Marktupdate Börsennotierte Bullenherde treibt Bitcoin-Kurs (BTC) voran

Moritz Draht

von Moritz Draht

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Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Bitcoin-Termingeschäfte brummen, während die Bullenherde durch die Krypto-Prärie streift. Das Markupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) verschnauft vom jüngsten Kurssprung und knickt im Tagesvergleich um 0,4 Prozent ein. Auf Wochensicht hält die Krypto-Leitwährung aber noch ein ansehnliches Plus von 7,9 Prozent und notiert zu Redaktionsschluss bei 11.442 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Handel mit Bitcoin-Futures zieht an


Der jüngste Kursaufschlag hat wieder Schwung in den Derivatehandel gebracht. Das an allen Terminbörsen aggregierte Open Interest hat am 12. Oktober ein Monatshoch von 4,3 Milliarden US-Dollar erreicht. Das Open Interest summiert alle noch nicht abgewickelten Futures-Kontrakte.

Mit 948 Millionen US-Dollar entfallen die meisten der noch ausstehenden Kontrakte auf die Bitcoin-Börse OKEx. Den zweiten Platz ergattert überraschenderweise BitMEX mit einem Anteil von 593 Millionen US-Dollar. Nachdem Anfang Oktober bekannt wurde, dass die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und das US-Justizministerium gegen die Börse ermitteln, sind große Teile des Bitcoin-Börsenreserven innerhalb weniger Tage abgezogen worden.

Mir rund 14 Milliarden US-Dollar zeugt auch das aggregierte Tagesvolumen vom 12. Oktober von einer regen Handelsaktivität an den Terminbörsen.

Wie die Marktanalys von Datamish zeigt, gehen die wenigsten Händler derzeit die Wette auf einen fallenden Bitcoin-Kurs ein. Aktuell stehen rund 26.300 Long-Positionen knapp 3.400 Short-Positionen gegenüber. Somit entfallen 88 Prozent aller Terminkontrakte auf Long-Positionen.

Bullenherde wird größer

Unternehmen und Vermögensverwalter übernehmen immer größer werdende Bitcoin-Marktanteile. Der Auswertung von Bitcointreasuries zufolge belaufen sich die Investitionen der größten Institutionen auf nunmehr 6,4 Milliarden US-Dollar mit einem aktuellen Gegenwert von über 6,8 Milliarden US-Dollar.

In den Händen der 10 börsennotierten Unternehmen und 5 Vermögensverwalter befinden sich somit insgesamt 2,86 Prozent des gesamten Circulating Supply. Unter den Unternehmen befindet sich MicroStrategy mit einem Anteil von 38.250 Bitcoin an der Spitze.

Der größte Wal ist aber nach wie vor Vermögensverwalter Grayscale, in dessen Bitcoin Trust (GBTC) sich aktuell knapp 450.000 Bitcoin befinden. Allein Grayscale hält dadurch 2,14 Prozent der Bitcoin-Umlaufmenge.

Bitcoin-Wachstumspotenzial

Wie Ria Bhutoria im Report Bitcoin Investment Thesis von Fidelity Digital Assets konstatiert, deutet der Trend jedoch nicht auf eine Übernahme des Marktes vonseiten institutioneller Investoren hin:

Da mehr Institutionen Bitcoin anhäufen, wird dieses Anlegersegment sicherlich einen größeren Einfluss auf die Bitcoin-Märkte haben. Es gibt jedoch Grund zu der Annahme, dass der Einfluss von Kleinanlegern weiter bestehen wird.

Denn im gleichen Maße ist auch die Anzahl der Adressen, in denen sich 10 oder weniger Bitcoin befinden, über die letzten Jahre konstant gestiegen.

Die gleichzeitige Zunahme von institutionellen und privaten Investoren stabilisiert dem Bericht zufolge den Markt. Denn:

Das Verhalten von Privatanlegern und institutionellen Anlegern kann unterschiedlich sein, was ein weiterer Faktor sein könnte, der dazu beiträgt, dass Bitcoin nicht mit anderen Vermögenswerten korreliert, die meist von der institutionellen Stimmung dominiert werden.

Die unterschiedlichen Anlagestrategien haben sich demnach während des Marktcrashs Mitte März besonders eindrücklich gezeigt. Während Kleinanleger die Wallets zu günstigen Konditionen aufgefüllt haben, stießen institutionelle Investoren ihre Krypto-Assets ab. So balancieren kleine und große Investoren den Markt aus.

Bhutoria attestiert dem Markt zudem noch großes Wachstumspotenzial und stützt sich dabei auf eine Analyse von CAIA Association, wonach sich die Gesamtmarktkapitalisierung für alternative Anlageklassen auf 13,4 Billionen US-Dollar beläuft.

Wenn Bitcoin, wie von CAIA bemessen, 5 Prozent des alternativen Marktes erobern würde, entspräche dies einer Zunahme der Marktgröße um 670 Milliarden US-Dollar. Würde Bitcoin 10 Prozent erobern, würde sich seine Marktgröße um 1,3 Billionen US-Dollar erhöhen.

Die BTC–Marktkapitalisierung würde im letzten Szenario auf knapp 1,5 Billionen US-Dollar steigen. Bei derzeit rund 18,5 Millionen im Umlauf befindenden Bitcoin ergäbe sich dadurch nach Adam Ries ein Wechselkurs von 81.000 US-Dollar.

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