Bitcoin fundamental auf dem Vormarsch

Max Kuhlmann

von Max Kuhlmann

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Max Kuhlmann

Max Kuhlmann ist ein Universalist: Als Politikwissenschaftler, Kinderbuchautor, Qi-Gong-Lehrer, Werbesprecher und Erzieher hat er Einblick in viele Welten. Das verbindende Element all dieser Welten ist das Geldsystem, weshalb es aus seiner Sicht so wichtig ist, sich für ein gerechtes Geldwesen einzusetzen. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich daher mit diesem Thema, wobei sein derzeitiger Fokus auf den Digitalwährungen rund um Bitcoin liegt.

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Quelle: Shutterstock

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Trotz des vermeintlichen Krypto-Winters steht der Bitcoin fundamental in vielerlei Hinsicht so gut da wie nie. Viele Charts zeigen, dass das Bitcoin-Ökosystem unabhängig vom Kurs wächst, einige Bereiche zeigen dabei sogar ein Allzeithoch. Ist die Kursentwicklung für Value-Investoren eine Chance zum Nachkaufen?

ref=”https://www.youtube.com/watch?v=zeKuWm4lZ1s&t=329s” target=”_blank” rel=”nofollow noopener”>einige Bereiche zeigen dabei sogar ein Allzeithoch. Ist die Kursentwicklung für Value-Investoren eine Chance zum Nachkaufen?

Value-Investing ist ein wertorientierter Anlagestil. Ein wertorientierter Investor informiert sich grundlegend, fundamental und regelmäßig über die Stärke seines Wertpapiers. Aufgrund dieser Daten ist er von dem langfristigen Erfolg etwa seiner favorisierten Aktie überzeugt, weshalb er preisliche Schwächephasen zum Nachkauf nutzt. Was man im Finanzjargon hochtrabend „Value Investor“ nennt, entspricht in etwa dem, was im Bitcoin-Slang ein Hodler ist. Und derzeit ist mal wieder eine typische Zeit für Hodler, weshalb wir hier einen Blick auf einige fundamentale Daten des Bitcoin werfen möchten.

Es gab noch nie so viele Bitcoin-Geldautomaten (ATMs)

Die Anzahl der Bitcoin-ATMs zeigt sich unbeeindruckt von der Kursentwicklung und steigt weiter ununterbrochen an. Eindeutiger Spitzenreiter sind die USA, die mit über 2.400 ATMs den Großteil der weltweiten Bitcoin-Geldautomaten stellen. Im letzten Jahr hat sich deren Zahl in etwa verdoppelt. Es folgt Kanada mit etwas über 600 ATMs, gefolgt von Österreich (etwa 270 ATMs), Großbritannien (knapp über 200) und Australien (51). Alle genannten Länder zeigen einen Aufwärtstrend. Weltweit hat sich die Anzahl der Bitcoin-Geldautomaten seit Januar 2018 innerhalb eines Jahres in etwa verdoppelt: Anfang 2018 waren es 2.000 ATMs, im Januar 2019 waren es bereits über 4.000. Hier steht Bitcoin auf einem Allzeithoch.

So viele Lightning-Nodes wie noch nie


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Die Anzahl der Nodes des Lightning Networks ist ebenfalls so hoch wie niemals zuvor. Seit Mitte letzten Jahres hat sich die Anzahl der Nodes mehr als verdoppelt und liegt nun bei über 3.000. Auch gab es noch nie so viele Zahlungskanäle wie heute: Deren Anzahl ist seit Juli 2018 von etwa 300 auf über 1.800 angestiegen.

Transaktionen pro Tag steigen rasant an bei sinkenden Gebühren

Bereits in einem anderen Artikel wiesen wir auf die steigenden Transaktionen pro Tag hin. Diese sind zwar nicht auf ihrem Allzeithoch von Ende 2017, nähern sich diesem aber an. Der Unterschied zu damals: Die Transaktionsgebühren und die Geschwindigkeit scheinen nicht darunter zu leiden. Im Gegenteil,  die Kosten pro Transaktion nehmen weiterhin ab. In der Statistik nicht enthalten sind die Transaktionen mit dem Lightning Network.

