Marktupdate Bitcoin (BTC): Ein Netzwerk unter Druck

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

bitcoin-münze auf einem steinuntergrund

Quelle: Shutterstock

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist kämpft sich langsam Richtung Norden. Mit 9.777 US-Dollar verzeichnet er ein leichtes Plus zum Vortag. Signale aus Russland könnten ihn in Zukunft ankurbeln.

Der Bitcoin-Kurs notiert mit aktuell 9.777 US-Dollar knapp zwei Prozent über seinem Vortagesniveau. Nachdem er am gestrigen 4. Juni vorläufig auf 9.500 US-Dollar gefallen war, nimmt er nun abermals Anlauf auf die 10.000 US-Dollar-Marke.


Wie man im Tageschart erkennen kann, bewegt sich die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung im Tagesverlauf wellenartig zwischen der 9.750- und 9.850-US-Dollar-Marke. Sollte es der Bitcoin-Kurs schaffen, die 9.900 US-Dollar zu durchbrechen, werden hier weitere Ziele nach oben aktiviert.

Netwerk unter Druck

Das Bitcoin-Netzwerk befindet sich indessen unter Druck. Die Wehen des Halvings sind noch immer zu spüren. So wurde gestern bekannt, dass die Mining Difficulty um neun Prozent gefallen war.

Bei der Mining Difficulty handelt es sich um eine Kennzahl für die relative Schwierigkeit, einen gültigen Hash knapp unter dem sogenannten Target Value im Proof-of-Work-Algorithmus zu finden. Je geringer das Target ist, desto schwieriger ist es, einen gültigen SHA-256-Hash für den aktuellen Block Header zu finden:

Das Difficulty Adjustment ist der Kern von Bitcoins algorithmischer Geldpolitik. Denn wie die meisten bereits wissen, soll alle zehn Minuten ein Block ins Netzwerk gelangen – und mit dem Block [6,25, aktualisiert] frisch geschürfte BTC. Je mehr Rechenpower ins Netzwerk fließt, desto schneller lassen sich auch Bitcoin-Einheiten minen, so möchte man meinen. Doch alle 2.016 Blöcke (etwa alle zwei Wochen) erfolgt das sogenannte Difficulty Retargeting. Dabei vergleichen alle Miner die tatsächliche Anzahl geminter Blöcke mit der Zielvorgabe. Unterschreitet die tatsächlich benötigte Zeit von genau 20.160 Minuten (2016*10 Minuten) für 2016 Blöcke, so ist die Difficulty als zu „hoch“ einzuschätzen. In der Folge passen alle Miner den Wert für die Difficulty an, sodass im Schnitt wieder ein Block je zehn Minuten ins Netz kommt.

Aus den BTC-ECHO-Archiven

Das aktuelle Absinken der Difficulty lässt also auf eine abnehmende Mining-Aktivität schließen. Das wiederum hängt mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs zusammen – seit die Belohnung für erfolgreich geschürfte Blocks halbiert worden ist, ist das „Schürfen“ neuer Coins längs nicht mehr für alle profitabel.

Nach letzten Informationen könnte sich das aber bald wieder ändern. So hat etwa Bitmain jüngst neue Mining-Rigs angekündigt, die das Geschäft wieder beleben dürften.

Bitcoin-Kurs: Kommt ein Boost aus Russland?

Auch der Bitcoin-Kurs könnte bald neue Impulse bekommen, wodurch sich letztlich auch das Mining wieder mehr lohnen würde. Denn laut russischen Medienberichten hat das Krypto-Trading in Russland in den letzten Monaten stark zugenommen. Wie die Nachrichtenplattform RBC.ru erläutert, habe sowohl die Zahl an Neuanmeldungen von russischen Nutzern als auch das daraus resultierende Trading-Volumen auf Krypto-Exchanges zugenommen. Sollte das Interesse hier weiter steigen, könnte es zu Kurssteigerungen kommen.

Indikatoren für ein steigendes Interesse an Bitcoin und anderen Kryptowährungen sehen indessen die Krypto-Analysten von Coinmetrics. In ihrem aktuellen Bericht mutmaßen sie, dass das tägliche Handelsvolumen aller Krypto-Assets in fünf Jahren eine Billion US-Dollar erreichen könnte – sofern es BTC & Co. schaffen sollten, den traditionellen Assets den Rang abzulaufen.

Das würde auch einen entsprechenden Boost für den Bitcoin-Kurs bedeuten. Dazu müssten Krypto-Assets allerdings die derzeitige Wachstumsrate beibehalten, heißt es im Bericht weiter. Ob das tatsächlich der Fall sein wird, lässt sich nicht mit abschließender Sicherheit sagen, letztlich müsste der Krypto-Markt in Bezug auf das tägliche Handelsvolumen dafür um das Hundertfache anschwellen.

Übrigens: Was die Bitcoin-Community aktuell bewegt, seht ihr in unserem aktuellen News-Check.

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