Markt-Korrelationen Bitcoin-Einbruch bringt den Krypto-Sektor in Bedrängnis

Moritz Draht

von Moritz Draht

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Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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In einem aktuellen Bericht hat Chainalysis die Korrelationen zwischen Bitcoin-Kurs und Verbraucherverhalten analysiert. Ein schwacher Bitcoin schadet demnach vielen Krypto-Dienstleistern.

Fernab des spekulativen Marktgeschehens wirkt sich der Kurseinbruch von Bitcoin auch auf die Transaktionsvolumina von Dienstleistern aus, die die Kryptowährung als Bezahlmittel akzeptieren. Das Analytik-Team von Chainalysis hat die Auswirkungen des Bitcoin-Kursverfalls in drei Online-Geschäftsfeldern beleuchtet.

Bitcoin-Kurseinbruch wirkt sich auf Verbraucherverhalten aus

Der Krypto-Markt unter Führung der marktdominierenden Leitwährung Bitcoin ist zeitgleich mit den traditionellen Märkten durch den Ausbruch der Corona-Pandemie kollabiert. Die börslichen Abverkäufe haben erneut den Status von Bitcoin als Spekulationsobjekt illustriert. Aber wie haben sich die Kurseinbrüche auf BTC als Bezahlmittel ausgewirkt?

Dieser Fragestellung ist Chainanalyses in einer Untersuchung zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Verbraucherseite von Bitcoin nachgegangen. Dafür wurden die Transaktionsmuster in drei Dienstleistungskategorien untersucht. Zu diesen zählen Handelsdienstleistungen, Glücksspieldienstleistungen und Darknet-Dienstleistungen.


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Dem Bericht nach hat „Covid-19 eine signifikante Veränderung in der Art und Weise bewirkt, wie der Preis von Bitcoin die Nutzung einiger dieser Kategorien beeinflusst“. Die Menge an transferierten Bitcoin sei demnach in allen drei untersuchten Sektoren seit der weltweiten Verschärfung der Corona-Krise deutlich rückläufig. Dies deute wiederum auf eine hohe Korrelation zwischen Kurs-Entwicklung und der Wirtschaftsleistung hin.

Das Verbraucherverhalten sei angesichts der Weltwirtschaftskrise wenig verwunderlich. So könnten Nutzer, die BTC als Zahlungsmittel verwenden, ihre Assets in Sorge vor weiteren Wertverlusten bereits veräußerst haben oder diese in der Hoffnung einer baldigen Erholung des Markts hodln.

„Ein einzigartiges Marktereignis“

Dem Bericht nach hat sich der Korrelationsgrad für jeden der drei Dienstleistungssektoren geändert:

Bei den Darknet-Plattformen zeigt sich eine hohe Korrelation zwischen den erwirtschafteten Einnahmen und dem BTC-Kurs. Somit verzeichnen die Darknet–Märkte aktuell starke Einnahmeverluste. Ein Grund für diese Tendenz könnte in der Unterbrechung von Lieferketten liegen. Auch illegale Waren müssen irgendwann Grenzen passieren, die aktuell verstärkt kontrolliert bis geschlossen werden.

Händler und Glücksspielanbieter hingegen zeigen eine rückläufige Tendenz der Korrellation zwischen Einkünften und dem BTC-Kurs. Beide Sektoren haben daher geringere Umsatzeinbußen als die Darknet–Märkte.

Die Umsätze bei Handelsdienstleistern, die Bezahlfunktionen mit Kryptowährung anbieten, ist zwar zurückgegangen, fällt aber insgesamt verleichsweise mild aus. Die Menge an transferierten Bitcoin ist zwar auch bei Glücksspielanbietern gesunken. Der Zeitpunkt dieser Rückgänge lässt jedoch laut Chainanalysis nicht auf eine Korrelation zwischen der Glücksspielaktivität und dem BTC-Kurs schließen. Die Nutzung von Glücksspielen sank erst einige Tage nach dem Kurseinbruch von Bitcoin. Zudem ging die Nutzung ebenfalls weiter zurück, als sich der Bitcoin-Kurs wieder erholte.

Die drastischen Veränderungen in den Nutzungsmustern für verschiedene Arten von Geschäften mit Kryptowährungen machen deutlich, dass dies kein gewöhnlicher Preisverfall bei Bitcoin ist. Es handelt sich um ein einzigartiges Marktereignis, das durch eine beispiellose Krise im Bereich der öffentlichen Gesundheit ausgelöst wurde. Die Frage für Unternehmen, die mit Kryptowährung arbeiten, ist, ob sie in der Lage sein werden, zu ihrem früheren Transaktionsniveau zurückzukehren, und ob sich das Nutzungsverhalten ihrer Kunden wieder normalisieren wird, wenn sich sowohl Bitcoin als auch die Wirtschaft selbst erholt.

konstatiert Chainalysis in dem Bericht.


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