Krypto-Analyst Tobias Reisner erklärt, warum der Bärenmarkt vor dem Ende stehen könnte, welche Altcoins noch Potenzial haben und warum er jetzt Bitcoin kauft.
Krypto-Analyst Tobias Reisner erklärt, warum der Bärenmarkt vor dem Ende stehen könnte, welche Altcoins noch Potenzial haben und warum er jetzt Bitcoin kauft.
Chainlink sichert täglich Milliardenwerte ab. Doch wie stark wird die Infrastruktur bereits beansprucht? Ein Blick unter die Haube zeigt, was das Netzwerk heute leistet – und wo es an seine Grenzen stoßen könnte.
Ripple erweitert sein Netzwerk in Südkorea um eine weitere Bank. Jeonbuk Bank setzt künftig auf Ripple Payments für grenzüberschreitende Zahlungen. Kann der XRP-Kurs davon profitieren?

21Shares aktualisiert den Prospekt seines SUI ETFs. Gleichzeitig startet Navi Protocol ein neues Kreditframework im Netzwerk. Kann das den SUI-Kurs anheizen?
Pump.fun-Mitgründer Noah Tweedale hält Dezentralisierung für überbewertet. Für ihn zählt am Ende nur eine Sache: die Nutzererfahrung.

Eine Partynacht mit Erinnerungslücken, eine täuschend echte Betrugsseite und ein falscher Garlinghouse mit Echtheitszertifizierung durch YouTube. Was bei diesen außergewöhnlichen XRP-Verlusten wirklich geschah.
Viele KI-Krypto-Projekte leben von Ankündigungen ohne echten Nutzen. NEAR und Bittensor zeigen gerade, dass es auch anders geht.
GSR schraubt den Bitcoin-Anteil im Core3-Modell deutlich zurück und setzt stärker auf Solana. Was hinter dem überraschenden Wechsel steckt.
Bitcoin Cash wollte zeigen, dass größere Blöcke Bitcoin zum globalen Zahlungsmittel machen können. Neun Jahre später funktioniert das Netzwerk, aber die wirtschaftliche Aktivität fehlt komplett.
Bei XRP könnte der August noch einiges bereithalten. Während die 1-Dollar-Marke bisher hält, rechnen viele Marktteilnehmer mit einem weiteren Test.

