Bitcoin-Marktvergleich Bitcoin und klassische Märkte: Doch noch Krypto-Frühling?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Mehre Stapel an goldenen Münzen mit ein paar kleinen Pflanzen und grünem Hintergrund

Quelle: Shutterstock

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Bis auf Öl konnten auch die klassischen Märkte sich vom Crash im März erholen. Dasselbe gilt auch für Bitcoin.

Der letzte Vergleich zwischen Bitcoin und den traditionellen Märkten ist nun gut einen Monat her, zeit also, diesen Vergleich zu ziehen. Wie haben sich Bitcoin und die Vergleichswerte vom klassischen Markt nach dem Crash im März entwickelt? Sind sie weiterhin stark korreliert? Und ist eine Erholung zu sehen? Diesen Fragen möchten wir uns in diesem Artikel widmen.

Wie immer werden wir auf die Korrelationen verschiedener Assets und Vergleichswerte, auf die Volatilitäten und auf die Performances schauen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichswerte aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und DAX sowie die Kurse von Öl und Gold.

Bitcoin und klassische Märkte entkoppeln sich wieder

Das Bild bezüglich der Korrelationen zwischen Bitcoin und den traditionellen Märkten hat sich wieder normalisiert. Bis auf den Nikkei-Index sind alle Assets positiv mit Bitcoin korreliert. Jenseits von Bitcoin fällt noch die starke positive Kopplung zwischen den Indizes Nikkei, S&P 500 und DAX auf der einen und Gold auf der anderen Seite auf.

Laufende Korrelation von allen Vergleichsassets

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Schaut man sich die zeitliche Entwicklung an, sieht man, dass diese Korrelationen zwischen Bitcoin und den klassischen Assets Anfang April stark gefallen sind. Die Kopplungen zu Gold und dem Nikkei-Index fielen dabei ins Negative, während sich die übrigen Korrelationen knapp unter 20 Prozent positionierten.

Die gesamten Korrelationen von Bitcoin und Co.

Die absolute mittlere Korrelation des Bitcoin-Kurses mit den übrigen Märkten liegt inzwischen wieder bei ruhigen 14 Prozent. Damit ist Bitcoin wieder das unabhängigste Asset in unserem Marktvergleich. Bis auf Öl weisen die übrigen Korrelationen von mindestens 33 Prozent vor.

Das Bild ist unter Berücksichtigung etwaiger Kompensationseffekte noch deutlicher: Hier ist die mittlere Korrelation mit 10 Prozent noch deutlich geringer als die von Öl zu den übrigen Märkten.

Volatilität von allen Assets bis auf Öl wieder in normalen Höhen

Volatilität von Bitcoin und den klassischen Assets

Ruhe ist auch bezüglich der Volatilität größtenteils das Stichwort. Die Volatilität des Bitcoin-Kurses konnte wieder auf vier Prozent sinken. Bis auf Öl lässt sich ähnliches auch über die übrigen Assets und Vergleichswerte sagen, deren Volatilitäten auf zwei Prozent oder, im Fall von Gold sogar noch darunter gesunken sind. Öl, im Kontrast zu den übrigen Märkten, hat bezüglich der Volatilität jedoch einen dramatischen Sprung gemacht. Die Volatilität des Öl-Kurses liegt aktuell bei rund 12 Prozent.

Großteil der Assets zeigen wieder eine positive Performance

Performance von Bitcoin und anderen Assets

Frühlingsgefühle können nicht nur beim Blick aus dem Fenster im Home Office, sondern auch beim Betrachten der Charts aufkommen. Zwar konnte Öl seine schlechte Performance nicht verbessern, alle anderen Assets jedoch weisen eine positive Performance auf. Einen wirklichen Sieger kann man kaum ausmachen. Aktuell ist die Performance von Bitcoin zwar über denen der Vergleichswerte, der Abstand ist jedoch extrem gering.

Was man allerdings sieht: Die Entwicklung eines Investments in Bitcoin zeigt wieder grüne Zahlen. Anleger, die Anfang 2020 in Bitcoin investiert hätten, wären aktuell wieder leicht im Plus. Klar, Gold hätte sich noch mehr gelohnt, aber alle anderen Assets vom Vergleichsmarkt wären immer noch stark in den roten Zahlen:

Wie sich Bitcoin und Co. seit Anfang 2020 entwickelten.

Halving-Effekt mag nun wieder Investoren anlocken. Es wird jedoch spannend sein, zu sehen, wie sich jene Investoren nach dem Halving positionieren. Gleiches gilt für die Frage, wie die sich die klassischen Assets in nächster Zeit entwickeln werden. Nicht nur in Deutschland, sondern global wird über Lockerungen des Corona-bedingten Lockdowns diskutiert, was wiederum die Wirtschaft ankurbeln könnte. So oder so kann man auf jeden Fall sehen, dass Bitcoin wieder von den Investoren entdeckt wird.

Daten am 24. April 2020 von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.


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