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DDoS-Attacke Bitcoin-Börsen unter Beschuss: Welche Gefahren birgt eine DDoS-Attacke?

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Shutterstock

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Bei verschiedenen Bitcoin-Börsen wurden in den letzten Wochen Sicherheitslücken bekannt. Das verweist auf ein unliebsames Problem im Krypto-Space.

Es leckt im Bitcoin-Ökosystem. In den vergangenen Wochen wurden bei den Krypto-Börsen OKEx, BitFinex, Digitex und Coinhako Sicherheitsprobleme entdeckt. Zwischenzeitlich wurden die Probleme offenbar wieder behoben. Dennoch zeigen solche Vorfälle, dass es noch viel zu tun gibt.

Bitcoin-Börsen kämpfen mit Sicherheitslücken

So wurde es Angreifern zuletzt möglich, die Börsen OKEx und BitFinex mit Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS-Attacken) zu überhäufen. Bei solchen Angriffen werden Systeme mit Anfragen überlastet, um sie außer Gefecht zu setzen. Die Bitcoin-Börse OKEx bekam einen solchen Angriff am 27. Februar zu spüren, der zwei Tage angedauert hatte. In zwei Wellen überschütteten die Angreifer die Server mit bis zu 400 Gigabyte Traffic pro Sekunde.

Während am 28. Februar die Angriffe auf OKEx andauerten, bekam auch Skandal-Börse BitFinex entsprechende Angriffe ab. Wie das Branchenmagazin Coindesk indes berichtet, dauerte der Angriff hier zwar nur eine Stunde an. Die kurze Zeitspanne hat dennoch gereicht, um den Traffic der Börse in der Zwischenzeit auf Eis zu legen. Für eine Stunde blockierte sie alle Trading-Aktivitäten.


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Die Angreifer haben offenbar Server-Anfragen an verschiedene Dienste der Börsen gestellt, um das System möglichst großflächig lahmzulegen.

Jay Hao, Geschäftsführer von OKEx, setzte indes ein Kopfgeld auf die Angreifer aus.

Wir haben einen geplanten DDoS-Angriff auf einer Seite erkannt, 200G gestern und 400G gerade eben. Eine Nachricht an die OKEx-Nutzer und -Communities: Seit versichert, dass OKEx wohl vorbereitet ist, um auf diese Angriffe zu reagieren. Wir haben unsere Nutzer immer beschützt und werden es immer tun.

Eine zusätzliche Nachricht an das Team, das dafür bezahlt worden ist, den Angriff durchzuführen (und auch an BitFinex). Wenn ihr mit dem OKEx-Team kooperiert und den [Angreifer][…] mit einem Beweis liefert, bezahle ich euch persönlich das Doppelte. Tut das Richtige für die Industrie.

Verdächtige Aktivitäten bei Coinhako

Auch bei der singapurischen Bitcoin-Börse Coinhako wurden Ende Februar verdächtige Transaktionen festgestellt. Dabei seien der Börse einige unautorisierte Transaktionen durchgegangen, wie das Magazin weiter berichtet. Coinhako stellte daher den Betrieb in Teilen acht Tage lang ein.

(Un-)Sicherheit im Bitcoin-Ökosystem

Die Probleme, die dahinter stecken, sind in der Krypto-Szene kein Novum. Sie beschreiben einen Widerspruch, mit dem das Ökosystem immer wieder zu kämpfen hat. Die Blockchain–Technologie, die Bitcoin und vielen anderen Krypto-Projekten zugrunde liegt, mag sicher sein. Handelsplätze für Krypto-Assets sind es jedoch häufig nicht. Sie bieten in vielen Fällen genau das, was Bitcoin durch seine Dezentralität umgehen will: einen einzelnen Angriffspunkt, den sogenannten Single Point of Failure.

Erst am 3. März machte ein Bericht des Big-Four-Beratungsunternehmen KPMG die Runde, in dem es Sicherheit als entscheidenden Faktor für ein gesundes Wachstum des Bitcoin-Ökosystems identifiziert. Gerade in einer Zeit, in der das totalitäre Regime in Nordkorea vermehrt mit Cyber-Angriffen arbeitet, um sich Bitcoin und andere Kryptowährungen abzugreifen, ist diese Forderung aktueller denn je.


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