Bitwise will den Bitcoin ETF – Wer macht das Rennen?

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Quelle: Shutterstock

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Das kalifornische Krypto-Start-up Bitwise reichte am 10. Januar einen Antrag zur Genehmigung eines weiteren Bitcoin ETFs ein. Der Ball liegt nun abermals bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht Security and Exchange Commission (SEC).


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Klappe, die wievielte? Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Bühne frei für den nächsten ETF-Antrag in den USA.

Bitwise Asset Management aus San Francisco steigt ins Rennen um die Genehmigung des ersten auf Bitcoin indizierten, börslich gehandelten Fonds in den USA ein. Dieser soll laut offiziellem Antrag unter dem Namen Bitwise Bitcoin ETF auf der Chicagoer Börse NYSE Arca, eine Tochter der Intercontinental Exchange, handelbar sein.

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Die Performance des Fonds misst das Start-up laut Antrag am Bitwise Bitcoin Total Return Index. Diesen berechnet Bitwise „auf Grundlage der Bitcoin-Kurse, die [Bitwise] aus den Kursen an den Krypto-Börsen ableitet.“ Laut SEC-Antrag fließen die Bitcoin-Kurse aus über 200 internationalen Exchanges in den Index ein.

Daneben setzt sich der Bitwise Bitcoin ETF auch insofern von anderen Anträgen ab, als dass die gehandelten Bitcoin zu 100 Prozent physisch hinterlegt sind.

„Der vorgeschlagene ETF unterscheidet sich von den zuvor eingereichten Bitcoin ETFs dadurch, dass zertifizierte Vermögensverwalter die handelbaren Bitcoin physisch halten, und dass der Index Kurse von einer großen Anzahl an Exchanges bezieht.“

Aus diesem Grund zeigt sich John Hyland, ETF-Chef bei Bitwise, zuversichtlich, dass „2019 das Jahr ist, in dem ein Bitcoin ETF lanciert wird.“

Ob es der eigene sein wird, vermag aber auch Hyland nicht zu sagen. Dafür würde allerdings ein „Second-Mover-Vorteil“ sprechen. Denn Bitwise hatte die Gelegenheit, aus den Fehlern der bereits abgelehnten Anträge zu lernen:

„Wir haben das letzte Jahr damit verbracht, [relevante Fragen seitens der SEC] zu untersuchen und freuen uns darauf, diese mit den SEC-Mitarbeitern im Zusammenhang mit der Zulassung zu diskutieren“,

erklärt Matt Hougan, Research-Chef bei Bitwise in einer Pressemitteilung.

VanEck versus Bitwise

Dass sich die US-Börsenaufsicht mitunter viel Zeit lässt, um über einen ETF-Antrag zu entscheiden, zeigte sich am Beispiel des VanEck SolidX Bitcoin ETF. Nachdem die SEC die Entscheidung über die Genehmigung abermals vertagte, darf man am 27. Februar mit einer verbindlichen Aussage seitens der Behörde rechnen.

Dass die SEC vorher über den Bitwise-Antrag entscheidet, ist unwahrscheinlich.

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