Cyber-Kriminalität Bitfinex-Hacker werden aktiv und tauschen Teil der Beute um

Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

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Bitfinex-Logo mit Bitcoin-Münze

Quelle: Shutterstock

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2016 erbeuteten Hacker 120.000 von der Börse Bitfinex. Rund 52 Millionen US-Dollar der Beute wurden diese Woche getauscht.

Vor vier Jahren machte ein Hackerangriff auf die Krypto-Börse Bitfinex weltweit Schlagzeilen. Nun sind dieselben Kriminellen erneut aktiv geworden. Medienberichten zufolge wurden am Donnerstag dieser Woche innerhalb von 15 Stunden etwa 2.484 BTC transferiert. Umgerechnet sind dies zurzeit mehr als 26 Millionen US-Dollar.


Am Mittwoch verschoben die Hacker bereits einen ähnlichen Betrag, insgesamt also rund 52 Millionen US-Dollar, wie auf dem Blockchain-Tracker Whale Alert nachzuvollziehen ist. 

Im vergangenen August vor genau vier Jahren hatten die Hacker den Krypto-Handelsgiganten Bitfinex ins Visier genommen. Damals gelang es den Cyberkriminellen, 72 Millionen US-Dollar zu stehlen. Zum damaligen Kurs waren dies insgesamt etwa 120.000 BTC. 

In diesem Jahr begannen die Hacker damit, große Teile der gestohlenen Gelder aktiv zu verschieben. Dies ist aus dem Twitter-Account von Whale Alert ersichtlich, der regelmäßig Bitcoin-Transkationen meldet, die ein sehr hohes Volumen aufweisen. Dort tauchten auch mehrere Transaktionen der Bitfinex–Hacker auf. Darunter solche aus den Monaten April, Mai und Juni mit umgerechnet mehr als 12 Millionen US-Dollar. In den Medien wird spekuliert, dass der gestiegene Bitcoin-Kurs der Grund dafür ist, dass die Hacker nun einen großen Teil ihrer Beute in US-Dollar getauscht haben.

Von Bitfinex ausgelobte hohe Belohnung noch erfolglos

Die Versuche von Bitfinex, zumindest einen Teil der Beute zurückzubekommen, scheinen ins Leere gelaufen zu sein. Der Technikchef von Bitifinex, Paolo Ardoino, hatte zwar entsprechende Belohnungen ausgelobt. Doch offenbar ist es dem Unternehmen nicht gelungen, mit den IT-Gangstern in Kontakt zu treten. Weder Vermittler noch die Täter selbst hatten auf das Angebot reagiert. Dabei hatte die Belohnung mit 400 Millionen US-Dollar (rund 29 Prozent des Schadens) ungewöhnlich hoch gelegen

Erst vor knapp zwei Wochen war es bei der Bitcoin-Börse KuCoin ebenfalls zu einem massiven Hackerangriff gekommen. Zwar ist es dem Betreiber mittlerweile wieder gelungen, 204 der ursprünglich gestohlenen 280 Millionen US-Dollar zu retten. Doch der Schaden bleibt immens. 

Wie im Falle von Bitfinex ist die Strafverfolgung schwierig bis unmöglich. Eine Vielzahl von Angriffen auf Bitcoin-Börsen ist bis heute nicht aufgeklärt. Lediglich 27,7 BTC von den 2016 bei Bitfinex  gestohlenen 120.000 konnten die US-Strafverfolgungsbehörden bis dato sicherstellen. Im Falle des Angriffs auf die Bitcoin-Börse Cryptopia waren die Folgen besonders schlimm. Denn der durch die Attacke enstandene Schaden hat gleich das gesamte Unternehmens in die Insolvenz getrieben.

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