„Blankos Block Party“: Blockchain-Gaming wird immer populärer

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„Blankos Block Party“: Blockchain-Gaming wird immer populärer

Wie die Nachrichtenplattform Breaker berichtet, konnte Mythical Games 16 Millionen US-Dollar für ein neues Blockchain-Videospiel einsammeln. Zu den Investoren gehört unter anderem Krypto-Urgestein Mike Novogratz. Anders als viele vorhergehende Blockchain-Games, nutzen die Entwickler die EOS-Blockchain für den bald erscheinenden Titel Blankos Block Party.

Blankos Block Party ist der Titel eines 2019 erscheinenden PC- und Mac-Games, das die EOS-Blockchain nutzen will. Wie die Entwickler von Mythical Games am 19. November mitteilten, können die Spieler sammelbare Spielinhalte wie Items und Ausrüstungsgegenstände über die EOS-Blockchain handeln. Die Implementierung der Blockchain ist ein zentrales Anliegen des Spieleentwicklers aus Los Angeles. In der Pressemitteilung heißt es:

„Das Team strebt nach Innovation und stellt seine Plattform für Top-Entwickler bereit. Dadurch soll die Implementierung der Blockchain in der Games-Industrie gefördert werden.“

Mythical Games bastelt demnach nicht nur an der Nutzung der Blockchain-Technologie für eigene Titel, sondern will die Plattform auch anderen Studios zugänglich machen.

Blankos Block Party

Über den angekündigten Titel ist indes noch nicht viel bekannt. Der Trailer ist kurz und verrät nicht sonderlich viel über die Art des Spiels. Oberflächlich mutet das Game zumindest komplexer an als CryptoKitties.

Die Firma selbst beschreibt das Spiel indes folgendermaßen:

„Blankos sind schelmische Charaktere. Sie leben in ihrer eigenen Welt. Diese Charaktere wurden von den Spielern selbst entworfen und werden zum Leben erweckt, wenn sie ihre Musik hören!“

Blankos Block Party Teaser Trailer

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Warum EOS?

Warum Mythical Games mit der lange dominierenden Nutzung der Ethereum-Blockchain für Blockchain-Games brach, begründet der CEO des Studios, John Linden, mit der größeren Verbreitung in Südkorea. Gegenüber Breaker erklärte er:

„EOS ist die derzeit stärkste kommerzielle Plattform. Es könnte für Spieleentwickler sinnvoll sein, eine Blockchain mit Sitz in Südkorea zu verwenden, da sie dort weiter verbreitet ist.“

Das Studio will die EOS-Blockchain indes vor allem für die klassischen Use Cases wie die Klärung von Besitzansprüchen von Spielinhalten nutzen. Spielerinnen können der Pressemitteilung zufolge auf der Blockchain-Handelsplattform selbst erstellte Gegenstände und Kleidungsstücke handeln. Dadurch, so die Entwickler, können die Spieler echte Unikate schaffen, die sodann ins Spiel integriert werden.

Lies auch:  Blockchain an der Uni: Genf startet Weiterbildungsprogramm

Bevor die Spieler ihre eigenen „Blankos“ ins Spielgeschehen integrieren können, müssen die Vorschläge allerdings von dem Studio abgenommen werden. Dies, so Linden, soll verhindern, dass unangemessene Inhalte ins Spiel gelangen.

Unterdessen ist die Implementierung der Blockchain in die Videospiel-Industrie en vogue. Am 19. November berichtete BTC-ECHO bereits über die Ankündigung von Arcade Distillery, die Ethereum-Blockchain in ihrem 2019 erscheinenden Titel Plague Hunters einzubauen.

BTC-ECHO

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