Bitcoin-Betrüger vor Gericht: Mann soll 7 Millionen US-Dollar ergaunert haben

Anton Livshits

von Anton Livshits

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Bitcoin-Betrüger vor Gericht

Quelle: Shutterstock

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Wer ins Bitcoin-Geschäft einsteigen will, tut gut daran, sich zu informieren. Dies umso mehr, wenn er gleich millionenschwere Investments tätigen will. Andernfalls drohen unangenehme Konsequenzen. Ein neuerlicher Betrugsfall aus den USA illustriert, was dann im schlimmsten Fall passiert.

Ein potenzieller Bitcoin-Betrüger ist den US-amerikanischen Behörden ins Netz gegangen. Die New Yorker Staatsanwaltschaft und das FBI werfen John Barry Thompson vor, durch gezielte Fehlinformationen sieben Millionen US-Dollar erbeutet zu haben. Thompson nutzte hierzu seine vermeintlichen Treuhandfirmen Volantis-Escrow-Plattform und Volantis Market Marking. Er lockte seine Opfer mit dem Versprechen von risikoarmen Bitcoin-Transaktionen. Wie aus der zugehörigen Pressemeldung hervorgeht, verhafteten die Behörden ihn schließlich am 25. Juli in Easton, Pennsylvania.

Geoffrey S. Berman, der zuständige Bezirksstaatsanwalt, schilderte den Fall folgendermaßen:

Jon Thompson brachte Investoren dazu, sich über sein Unternehmen Volantis Market Making an Kryptowährungstransaktionen zu beteiligen, indem er eine Transaktionsstruktur propagierte, die jedes Risiko eines Verlusts während des Kaufs ausschließt. Wie seine Kunden jedoch bald erkannten, waren Thompsons Darstellungen falsch, und diese Kryptowährungsinvestoren verloren schließlich das gesamte Geld, das sie ihm wegen seiner Lügen anvertraut hatten.

Berman verdeutlichte zudem in seinem Statement, dass sein Büro es sich zur Aufgabe gemacht habe, gegen jegliche Art von Betrug vorzugehen. Hierbei sei unerheblich, ob der Betrug mit Bitcoin oder mit traditionellen Assets erfolgt.

Thompson nutzte mangelnde Bitcoin-Kenntnisse der Opfer aus

Laut dem zuständigen FBI-Agenten William F. Sweeney Jr., soll Thomson sich die Unwissenheit seiner Opfer in Bitcoin-Fragen zu Nutze gemacht haben. Demnach verwendete er Begrifflichkeiten, die seine Opfer nicht verstanden. Des Weiteren ging Thompson davon aus, dass sich die von ihm Geprellten, nicht nach dem Status ihrer Investitionen erkundigen würden.

Konkret soll Thompson behauptet haben, dass Krypto-Transaktionen über sein Unternehmen kein Risiko bergen, da er die Assets beider Transaktionsseiten verwahrt. Im Juni und Juli 2018 gaben ihm zwei verschiedene Unternehmen deswegen Gelder in der Gesamthöhe von 7 Millionen US-Dollar. Beide Unternehmen wurden versichert, dass sich die von ihnen gewünschten Bitcoin bereits in Thompsons Besitz befänden. Stattdessen sahen sie weder die Gelder wieder, noch erhielten sie die Bitcoin. Thompson belog sie über den Verbleib der Assets. Er muss sich nun wegen Sach- und Überweisungsbetrug in jeweils zwei Fällen verantworten.

Der Fall verdeutlicht nicht zuletzt auch die Notwendigkeit von gründlichen Sachkenntnissen. Für alle Bitcoin-Investoren in spe sei an dieser Stelle deswegen auf unsere Tutorials verwiesen.


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