Immer mehr Bitcoin-Wallets

Auch die Zahl der Bitcoin-Wallets steigt stetig an. Derzeit gibt es etwa 32 Millionen Bitcoin-Wallets. Dies lässt zwar nur bedingt Rückschluss auf die tatsächliche Anzahl der User zu, da viele Nutzer sich mehrere Wallets anlegen – dennoch ist es unwahrscheinlich, dass die neuen Wallets ausschließlich von bestehenden Nutzern stammen.

Außerbörslicher Handel nimmt zu

Der Bitcoin-Kurs bildet sich, wie in der Wirtschaft üblich, durch Angebot und Nachfrage. Auf den Krypto-Börsen ist kaum eine steigende Nachfrage nach Bitcoins zu beobachten, weshalb der Kurs stagniert. Beim außerbörslichen Handel sieht das jedoch anders aus. Über die Plattform Localbitcoins.com etwa lassen sich Bitcoins außerhalb von Krypto-Börsen handeln. Die dort gehandelten Bitcoins beeinflussen den offiziellen Kurs nicht, Seiten wie Coinmarketcap.com greifen nicht darauf zu. Bei diesen außerbörslichen Plattformen steigt die Nachfrage jedoch immer weiter an. Zu beobachten ist, dass insbesondere südamerikanische Länder – in denen BTC vermutlich zum Schutz vor Inflation genutzt wird – starken Wachstum zu verzeichnen haben. Bei immer weiter steigender Nachfrage wird der Markt irgendwann ausgehöhlt sein und man wird auf die Handelsbörsen zurückgreifen müssen, um noch Bitcoins zu erwerben. Dies muss wiederum zwangsläufig den Bitcoin-Kurs beeinflussen.

Hash Rate bleibt konstant bis leicht steigend

Auch die Hash Rate ist im Bärenmarkt nicht stark eingebrochen, sondern hat sich auf einem hohen Level von 40.000.000 Terahash pro Sekunde stabilisiert. Insgesamt hinkte der Anstieg der Hash Rate dem Kurs etwas hinterher: Während der Kurs seinen Peak im Dezember 2017 verzeichnete, erlebte die Hashrate im Sommer 2018 ihr Allzeithoch. Die Entwicklung der Hash Rate ist seit einem kurzen Abfall im Herbst 2018 konstant bis steigend.

Dennoch: Öffentliches Bitcoin-Interesse korreliert offenbar vor allem mit dem Kurs

All die genannten Statistiken fallen nur sehr bedingt mit der Kursentwicklung zusammen. Während dieser 2017 offenbar in eine Blase geraten ist, stiegen viele fundamentale Werte konstant und mit relativ stetigen Wachstumsraten an. Die oftmals als negativ empfundene Kursentwicklung täuscht jedoch in der öffentlichen Wahrnehmung des Bitcoin über diese Tatsache hinweg.

Denn wie Google Trends zeigt, zieht vor allem der Wert des Bitcoin das allgemeine Interesse auf sich – der Bitcoin-Preischart und der Graph, der die Google-Suchen des Wortes „Bitcoin“ visualisiert, sehen sich erstaunlich ähnlich.

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Insofern ist dem Bitcoin in vielerlei Hinsicht eine positive, fundamentale Entwicklung zu attestieren, die sich, sofern sie anhält, früher oder später auch auf den Kurs auswirken muss. Die öffentliche Wahrnehmung leidet jedoch unter dem Schatten der Blase von 2017.

Die Börsenlegende Warren Buffet sagte: „Value investing is simple, but not easy.“ Viele Hodler dürften dieser Tage spüren, was damit gemeint ist. Es gibt jedoch keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen, denn das Betrachten vieler Daten zeigt: Auch wenn es langsam geht, hier braut sich etwas zusammen.

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