Bullenmarkt

Im Bullenmarkt oder auch der Hausse steigen die Kurse eines Assets an. Die Anlegerstimmung ist dementsprechend “bullish”, also optimistisch.

Was ist ein Bullenmarkt?

Der Begriff Bullenmarkt bezieht sich auf einen positiven Kurstrend eines Asset-Marktes. Der Begriff kommt nicht nur im Krypto-Ökosystem, sondern auch in traditionellen Märkten zum Einsatz. Kurz gesagt: Ein Bullenmarkt ist dann erreicht, wenn sich der Aufwärtstrend über einen nicht näher definierten Zeitraum hinweg fortsetzt. Kurze Kursrücksetzer bedeuten nicht automatisch ein Ende des Bullenmarktes. Im Vergleich zu traditionellen Märkten sind die Kryptowährungsmärkte kleiner und damit volatiler. Daher ist es üblich, starke und konstante Bullenläufe zu beobachten, bei denen eine 40-prozentige Kurserhöhungen in wenigen Tagen durchaus vorkommen kann.

Wann spricht man von einem Bullenmarkt?

Obwohl der Begriff Bullenmarkt lose verwendet werden kann, um sich auf eine starke Marktaktivität zu beziehen, wird er oft in traditionellen Märkten verwendet, wenn der Preis eines Vermögenswertes gegenüber seinem vorherigen Tiefpunkt um 20 Prozent oder mehr steigt. Typischerweise entsteht ein Bullenmarkt, wenn die Anleger optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Wertentwicklung eines Vermögenswertes oder der Gesamtmarktindizes sind.

Wie entsteht ein Bullenmarkt?

In der Vergangenheit gab es eine Reihe von Faktoren, die zur Entstehung eines Bullenmarktes beitragen haben. Auf den traditionellen Devisenmärkten sind ein starkes Bruttoinlandsprodukt (BIP) und niedrige Arbeitslosenzahlen einige der Faktoren, die oft zu günstigen Marktbedingungen führen und das Vertrauen der Anleger steigen lassen. Diese Faktoren können auch einen indirekten Einfluss auf die Kryptowährungsmärkte haben. Krypto-Märkte sind aber vor allem durch Bitcoin-Halvings geprägt. Im Nachgang zu einem Halving kommt es durch die verringerte Inflationsrate zu Kurssteigerungen.

Während ein Anstieg der Marktpreise um 20 Prozent oft als Beginn eines zinsbullischen Trends angesehen wird, sind die meisten Anzeichen für eine bevorstehende Hausse nicht ganz klar. Händler und Analysten nutzen verschiedene Tools und Systeme, um Signale und Trends zu erkennen. Einige Beispiele für Indikatoren der technischen Analyse sind Moving Averages (MAs), die Moving Average Convergence Divergence (MACD), der Relative Strength Index (RSI), das On-Balance-Volumen (OBV).