Die Kryptowährung Binance Coin (BNB) versucht sich an einer bullishen Trendfortsetzung. Mit Blick auf den Chart werden jetzt folgende Kursniveaus relevant.
Die kanadische Bank of Montreal gibt überraschend XRP-Bestände in ihrem massiven Portfolio bekannt. Die Summe erscheint zunächst symbolisch – doch Ripple-Anleger hoffen auf die nächste große Adoptionswelle.
Solanas größter DEX-Aggregator kämpft seit Monaten mit dem eigenen Token. Der neueste Rettungsversuch klingt vielversprechend.
Ein Infrastrukturfehler bringt die beliebte Blockchain gefährlich nah an den Stillstand. Der Vorfall legt dabei ein unterschätztes Risiko im Netzwerk offen.
Eine Bridge zwischen dem XRP Ledger und der tx Blockchain wird Opfer eines Angriffs. Der Hacker konnte 200.000 XRP in kurzer Zeit stehlen.
Nach einem Exploit bei Harmony sind vier Milliarden ONE unrechtmäßig erzeugt worden. Der Kurs bricht ein.
Die Hyperliquid-Bullen versuchen den Abwärtstrend zu beenden. Warum die Vorentscheidung zeitnah fallen könnte, zeigt sich mit Blick auf den Chart.
Der Memecoin-Markt hat einen Großteil seines Werts verloren. Einzelne Projekte legen trotzdem kräftig zu. Was die Überlebenden gemeinsam haben, und ob das eine echte Konsolidierung ist.
Altcoins ist die Sammelbezeichnung für alle Kryptowährungen außer Bitcoin. Das Wort setzt sich aus „Alternative” und „Coin” zusammen und entstand in den frühen Jahren des Kryptomarkts, als neben Bitcoin erste neue Blockchain-Projekte erschienen. Heute umfasst der Altcoin-Markt tausende Coins und Token mit sehr unterschiedlichen Technologien, Zwecken und Risikoprofilen.
Der Begriff Altcoin tauchte erstmals in Bitcoin-Foren auf, als 2011 mit Namecoin und Litecoin erste Alternativen zu Bitcoin entstanden. Altcoins können auf eigenen Blockchains laufen, andere Konsensmechanismen nutzen oder völlig andere Anwendungsfälle verfolgen als Bitcoin. Ein einheitliches technisches Kriterium für die Abgrenzung gibt es nicht: Manche Analysten zählen auch Ethereum zu den Altcoins, andere behandeln es wegen seiner Rolle als Smart-Contract-Plattform als eigenständige Kategorie. Stablecoins wie USDT oder USDC werden in vielen Marktanalysen gesondert betrachtet, da sie auf Kursstabilität ausgelegt sind und nicht auf Kurssteigerung. Die Gemeinsamkeit aller Altcoins ist, dass sie nach Bitcoin entstanden sind und einen anderen Ansatz verfolgen.
Als Altcoin Season (kurz: Altseason) bezeichnet man Marktphasen, in denen Altcoins prozentual stärker zulegen als Bitcoin. Als Messgröße dient der Altcoin Season Index von BlockchainCenter.net: Er misst, wie viele der Top-50-Altcoins Bitcoin in den vergangenen 90 Tagen outperformt haben. Erreicht der Index 75 Prozent oder mehr, zeigt er Altcoin Season an. Historisch entstehen Altseasons häufig nach Bitcoin-Rallyes, wenn Kapital aus Gewinnen in andere Kryptowährungen rotiert wird. In historischen Bullenmärkten folgte diese Rotation oft einer Reihenfolge: Zuerst floss Kapital in Large-Cap-Altcoins wie Ethereum, dann in Mid-Caps und schließlich in kleinere Projekte. Das erklärt, warum späte Altcoin-Phasen oft von extremen Kursgewinnen bei wenig bekannten Coins begleitet werden, gefolgt von ebenso schnellen Einbrüchen.
Der Altcoin-Markt umfasst fundamental verschiedene Projekttypen. Layer-1-Blockchains bieten Infrastruktur für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen. DeFi-Protokolle ermöglichen Lending, Börsenhandel und andere Finanzdienstleistungen ohne zentrale Vermittler. Meme Coins wie Dogecoin (DOGE) haben keinen klar definierten technischen Anwendungsfall, sondern basieren auf Gemeinschaft und viraler Verbreitung. Stablecoins wie USDT oder USDC sollen einen konstanten Wert halten und gelten in vielen Analysen nicht als klassische Altcoins. Die Unterschiede in Technologie, Anwendungsfall und Risikograd zwischen diesen Kategorien sind erheblich und erfordern bei Investitionsentscheidungen eine genaue Einordnung.
Altcoins haben in der Regel eine geringere Marktkapitalisierung und Liquidität als Bitcoin, was zu stärkeren Preisschwankungen in beide Richtungen führt. In Bärphasen verkaufen Investoren weniger liquide Assets zuerst, was Altcoin-Kurse besonders unter Druck setzt. Außerdem gilt Bitcoin als ältestes und bekanntestes Krypto-Asset als vergleichsweise stabiles Asset innerhalb des Kryptomarkts: Kapital fließt in Unsicherheitsphasen tendenziell von Altcoins zurück in Bitcoin. Dies zeigt sich im Bitcoin-Dominance-Indikator (BTC.D), der den prozentualen Anteil von Bitcoins Marktkapitalisierung am Gesamtmarkt misst. Steigt die Bitcoin-Dominanz, verlieren Altcoins relativ an Wert. Dieser Mechanismus führt dazu, dass Altcoins in Bullmärkten oft stärker steigen als Bitcoin, in Bärphasen aber auch stärker fallen.
Altcoins bieten potenziell höhere Renditen als Bitcoin, tragen aber auch mehr Risiken. Viele Projekte sind schlecht dokumentiert, haben kleine Entwicklerteams oder keine klare Nutzeradoption. Das Risiko von Betrug, Projektaufgabe oder technischen Fehlern ist bei unbekannten Altcoins deutlich höher als bei etablierten Assets. Andererseits haben einige Altcoins innovative Konzepte eingeführt, darunter Smart Contracts, dezentrale Finanzen und skalierbare Konsensmechanismen. Wer in Altcoins investieren möchte, sollte das Projekt, das Entwicklerteam und das Tokenomics-Modell genau prüfen. Große, etablierte Altcoins wie BNB haben eine höhere Liquidität und längere Entwicklungshistorie als unbekannte Micro-Cap-Token, gelten aber dennoch als riskanter als Bitcoin.