Bitcoin ETF Bitwise richtet sich erneut an die SEC

Anton Livshits

von Anton Livshits

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Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Viele US-Anleger warten bereits sehnsüchtig auf den Start von börsengehandelten Bitcoin Fonds. Die hierfür zuständige Regulierungsbehörde United States Securities and Exchange Commission genehmigte bislang jedoch keinen Antrag auf einen solchen Bitcoin ETF. Stattdessen begnügte sich die Behörde in den meisten Fällen damit, die endgültige Entscheidung zu vertagen. So auch bei Bitwise.

Die Krypto-Vermögensverwalter von Bitwise haben ihre Pläne für einen eigenen Bitcoin ETF bestärkt. Hierfür übersendeten sie ein neues Schreiben an die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Die Behörde hatte den Bitwise-Antrag auf einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds im Oktober zwar abgelehnt, kündigte danach jedoch an, dem Antrag eine erneute Chance einzuräumen.


Das jüngste Schreiben von Bitwise stammt vom 18. Dezember. Die SEC hatte dieses Datum als Deadline für weitere Argumente festgelegt. Der vom Management-Team von Bitwise unterschriebene Brief versucht folglich, die Bedenken der Regulationsbehörde zu zerstreuen. Darüber hinaus konstatiert er einen „signifikanten Einzelhandelsbedarf“ für börsengehandelte Bitcoin-Produkte.

Bitwise fordert „sicheren und effizienten“ Zugang zum Bitcoin-Markt

Um die Notwendigkeit eines Bitcoin ETF nachzuweisen, lenken die Verfasser des Schreibens die Aufmerksamkeit zunächst auf die aktuellen Entwicklungen am Bitcoin-Markt. Hier verweisen sie auf eine Studie des Vermögensverwalters Charles Schwab. Diese hatte gezeigt, dass der Grayscale Bitcoin Trust bei der jüngeren Generation auf Platz fünf der beliebtesten Anlageprodukte steht.

Das Bitwise Team argumentiert, dass der Grayscale Fonds momentan das einzige Krypto-Finanzinstrument ist, das Kleinanleger an traditionellen Börsen erreichen können. Davon abgesehen bleibe dieser großen Investorengruppe nur die Nutzung von Bitcoin-Börsen. Bitwise leitet daraus ab, dass die bestehende Nachfrage nach Bitcoin Trading momentan von Produkten bedient wird, die „auf die Schutz- und Offenlegungsanforderungen verzichten, die von einem ETF verlangt werden würden.“

Bitcoin hinreichend gegen Marktmanipulation gefeilt?

Den Bedarf nach einem Bitcoin ETF nachzuweisen, ist freilich nicht dasselbe, wie die Bedenken der SEC zu zerstreuen. Denn die Behörde hatte deutlich gemacht, dass sie nach wie vor Zweifel an der Widerständigkeit von Bitcoin gegenüber Markt- und Kursmanipulationen unterhält.

Bitwise argumentiert hier, dass der Bitcoin-Markt „einzigartig widerstandsfähig“ gegen derartige Manipulationen sei. Schließlich werde der Kurs der Kryptowährung auf offenen Märkten festgelegt. Die Verfasser des Schreibens argumentieren überdies, dass die von der SEC festgesetzten Standards schlicht zu hoch sind. Historisch betrachtet hätten auch zahlreiche traditionelle Märkte sie nicht erfüllen können.

Als weiteres Kriterium verlangt die SEC den Nachweis eines Überwachungsabkommens für Transaktionsdaten mit einem regulierten Markt. Die Verfasser des Schreibens behaupten hier, dass die New Yorker Börse NYSE Arca, auf der der Bitcoin ETF gehandelt werden soll, bereits über derartige Abkommen verfügt, die den Anforderungen der SEC entsprechen würden.

Bitwise bleibt hartnäckig

Bitwise versucht bereits seit knapp einem Jahr, den eigenen Bitcoin ETF auf den Markt zu bringen. In dieser Zeit kam es zu acht Treffen mit SEC-Vertretern. Am Ende ihres Schreibens kündigt das Management-Team von Bitwise an, weiterhin an dem Projekt Bitcoin ETF festhalten zu wollen.

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