CBDCs auf dem Vormarsch Bank of Canada arbeitet an Digitalwährung (CBDC)

David Barkhausen

von David Barkhausen

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Barkhausen

David Barkhausen hat als freier Journalist bereits für mehrere Tageszeitungen, Funk, Fernsehen und nebenbei seinen eigenen Blog geschrieben. Seit 2017 widmet sich der Master-Student der Politikwissenschaften der Universität Heidelberg dem Themenkomplex Blockchain. In diesem Zusammenhang fokussiert er sich vor allem auf die Bereiche Regulierung, Gesellschaft und Wirtschaftspolitik.

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Die Bank of Canada will sich auf die zukünftige Herausgabe einer eigenen Digitalwährung vorbereiten. Mithilfe dieser will die Notenbank ihr Geldmonopol wahren, sollte der Stellenwert des analogen Dollars auch künftig weiter sinken und private Währungsalternativen wie Facebooks Libra an Bedeutung gewinnen. Derweil muss die chinesische Zentralbank gegenüber ihren Währungsplänen leichte Rückschläge verkraften. Im Reich der Mitte verzögert das Coronavirus die Forschung am digitalen Yuan.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete – diese Devise hat sich die Bank of Canada zu Herzen genommen. Für die Zukunft will sich das Geldinstitut auf die Herausgabe einer eigenen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) vorbereiten. Dieses Vorhaben verkündet die kanadische Notenbank an diesem Dienstag, dem 25. Februar, auf ihrer Homepage.

Das Heilsversprechen der CBDC

Die Bank of Canada reiht sich in die Riege der über 50 Zentralbanken ein, die derzeit an CBDCs forschen.

Obwohl wir nicht wissen, was die Zukunft bringt, müssen wir vorwärts bewegen und herauszufinden, wie eine solche Zentralbankwährung aussehen und wie diese verwaltet werden könnte, sollte die Entscheidung für deren Herausgabe getroffen werden,

unterstreicht der stellvertretende Gouverneur Timothy Lane auf einer Veranstaltung in Montreal. Nicht erst, wenn der Bedarf offenbar würde, dürfte man mit der Vorbereitung einer eigenen Digitalwährung beginnen, heißt es vonseiten der Zentralbanker weiter.


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In ihren Kontingenzplänen arbeitet die Notenbank nun zwei solcher Zukunftsszenarien heraus, in denen die CBDC den Weg in die Öffentlichkeit finden könnte.

Einerseits will die Behörde mit dem Digital-Dollar auf einen möglicherweise anhaltenden Trend bargeldlosen Bezahlens antworten können. Darüber hinaus soll die CBDC das staatliche Geldmonopol garantieren, falls Konzern-Stable-Coins wie Facebooks Libra tatsächlich eine echte Alternative zur Nationalwährung schaffen können. Die hauseigene Digitalwährung soll dann als Gegenpol zu den Privatanbietern für Datenschutz faire Wettbewerbsbedingungen und ein stabiles Geldwertsystem sorgen.

Coronavirus lähmt digitalen Yuan

Für die lautesten Schlagzeilen sowie alarmierte Reaktionen anderer Staaten sorgte dabei zuletzt das chinesische Projekt eines digitalen Yuans. Dessen baldige Herausgabe hatte die Volksrepublik im vergangenen August verkündet und damit für ein politisches Beben gesorgt. Dieses war vor allem auf der anderen Seite des Pazifiks zu spüren und befeuerte dort zuletzt Visionen eines neuen digitalen Wettrüstens.

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Unterdessen hat das Coronavirus in China nicht nur Teile der Wirtschaft, sondern auch die Währungspläne der Zentralbank ins Stocken gebracht. Wie die chinesische Parteizeitung Global Times in dieser Woche berichtet, könnten Quarantänemaßnahmen und Krisenstimmung die ersten Testläufe des Digitalgeldes verschieben.

Eigentlich wollte die chinesische Volksbank bereits im ersten Quartal des laufenden Jahres 2020 deren Forschungsstand der Weltöffentlichkeit präsentieren. Laut Beobachtern habe das Virus jedoch in nahezu allen öffentlichen Institutionen für Arbeitsstau gesorgt. Dessen geplante Veröffentlichung gegen Ende des Jahres wiederum werde von der Epidemie nicht beeinträchtigt.

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