Meinungs-ECHO Bitcoin-Kurs (BTC) nie wieder unter 6.000 US-Dollar? Das Meinungs-ECHO

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Bitcoin Tattoo auf Bizeps - Bitcoin-Kurs im Aufwind?

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Tone Vays versprüht Kursoptimismus, während Goldjunge Peter Schiff und Cardano-Kopf Charles Hoskinson gegen Bitcoin sticheln. Das Meinungs-ECHO.

Bitcoin-Kurs auf dem Weg zu 3.000 US-Dollar?

Auch wenn der Bitcoin-Kurs seit dem Corona-Crash wieder Stabilisierungstendenzen zeigt, ist ein erneuter 50-prozentiger Kurssturz nicht auszuschließen. Zumindest, wenn man nach Arthur Hayes geht, dem Chef der Bitcoin-Derivatebörse BitMEX. Er sieht eine Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und dem klassischen Aktienmarkt. Falls dieser noch nicht das untere Ende der Fahnenstange erreicht haben sollte, würde das auch der Bitcoin-Kurs zu spüren bekommen, meint der BitMEX CEO, der trotz allem bullish bleibt:

Könnte der Bitcoin-Kurs wieder 3.000 US-Dollar testen? Auf jeden Fall. Wenn der SP500 umkippt und 2.000 US-Dollar testet, ist zu erwarten, dass auch alle anderen Anlageklassen wieder kotzen werden.

Arthur Hayes, BitMEX CEO

Trotz allem bleibt der Börsenchef langfristig Bitcoin bullish:

So heftig der Einbruch der Vermögenswerte im 1. Quartal auch war, wir haben fast 100 Jahre Ungleichgewichte, um das alte Regime aufzulösen. Mein Kursziel für Ende 2020 bleibt 20.000 Dollar.

Arthur Hayes

Coingecko COO kritisiert Partnerschaft von Binance und CMC

Die Übernahme des Krypto-Datenaggregators Coinmarketcap (CMC) durch die Bitcoin-Börse Binance ist nicht überall auf positive Resonanz gestoßen. Der angebliche 400-Millionen-US-Dollar Deal wird auch vonseiten der Konkurrenz kritisch beäugt. Bobby Ong, Mitgründer und COO des Coinmarketcap-Rivalen Coingecko, ließ es sich im Interview mit dem Krypto-Blog My Two Gwei nicht nehmen, die Glaubwürdigkeit von CMC zu hinterfragen:

400 Millionen Dollar sind eine große Summe. Es ist eine der bisher größten Fusionen und Übernahmen im Krypto-Bereich und entspricht der Übernahme von Poloniex. Sie unterstreicht deutlich die strategische Position der Kryptodaten-Aggregatoren. Ich denke, dass es für Coinmarketcap nach dieser Übernahme schwer sein wird, neutral und unabhängig zu bleiben […]

Bobby Ong bei My Two Gwei

Charles Hoskinson: Cardano hat mehr zu Krypto beigesteuert als Bitcoin


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Auch Cardano-Gründer Charles Hoskinson zeigte sich vergangene Woche angriffslustig. Im Interview mit der Krypto-News-Plattform U.Today stichelte er gegen nichts geringeres als den Branchenprimus Bitcoin. Das Cardano-Projekt sei Bitcoin nicht nur technisch überlegen, sondern habe mit seiner Grundlagenforschung bedeutendere Beiträge für den Krypto-Sektor geleistet, als der unbekannte Bitcoin-Begründer Satoshi Nakamoto.

Wir haben das Problem des Proof of Stake gelöst. Wir haben wesentlich bessere Programmiersprachen entwickelt. […] Dies ist eine Grundlagenarbeit, die von Dutzenden von Akademikern geleistet wurde, und die Gesamtheit davon ist deutlich besser als alles, was Satoshi konstruieren kann. In der Spitze könnte unser System wahrscheinlich mit einer Million Transaktionen pro Sekunde arbeiten. Satoshis kann es mit sieben schaffen. Ich meine, das sind nur die Fakten.

Charles Hoskinson bei U.Today

Im Gespräch äußerte Hoskinson sich auch zur Identität des sagenumwobenen Bitcoin-Gründers. Diese lasse sich ermitteln, indem man die Nakamotos Prgrogrammierstil im originalen Bitcoin Code analysiert. Hoskinson gibt an, Leute zu kennen, die wissen, wer sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verbirgt, aber:

[…] ich kenne Leute, die [Nakamotos Programmierstil stilometrisch analysiert] haben, und die haben eine ziemlich gute Vorstellung davon, wer Satoshi ist […]. Aber es hat mich ehrlich nie interessiert, weil diese Person das Ökosystem verlassen hat und nicht gedoxed werden will und Bitcoin seit 2012 gut funktioniert. Es ist jetzt acht Jahre her, und wir hatten keine Probleme. Warum müssen wir also den Gründer zurückholen?

Charles Hoskinson

Craig Wright scheint es nach deren (und entgegen seiner eigenen) Auffassung jedenfalls nicht zu sein.

Tone Vays: Der Bitcoin-Kurs-Boden wurde bei 6.000 US-Dollar erreicht

Der bekannte Trader Tone Vays hält es indes für unwahrscheinlich, dass der Bitcoin-Kurs wieder unter die 6.000 US-Dollar rutscht.

LANGE ÜBERFÄLLIGES UPDATE: Wie ich es bereits in den letzten 2 Wochen auf Yotube gesagt habe: Bitcoin hat die Talsohle durchschritten. Ich wäre sogar überrascht, jemals wieder BTC unter $6k bei Tagesschluss zu sehen. *Vorsicht ist immer noch geboten, wer ALL IN diesen spekulativen Vermögenswert geht, wird REKT gehen.

Tone Vays via Twitter

Peter Schiff: Gold ins Töpfen, Bitcoin ins Kröpfchen

Peter Schiff blickt unterdessen unverändert spöttisch auf BTC. Dass Bitcoin sich als digitales Gold zu neuen Höhenflügen aufschwingen wird, davon will der Analoggoldfan nichts wissen. Im Gegenteil:

In den vergangenen Jahren haben sich die Bitcoin-Kritiker über Goldinvestoren lustig gemacht, weil #Bitcoin so viel mehr als #Gold gewann. Im Laufe der nächsten Jahre werden sich diese Rollen umkehren, aber nicht, weil Gold stärker steigt als Bitcoin, sondern weil Goldmonde als Bitcoin wieder auf die Erde zurückfallen.

Peter Schiff via Twitter

Er für seinen Teil stehe zu seinem Wort und habe hauptsächlich in Gold, Silber und andere Edelmetalle investiert. Für Schiff bedeutet dies de facto eine Wette gegen den Bitcoin-Kurs:


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Ich besitze keine #Bitcoin und bin long in #Gold und #Silber und habe noch größere Positionen in Edelmetall-Minenaktien. Das ist in der Tat eine große Wette darauf, dass Bitcoin nicht das neue Gold wird oder dem Gold einen sicheren Hafen bzw. ein Wertaufbewahrungsmittel für Marktanteile wegnimmt.

Peter Schiff via Twitter
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