Bitmain veröffentlicht Bitcoin-Miner mit Wasserkühlung

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Bitmain hat wieder einen neuen Miner auf den Markt gebracht. Dieser soll aufgrund des integrierten Wasserkühlungssystems sowohl leise als auch energiesparend arbeiten. Damit sollen genau jene Kritikpunkte, die Mining-Geräten oft entgegengebracht werden, entkräftet werden.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Phillip Horch

Der Mining-Hardware Hersteller Bitmain hat in einer Pressemitteilung am 23. August einen neuen Bitcoin-Miner vorgestellt. Das ist erstmal nichts Besonderes, ist es in diesem Jahr doch schon das achte Gerät, das das Unternehmen auf den Markt gebracht hat. Das neueste Produkt wartet jedoch mit einer Neuigkeit auf: Es beinhaltet ein Wasserkühlungssystem. Dabei unterstützt es den SHA256-Algorithmus und soll sowohl eine stabile Leistung als auch eine hoher Zuverlässigkeit versprechen.

Innovatives Wasserkühlungskonzept

Mining-Hardware steht oft in der Kritik, da die Luftkühlung eine enorme Lärmbelästigung darstellen kann. Zudem verbrauchen sie enorme Mengen an Strom. In diesem Zusammenhang wird immer noch gern behauptet, dass das Schürfen von Bitcoin so viel Strom wie das ganze Land Dänemark verbraucht. Diese Kritikpunkte will Bitmain mit ihrem neuen Antminer S9 Hydro entgegentreten.


Die traditionelle Luftkühlung aller bisheriger Miner ist für den hohen Geräuschpegel beim Minen verantwortlich. Mit der Verwendung von Wasser zur Wärmeableitung kann man eine entsprechend geringere Lautstärke erreichen. Um bis zu 20 dB leiser soll der Antminer S9 Hydro im Vergleich zu luftgekühlten Geräten sein. Zeitgleich erhöht sich dadurch auch die Leistung des Miners – mit kühlem Kopf lässt es sich eben besser arbeiten. Während des Betriebs beträgt die Chiptemperaturdifferenz nämlich nur etwa 5°C. Außerdem kann man so die Wartungskosten gering halten.

Dieser Faktor wird zudem davon unterstützt, dass das Gerät eine hohe Staubdichtichgkeit aufweist. So kann der Miner Staubablagerungen im Inneren der Maschine effektiv vermeiden und das Risiko von Kurzschlüssen oder Korrosion von internen Komponenten verringern.

Auch in Sachen Stromeinsparung soll der neue Miner seinen Vorgängern überlegen sein. So erklärt Bitmain, dass Bitcoin-Mining-Farmen, die mit einer Wasserquelle im Freien ausgestattet sind, etwa acht bis zwölf Prozent Strom einsparen. Anders als bei der Kühlung mit Ventilatoren erreicht das Wasserkühlungssystem direkt das Innere des Miners, um Wärme abzuleiten und die langfristige Betriebsstabilität sicherzustellen

BTC-ECHO


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