplace programmieren können.

Und IOTA?

Hier kommt IOTA ins Spiel. Laut Bosch ist die bei IOTA angewandte DLT-Technologie, das „Tangle“, besonders geeignet, die gesammelten Daten des XDK-Devices zu verarbeiten. Denn im Gegensatz zu anderen Kryptowährungen ist IOTA eher für Transaktionen zwischen Maschinen und nicht zwischen Menschen geeignet. In dem Eintrag heißt es:

„Daten sind das Öl der Zukunft und die Erstellung eines Protokolls für sicher ausgeführte Transaktionen zwischen Maschinen und dem IoT-Ökosystem war der Hauptzweck von IOTA.“

IOTA profiliert sich mit der Partnerschaft mit Bosch Connectivity weiter als Innovator in Sachen Internet of Things. Wie BTC-ECHO bereits berichtete, sorgte vor allem die Kontroverse um die Hash-Funktion IOTAs für negative Schlagzeilen.

Wer mehr über IOTA und den Tangle erfahren möchte, dem sei diese Episode des BTC-ECHO Podcasts ans Herz gelegt.

BTC-ECHO


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