Bitcoin minen mit eigenem Tesla

Tanja Giese

von Tanja Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: PAIMIO, FINLAND - JULY 31, 2016: Tesla Model S luxury sedan with new design on the vehicle exterior is being charged at Tesla Supercharger Station via Shutterstock

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Vor Kurzem berichtete BTC-ECHO über das Gerücht, der Tesla-Geschäftsführer Elon Musk sei der Erfinder von Bitcoin. Bestritten von Musk selbst, könnte diese Fantasie dennoch wieder befeuert werden. Verschwörungstheoretiker mögen meinen, es sei kein Zufall, dass ausgerechnet ein Tesla zum Minen von Bitcoin genutzt werden kann

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Ein Besitzer eines Tesla Modell S ließ sich von seinem Fahrzeug zu einer sehr kreativen Idee inspirieren: Er nutzt die freie Energie aus dem Kompressor seines Fahrzeugs, um Bitcoin zu minen. Hierfür installierte er einen Bitcoin-Mining-Computer im Kofferraum des Autos. Der Bitcoin-Miner wird vom Kompressor aufgeladen, während er Bitcoin abbaut. Wie Bitcoin-Mining (normalerweise) funktioniert, könnt ihr noch einmal in unserem Tutorial nachlesen.

Die Idee ist gut

Die Erforschung innovativer und kreativer Methoden des Minens von Bitcoin und anderer virtueller Währungen ist immer ein sehr interessantes Unterfangen. Dabei sollte man sich jedoch genauer mit dem Kosten-Nutzen-Faktor auseinander setzen. Im Kern gibt es beim Minen zwei Kostenpunkte, die beachtet werden müssen: die Computerhardware und die Elektrizität. Viele angehende Hobbyminer lassen sich von hohen Elektrizitätskosten abschrecken und befürchten, dass die Stromrechnungen den Profit der mühsam geminten Coins wieder schwinden lassen könnten.

Besonders interessant ist daher die “Tesla-Art” zu minen, da kaum Nebenkosten anfallen. Die einzigen großen Investitionen bestehen in den Kosten für den Bitcoin-Miner selbst sowie für die dazugehörigen Zubehörteile – neben dem Tesla S versteht sich.

Die Schattenseite


Die Verwendung von Superchargern aus Elektrofahrzeugen wie dem Tesla-Modell könnte sich als vielversprechende Gelegenheit entpuppen, günstig zu minen. Es gibt aber auch eine Schattenseite: Da beim Minen viel Wärme entsteht, besteht die Gefahr, dass die inneren Teile des Autos im Laufe der Zeit beschädigt werden. Auch der Akku des Autos könnte unter dauerhaftem “Mining-Einsatz” leiden. Daher sollte genau abgewogen werden, ob für diese besondere Art zu minen mit eventuell gutem Profit das Risiko wert ist, dass das Auto einen erheblichen Schaden davon trägt. Auch wenn diese Idee also eher nicht von den gewöhnlichen Teslafahrern aufgegriffen werden wird, zeigt sie doch, wie kreativ man an das Thema Mining herangehen kann.

BTC-ECHO


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