Blockchain im Gesundheitswesen: Deutscher Pharmariese beteiligt sich an Netzwerk

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Boehringer Ingelheim arbeitet gemeinsam mit dem Blockchain-Unternehmen Solve.care und US-amerikanischen Gesundheitsdienstleistern an einem Netzwerk, das Akteure im Gesundheitssektor miteinander verbindet.

Der deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim beteiligt sich an einem blockchaingestützten Gesundheitsnetzwerk für Diabetes-Patienten. Das „Arizona Diabetes Care Administration Network“ ist Ergebnis einer Kooperation mit der  internationalen Health-Care-Plattform Solve.Care und dem Arizona Care Network (ACN), einem Verband von Gesundheitsdienstleistern aus dem US-amerikanischen Bundesstaat Arizona. Das geht aus einer Pressemitteilung vom 12. Juni hervor, die BTC-ECHO vorliegt.


Das Netzwerk soll künftig über 25.000 Diabetes-Patientinnen und -Patienten in den Counties Maricopa und Pinal beim Umgang mit ihrer Erkrankung helfen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Blockchain-App „Care.Wallet“ von Solve.Care. Die Anwendung vernetzt Patienten, Gesundheitsdienstleister, Krankenversicherungen und Arbeitgeber. Patienten können mit der Care.App unter anderem Arzttermine vereinbaren, Einsicht in ihre Versicherungsleistungen erhalten und Arztrechnungen bezahlen.

ACN erprobt die Care.Wallet bereits seit dem Herbst des vergangenen Jahres. Laut der Pressemitteilung stellt das Diabetes Care Administration Network die neueste Version der Care.Wallet von ACN dar.

Das Diabetes Care Administration Network wird dazu beitragen, die Wissenslücke zu schließen, indem es eine Plattform bietet, die wichtige Informationen über Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf leicht zugängliche Weise bereitstellt,

sagte Pradeep Goel, CEO von Solve.Care. Und ergänzt:

Dies ist für das Ökosystem des Gesundheitswesens von unschätzbarem Wert, da es den Patienten ein besseres Verständnis ihrer Krankheit ermöglicht und gleichzeitig ihren Pflegebedarf koordiniert.

Zunehmende Blockchain-Affinität bei Boehringer Ingelheim

Auch Graham Goodrich von Boehringer Ingelheim freut sich über die zusätzliche Plattform, die Patienten mit den Medikamenten von Boehringer Ingelheim in Berührung bringt:

Wir sind stolz darauf […], Patienten und Anbietern zusätzliche Lösungen zur Verfügung zu stellen, um Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bekämpfen. Jüngste Änderungen der Empfehlungen zur Behandlung von Diabetes haben dem Management des kardiovaskulären Risikos Vorrang eingeräumt […].

Verschreibungspflichtige Medikamente für die Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen und Typ-2-Diabetes gehören zu den wichtigsten Einnahmequellen von Boehringer Ingelheim. Der Pharmakonzern wendet sich indessen zunehmend der Blockchain-Technologie zu. So gab der kanadische Zweig des Unternehmens im Februar bekannt, gemeinsam mit dem IT-Unternehmen IBM an einer Blockchain-Lösung für mehr Datensicherheit bei klinischen Studien zu arbeiten. Zudem verkündete die kanadische University of British Columbia die Einrichtung eines Blockchain-Weiterbildungsprogramms für Master-Absolventen und Postdoktoranden diverser Studien. Boehringer Ingelheim Canada gehört zu den Förderern der Initiative.

Der Start des Arizona Diabetes Administration Care Network soll im Laufe dieses Jahres erfolgen. Sollte er erfolgreich verlaufen, wollen die Beteiligten danach die Expansionsmöglichkeiten in den USA und den Rest der Welt untersuchen.

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