Casa, Nodl und Co. 5 Bitcoin-Full-Node-Lösungen, mit denen du sofort starten kannst

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Full Node (Symbolbild)

Quelle: Shutterstock

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Man kann es nicht oft genug betonen. Der einzige Weg, um Bitcoin wirklich mit minimalen Vertrauen in Dritte nutzen zu können, ist der Betrieb eines Full Nodes. Hier sind fünf Plug-and-Play-Full-Node-Lösungen, mit denen du sofort loslegen kannst.

1. Casa

Grundlage für Bitcoin Full Nodes sind in aller Regel Minicomputer wie der Raspberry Pi. Im Falle von Casas Full-Node-Lösung hat man auf das Flaggschiff des Mini-Rechners, dem Raspberry Pi 4 mit 4 GB RAM, zurückgegriffen. Neben einem Bitcoin-Knotenpunkt bietet das Casa-Paket noch Schmankerl wie einen Lightning Node sowie die Option auf MultiSig-Lösungen zur sicheren Verwahrung von Krypto-Vermögen. Letzteres ist allerdings mit einer jährlichen Abo-Gebühr von 399 US-Dollar verbunden und somit nur für Bitcoiner geeignet, die ein nennenswertes Vermögen in BTC gespeichert haben.

2. RaspiBlitz

RaspiBlitz ist ein ehrgeiziges Node-Projekt aus dem Hause Fulmo. Das in Berlin ansässige Unternehmen bietet diverse Node-Lösungen auf Raspberry-Pi-Basis für verschiedenste Anwendungsfälle an. So kann man zwischen unterschiedlich leistungsstarken Nodes wählen das günstigste Modell, der RaspiBlitz Basic v 1.4, beginnt bereits ab erschwinglichen 199 Euro.

Selbst, wer alle Einzelteile eigenständig zusammenbastelt kommt kaum günstiger weg. Neben der Hardware haben die Entwickler von RaspiBlitz auch eine eigene Software zur einfachen Bedienung des Lightning- und Bitcoin-Nodes entworfen.


Im BTC-ECHO Podcast erzählt Developer Christian Rootzoll mehr zu dem Projekt.

3. BitBoxBase

Bei dem Schweizer Unternehmen Shift Cryptosecurity handelt es sich um Bitcoiner, wie sie im Buche stehen. Die Entwicklung ihrer Full Node, der BitBoxBase, ist quelloffen, sodass Nutzer die Codebasis nachvollziehen und sogar daran mitarbeiten können. Ziel ist es, ein einheitliches Ökosystem zu entwerfen, in dem Bitcoiner mit einem eigenen Full Node sowie der dazugehörigen Hardware Wallet zu souveränen Teilnehmern am Bitcoin-Netzwerk werden.

Im Gegensatz zu Wallet-Lösungen von Ledger oder Trezor verifizieren folglich nicht die Nodes der jeweiligen Drittunternehmen Transaktionen, sondern die eigene BitBoxBase Node.

4. Nodl

Für Freunde des Coinjoinings dürfte Nodl Dojo der Node der Wahl sein. Denn Nodl kooperiert mit Samurai, den Urhebern des meistgenutzten Coinjoin-Wallets. Wer also nach mehr Anonymität im Bitcoin-Netzwerk strebt, der bekommt mit dem Dojo die Königsklasse der Bitcoin Nodes. Mit 849 US–Dollar dürfte diese Investition allerdings nur für die Wenigsten infrage kommen.

5. MyNode

Eine weitere Budget-Variante liefert MyNode. Der US-Hersteller liefert alles, was das Bitcoiner-Herz begehrt: Einen Full Node, einen Lightning Node, ein Web Interface sowie einen eigenen Blockchain-Explorer zum Auslesen von Daten. Für den Schnellstart ist vor allem das übersichtliche Web Interface ein gutes Argument.


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