Bitwala: Blockchain Banking beginnt

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Quelle: Bitwala GmbH

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Bitwala hat heute, am 12. Dezember, den Startschuss für das Onboarding ihres Blockchain-Kontos gegeben. In Zusammenarbeit mit der solarisBank bietet das FinTech-Unternehmen nun Krypto- und traditionelle Bankdienstleistungen aus einer Hand an – Krypto-Debitkarte inklusive. 

Egal ob SEPA- oder Krypto-Transaktionen – mit dem Blockchain-Konto von Bitwala und der solarisBank kann man nun beides von einem Dienstleister abwickeln lassen. Wie aus einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, hervorgeht, beginnt Bitwala heute mit der Einrichtung der Blockchain-Konten. Für das Blockchain-Konto und die Bitwala Card haben sich bereits 40.000 Nutzer registriert.

Bitwala beginnt nun mit den Know-Your-Customer-Prozeduren per Video-Telefonat. Eine Kontoeröffnung soll dabei nur wenige Minuten in Anspruch nehmen.

„Kunden benötigen ihren Personalausweis oder Reisepass und beantworten dem Agenten einige Fragen. Dies ist im Rahmen einer Kontoeröffnung notwendig und als Know-Your-Customer-Prozess, oder auch KYC, bekannt.“

Die Reihenfolge ergibt sich aus der Platzierung auf der Warteliste.

Bitcoin Wallet meets Girokonto

Das Blockchain-Konto vereint Bitcoin Trading und Girokonto:

„Das neue Bankkonto bietet SEPA-Überweisungen und zugleich die leichte Verwaltung von Daueraufträgen an. Dazu gehört eine Debitkarte für das Bezahlen vor Ort und das Abheben an Geldautomaten. So können Bitwala-Kunden zum Beispiel das Konto kostenlos nutzen, um Gehaltszahlungen zu empfangen und ihre Miete zu begleichen oder zu shoppen. Und wenn man Bitcoin handelt, steht die Liquidität auf demselben Girokonto sofort zur Verfügung“,

preist Chief Financial Officer Christoph Iwaniez das Produkt an. Während Konto und Debitkarte gratis sind, sieht mit einem Prozent auch die Gebühr für Bitcoin Trading bescheiden aus. Einlagen bis 100.000 Euro sind gesetzlich abgesichert. Das Konto unterliegt der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank.

Die Nachfrage gehe über die 40.000 Voranmeldungen hinaus, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Das schürt zarte Hoffnungen auf eine steigende Mainstream-Akzeptanz. Schade nur, dass der Bitcoin-Kurs – zumindest im Vergleich zum Vorjahr – derzeit danieder liegt. Man stelle sich das Weihnachtsgeschäft bei einem BTC bei 20.000 vor.

Konkurrenz im fernen Osten

Bitwala ist indes nicht das einzige Krypto-Start-up, das Bitcoin à la carte anbietet. Erst gestern, am 11. Dezember, verkündete TenX ebenfalls den Beginn der KYC-Screenings ihrer Kunden. Bis die Krypto-Debitkarte von TenX den hiesigen Markt erreicht, dauert es allerdings noch. Zunächst sind Singapur und danach Asien an der Reihe. Europa soll erst im Laufe des kommenden Jahres folgen.

BTC-ECHO


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