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Zur Kasse, bitte! Adaption: A1 Telekom Austria bringt Bitcoin in den Einzelhandel

Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

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Quelle: Shutterstock

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Wie der österreichische Mobilfunkanbieter A1 ankündigt, ist sein neuer Zahlungsservice für Bitcoin und andere Kryptowährungen landesweit verfügbar.

Wie der österreichische Mobilfunkanbieter A1 in einer Pressemitteilung ankündigt, ist sein neuer Zahlungsservice für Bitcoin und anderen Kryptowährungen landesweit verfügbar. Bereits vor etwa einem Jahr hatte „die österreichische Telekom“ einen Feldversuch gestartet, damals allerdings nur in sieben neuen Filialen. Nun wird man den Service im gesamten Alpenland anbieten, und das nicht nur in den eigenen Geschäften.

Mit der Verbreitung des neuen Zahlungsservices von A1 bekommen nämlich Einzelhändler in ganz Österreich die Möglichkeit, digitale Währungen zu akzeptieren. Die Größe des Geschäftes spielt dabei überhaupt keine Rolle. Sowohl der kleine Souvenirshop mit nur einer einzigen Kasse wie auch größere Zweigstellen mit mehreren Terminals können von den Vorteilen profitieren. Neben allen gängigen Zahlungsmethoden mit Maestro oder Kreditkarten sind jetzt auch Zahlungen über Online-Plattformen wie Alipay sowie risikofreie Transaktionen in digitalen Währungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dash möglich. Dazu wird nur ein Terminal pro Kassenplatz benötigt.

Die jeweilige Kryptowährung wird an der Kasse in Echtzeit in Euro umgerechnet. Unabhängig von der verwendeten digitalen Zahlungsmethode erhält der Händler den Kaufpreis stets in Euro. Damit fällt für ihn jegliches Wechselkurs- oder Währungsrisiko von vornherein weg. Puristische Krypto-Fans mögen diesen Schritt kritisieren. Der Anbieter A1 allerdings möchte seinen Partner garantieren, dass sie exakt denselben Betrag erhalten, den sie auch bekommen, wenn sich ein Kunde für eine andere Zahlungsmethode entscheidet. Gleichzeitig ist man auf die diversen Anforderungen der Kundschaft eingestellt.

A1 verfügt über große Präsenz in Osteuropa


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Die Terminals für die Zahlungen stammen vom Weltmarktführer Ingenico. Für die Software bei Kartenzahlungen ist Concardis zuständig. Die technische Basis für die neuen digitalen Zahlungsmethoden hat Salamantex entwickelt. Das österreichische Fintech-Unternehmen gilt als Experte für sichere Zahlungsprozesse mit digitalen Assets.

Auch auf dem deutschen Markt versucht Salamantex, Fuß zu fassen. Im Herbst letzten Jahres wurde eine Kooperation mit der deutschen WEG-Bank bekanntgegeben. Aufgrund strengerer Gesetzesvorlagen in Deutschland sind andere Unternehmen wie beispielsweise BitPay eher vorsichtig geworden und haben sich zurückgezogen. Die Blockchain-Strategie der Bundesregierung war allerdings ein positives Signal für Salamantex-Chef René Pomassi, das Geschäftsfeld auf die Bundesrepublik auszudehnen.

Die börsennotierte A1 Telekom Austria Group ist  ein führender Anbieter digitaler Services und Kommunikationslösungen in Österreich sowie in Osteuropa.  Rund 25 Millionen Kunden aus Österreich, Bulgarien, Kroatien, Weißrussland, Slowenien, Nordmazedonien und Serbien nehmen die Services in Anspruch. 


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