5 Gründe, warum man über Bitcoin als Altersvorsorge nachdenken sollten

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: unsplash

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Der Wert des Bitcoin steigt seit Ende 2014 stetig an und hat mittlerweile sein Rekord-Hoch mehrfach überschritten. Im folgenden Artikel werden fünf Gründe genauer beleuchtet, warum der Bitcoin als Wertanlage an Attraktivät zunimmt. Die erfolgreichen Entwicklungen haben in den letzten Monaten immer mehr Interessenten angezogen, sodass auch konventionelle Investoren über eine Absicherung durch Bitcoin nachdenken.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Daytrader und Coin-Enthusiasten sind mittlerweile nicht mehr die einzigen Personen, die sich mit dem Bitcoin und seinen positiven Aspekten auseinandersetzen. Auch Anleger, die im Hinblick auf ihre Rente eine weitere Wertanlage in Betracht ziehen.

Bitcoin als IRA

Individuelle Renten Accounts (IRA) sind Optionen für Anleger, um für ihre Rente vorzusorgen. Die IRA bietet einige Vorteile im steuerlichen Bereich. Einige Unternehmen haben ihre Accounts ergänzt, sodass seit 2016 für Bürger in den USA die Chance besteht, sich per Bitcoin IRA Rentenauszahlungen in Bitcoin auszahlen zu lassen.

Die Investition Bitcoin ist dennoch sehr spekulativ. Falls der Prozess jedoch weiter voranschreitet, somit immer mehr Unternehmen Bitcoin akzeptieren, besteht eine große Möglichkeit, dass der Bitcoin innerhalb der nächsten zehn Jahre auf 100.000 US-Dollar ansteigen könnte. Dies setzt jedoch eine positive Meinung der Allgemeinheit bezüglich des Themas Kryptowährungen voraus. Unter diesen Umständen, rückt der Bitcoin näher in die Richtung einer möglichen Wertanlage.


Trotz der hohen Preis-Volatilität, entscheiden sich immer mehr Menschen für diese Option und betrachten den Bitcoin als Teil ihres Investment-Portfolios. Dafür gibt es zahlreiche Gründe:

Es ändert die Möglichkeit für Transaktionen

Das Konzept, Zahlungen online durchzuführen ist bereits länger bekannt: Kreditkarten, PayPal, Payoneer und Transaktions-Dienste bieten den komfortablen Dienst bereits seit Jahren an. Dennoch bietet der Bitcoin Vorteile, da man problemlos Geld über Grenzen hinweg verschicken kann. Zusätzlich kann man den Bitcoin als eine Brücke zwischen den Währungen betrachten. Eine hohe Sicherheit und eine schnelle Abwicklung sind das Bestreben jedes Menschen, der Transaktionen durchführen möchte. In dieser Hinsicht konnte sich der Bitcoin gegenüber seinen Rivalen deutlich durchsetzen.

Nationale Regulierungen scheitern

Japan hat den Bitcoin  zusätzlich als legale Form der Bezahlung angenommen. Zusätzlich konnte die Federal Reserve den Bitcoin weder regulieren noch definieren. Die Zentralbanken besitzen kaum Einfluss gegenüber dem Bitcoin, dies führt zu einer steigenden Glaubwürdigkeit und Transparenz im Bereich der Kryptowährungen.

Außergewöhnliche Technologie

Der Bitcoin wird als das „neue Gold“ der virtuellen Welt betitelt. Eric Schmidt, CEO von Google argumentiert: „Der Bitcoin ist eine beeindruckende kryptografische Errungenschaft. Die Fähigkeit etwas in der digitalen Welt zu erschaffen, dass nicht kopiert werden kann, hat einen enormen Wert.“

Steigende Adaption

Die Welt stellt sich auf den Bitcoin ein. Immer mehr Organisationen die weltweit operieren, akzeptieren den Bitcoin als internationale digitale Währung.

Der IRS betrachtet Bitcoin als Form der Währung

Dazu gab der Internal Revenue Service (IRS) folgendes Statement :

„Dem IRS ist bewusst, dass virtuelle Währungen dazu geeignet sind Güter oder Dienstleistungen zu kaufen. Zusätzlich können sie als Wertanlage dienen. Virtuelle Währungen sind digitale Darstellungen von Wert die verschiedenen Funktionen erfüllen können. Sie sind ein Medium des Austausches zwischen Währungen, oder ein Mittel zur Wertschöpfung. In manchen Umgebungen verhält es sich wie „reales“ Geld . Das Coin- & Papier-Guthaben der Vereinigten Staaten oder eines anderen Landes, welches dieses als gültiges Zahlungsmittel bezeichnet, zirkuliert, dementsprechend wird es üblicherweise auch als Medium des Austausches  im jeweiligen Ausstellungsland akzeptiert – dennoch hat es keinen gültigen Zahlungsstatus in irgendeinem Rechtssystem.“

Bitcoin ist ein Beispiel für eine wechselbare virtuelle Währung. Abgesehen davon, dass Anwender mit der digitalen Währung handeln können, besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass die Bitcoin in Euro, US-Dollar oder andere reale oder virtuelle Währungen eingetauscht werden können. Wenn man die steuerliche Seite betrachtet, definiert die amerikanische Regierung Bitcoin als Eigentum.

Sorgfaltspflicht

Während der Kurs des Bitcoin starken Schwankungen ausgesetzt ist, sind die möglichen Erträge sehr vielversprechend. Es ist wichtig, eine gewisse Sorgfaltspflicht zu trainieren, im Bezug auf die Blockchain-Technologie: Der Hang zum Risiko könnte davon abhängen, wie viel man investieren kann und möchte. Entweder man entscheidet sich das Risiko einzugehen oder unterliegt der Angst vor der Unsicherheit.

BTC ECHO

Englische Originalversion von CoinTelegraph


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