Aus dem Crypto Valley: Cryptix will KMU und Blockchain zusammenbringen

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Es ist kein Geheimnis, dass im Krypto-Valley Zug unzählige Blockchain-Unternehmen beheimatet sind. Noch ziemlich unbekannt scheint hier die Cryptix Gruppe zu sein. Worum es geht und welche Rolle hier der Mittelstand spielt.

So wichtig Start-ups für die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle sind, so unverzichtbar sind kleine und mittelständischen Unternehmen, um diese entwickelten Technologien dann in der Praxis auch einzusetzen. Genau hier fehlt es aktuell an Konvergenz: Die Technologie gelangt nicht in den Mittelstand. Entsprechend naheliegend ist das Aufkommen von Unternehmen wie der Cryptix AG, die versuchen, zwischen den einzelnen Sektoren eine Brücke zu schlagen.

Cryptix will Brücke zwischen KMU und Blockchain bauen


Ein Thema ist hierbei die Zahlungsabwicklung im B2B-Bereich, die immer noch viel Zeit und Geld auffrisst. So gibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung an, genau hier anzusetzen, um Liquiditätsengpässe zu reduzieren und beispielsweise so den Waren- und Dienstleistungsaustausch zu beschleunigen.

Um dieses Vorhaben weiter voranzubringen, vereint das Schweizer Unternehmen inzwischen unter einem Dach, der Cryptix Gruppe, verschiedene Unternehmenssparten, die alle zum Erreichen des Gesamtziels beitragen. Neben der Muttergesellschaft Cryptix AG wurden Unternehmensbestandteile akquiriert und auch ein eigenes Forschungszentrum in den Wiener Millenium Towers gegründet. Die Forschungseinrichtung Cryptix Labs forscht, positioniert in der österreichischen Hauptstadt, an der Zukunft von Blockchain.

Auf Akquise in Liechtenstein

Zuletzt hat die Cryptix AG die Übernahme der Liechtensteiner Digital Asset Exchange Blocktrade abgeschlossen. Dadurch will Cryptix sich „strategisch vergrößern“. Anders gesagt: „Beide Unternehmen haben sich das Ziel gesetzt, die bisherige Gestalt und die Nutzungsmöglichkeiten der Digital Asset Exchange weiter auszubauen“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Insbesondere der volle Lizenzierungsprozess von Blocktrade soll zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden. Dadurch sollen alle Unternehmensbestandteile der Cryptix Gruppe die Services der Exchange vollumfänglich nutzen können. Denn klar ist: Ohne ein reguliertes Umfeld bzw. regulierte Anwendungen, wird man den Mittelstand nicht für Blockchain-Anwendungen gewinnen können.

Ganz vorn auf der Agenda: Personalausbau

Derzeit sucht man neue Mitarbeiter, um auch die Akquisition von Blocktrade weiter zu befeuern und die intern geplanten Projekte voranzutreiben. Es heißt, dass die beiden Unternehmen „an einem ersten konkreten Projekt intern“, arbeiten. Was das im Detail heißt, wollte man noch nicht in Gänze verraten. Die sozialen Medien des Unternehmens zeigen jedoch ein reges Treiben bei einer Kooperation zu den in Vaduz sitzenden CV-Labs. Kurzum: Cryptix scheint sich viel vorgenommen zu haben, sodass in den nächsten Monaten weitere Neuigkeiten zu erwarten sind.

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