Bakkt: Bitcoin-Börse sammelt 180 Millionen US-Dollar von Microsoft, BCG & Co.

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Bakkt, der von der Intercontinental Exchange (ICE) geplante Handelsplatz für digitale Assets, hat die erste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die Investoren, zu denen unter anderem Microsoft und die Boston Consulting Group gehören, unterstützen das Projekt mit über 182 Millionen US-Dollar. Bakkt möchte physisch hinterlegte Bitcoin Futures anbieten, die ersten ihrer Art.

2019 könnte für Bitcoin mit einem Paukenschlag beginnen. Die von ICE initiierte Bitcoin-Börse Bakkt konnte bislang 182,5 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln. Das bestätigte Kelly Loeffler, CEO von Bakkt, am 31. Dezember in einem Post auf Medium. Zu den zwölf Geldgebern gehören unter anderem Microsoft, die Boston Consulting Group und Pantera Capital. Man arbeite eng mit der US-Wertpapierbehörde Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zusammen, um ein gesichertes regulatorisches Umfeld für Bitcoin Futures zu schaffen, so Loeffler. Ziel sei es, institutionellen den Eintritt in den Krypto-Space zu erleichtern:

„Unsere heutige Arbeit konzentriert sich auf die Förderung des institutionellen Zugangs zu digitalen Assets sowie der Nutzung durch Händler und Verbraucher, und wir bauen diese Vision bereits aus und arbeiten dabei mit großen Unternehmen wie Starbucks zusammen.“

Ursprünglich sollten die physisch hinterlegten Bitcoin Futures bereits im Dezember 2018 auf den Markt kommen. Allerdings wurde der Termin mit der vagen Begründung verschoben, dass man vom ersten Tag an ein funktionierendes Produkt anbieten wolle – wozu es weiterer Tests bedürfe. Als nächsten Termin peilte Loeffler noch im November den 24. Januar 2019 an. In ihrem Post vom 31. Dezember war davon keine Rede mehr. Möglicherweise will man sich nicht erneut auf ein Datum festnageln lassen.

Das letzte Wort hat die CFTC

Wann die physisch hinterlegten Bitcoin Futures auf den Markt kommen, liegt nun ohnehin in den Händen der CFTC. Bakkt hat alle entsprechenden Anträge eingereicht. Die Erfahrung lehrt, dass auch in den USA die regulatorischen Mühlen langsam mahlen. Von dem Eintritt der institutionellen Investoren versprechen sich viele eine Frischzellenkur für Bitcoin & Co., die dem Krypto-Space zu mehr Legitimität verhelfen soll. Ob es im Geiste des institutionskritischen Bitcoin White Paper ist, diesen Eintritt zu erleichtern, muss allerdings mit einem dicken Fragezeichen versehen werden.

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