Das Meinungs-ECHO Wilde Kursprognosen: Nicht nur Bloomberg ist bullish für Bitcoin (BTC)

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Bitcoin (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Die Bitcoin-Fans geben sich weiter bullish. So sieht etwa Blockstream CEO Adam Back BTC bei 300.000 US-Dollar bis Ende 2025. Aber auch eher konservative Wirtschaftsblätter wie Bloomberg springen auf den Krypto-Zug auf.

Bloomberg wird zum Bitcoin-Bullen

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, damit Bitcoin dieses Jahre nicht auf 20.000 US-Dollar geht. So oder so ähnlich lautet das Credo des neuesten Krypto-Marktberichts des Wirtschaftsblattes Bloomberg. Die Kryptowährung Nr. 1 sei drauf und dran, seinen Aufstieg vom letzten Bull Run 2016/17 zu wiederholen. Auch damals hatte sich der Block Subsidy im Vorfeld des Kursanstiegs halbiert.

Bitcoin wird sich unserer Ansicht nach in diesem Jahr dem Rekordhoch von etwa 20.000 US-Dollar nähern, wenn es dem Trend von 2016 folgt,

heißt es wörtlich in dem Bericht.

Dabei lässt das Magazin auch die Derivate nicht aus dem Blick. Auch der Kurs der Bitcoin-Futures etwa befinde sich in einer bullishen Phase und stabilisiere sich aktuell.

Joe Rogan schwört auf Brave


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Der erfolgreichste Podcaster der Welt, Joe Rogan, ist eigenen Aussagen zufolge Fan des Krypto-basierten Webbrowser Brave. Wie der Comedian in Folge 1484 der Joe Rogan Experience (JRE) verkündete, nutzt Rogan Bave sowie die Privacy-Suchmaschine Duckduckgo.

Ich verwende Brave und Duckduckgo.

Damit beweist Rogan einen Sinn für Privatsphäre. Schließlich speichert weder Duckduckgo noch Brave persönliche Daten seiner Nutzer. Zudem blockiert Brave Werbung sowie Cockies, die Rückschlüsse über die Nutzer zulassen. Für eine kleinen Belohnung in Basic Attention Token (BAT) können Nutzer Werbung allerdings freiwillig anschauen.

John McAfee trollt die Bitcoin Community

Das hatte sogar die kühnsten Bitcoin-Bullen verblüfft. Am 17. Juli 2017 kündigte der libertäre Softwareentwickler John McAfee den sagenhaften Kurs von einer Million US-Dollar pro BTC bis Ende 2020 an. Nachdem die Krypto-Blase Ende 2017 aber ihr vorläufiges Ende fand, erschien diese Vorhersage kaum noch einzuhalten.

So mancher freut sich seitdem schelmisch auf die Einlösung seines Wetteinsatzes. Nun rudert das Enfant Terrible der Krypto-Szene zurück. Sei doch alles nur Spaß gewesen, twittert McAfee.

Ich bin die Person, die vorhergesagt hat, dass Bitcoin, die verkrüppelteste Krypto-Technologie, 1 Million Dollar erreichen würde. Gehört Ihr zu den Personen, die den absurden Humor darin nicht gesehen haben? Wacht auf!

Adam Back: Bitcoin bei 300.000 US-Dollar

Und als wäre es für diese Woche noch nicht genug mit bullishen Prognosen: Auch Blockstream CEO Adam Back sieht Bitcoin bei 300.000 US-Dollar bis 2025. Im Interview mit Bloomberg erklärt er seine bullishe Einstellung mit dem aktuellen makroökonomischen Marktumfeld. Investoren seien besorgt, dass die expansive Geldpolitik langfristig zur Entwertung ihrer Währung führt. Bitcoin sei eine Absicherung dagegen.

Möglicherweise bedarf es gar keiner zusätzlichen institutionellen Annahme, da das gegenwärtige Umfeld mehr Menschen dazu veranlasst, über Hedging und Werterhaltung nachzudenken, wenn in der Welt viel Geld gedruckt wird,

so der Bitcoiner.

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