16-Jährige entwickelt erfolgreiche Krypto-Tracking-App

Tanja Giese

von Tanja Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

Quelle: Tracking the cryptographic growth with mobile phone. Using wallets and tracking mining results. via Shutterstock

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Eine Programmiererin verkauft ihre erfolgreiche Krypto-Tracking-App an den Gründer einer Risikokapitalfirma für Krypto-Assets. Soweit ist daran nichts Ungewöhnliches festzustellen. Doch was weder ihre App vermuten lässt, noch der Käufer erwartet hätte, ist ihr junges Alter von 16 Jahren. 

Wenig optimistisch schaltete Sean Walsh, Gründer der kalifornischen Redwood City Ventures, eine Anzeige auf LinkedIn. Sein Wunsch: Eine DTC-App (direct-to-customer, deutsch: direkt an den Kunden gerichtet) für Kryptowährungen. Diese App sollte die Pläne des Unternehmers, in direkte Produktdienstleistungen für Verbraucherfinanztechnologien zu expandieren, unterstützen. Laut der International Business Times gab Walsh zu, aufgrund seiner konkreten Vorstellungen vom fertigen Produkt und seines verfügbaren Budgets keine großen Erwartungen an die Ausschreibung gehabt zu haben.


Dennoch konnte er unter den angebotenen Produkten ein bezahlbares Programm finden, das seinen Ansprüchen gerecht wurde. Die indische Programmiererin und Designerin Harshita Arora konnte Walsh mit ihrem „Crypto Price Tracker“ überzeugen. Die Krypto-Tracking-App stellt die Preise für mehr als 1.000 Kryptowährungen aus über 20 Börsen und in 32 Fiatwährungen nutzerfreundlich dar. Zudem informiert sie über Preisentwicklungen und benachrichtigt individuell per Push-Mitteilungen über signifikante Bewegungen. Zwar gibt Walsh zu, damit das Rad nicht neu zu erfinden. Aber der „Crypto Price Tracker“ habe das Potential, sich mit dem Unternehmen weiterzuentwickeln. Außerdem könne er dazu beizutragen, sein Geschäft auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähiger zu machen.

Junge Entwicklerin mit viel Potential

Laut eigener Angaben habe Walsh nicht mit dem jungen Alter der Entwicklerin gerechnet:

„Sie schien einfach ein professioneller Softwareentwickler zu sein. Es war eine ziemliche Überraschung, als ich ihr Alter erfuhr.“

Seit 2016 interessiert sich Harshita Arora für die Krypto-Welt. Was für viele „alte Hasen“ aus der Krypto-Szene keine lange Zeit darstellt, ist im Fall der Inderin bemerkenswert, war sie zu diesem Zeitpunkt doch erst 14 Jahre alt. Im Januar dieses Jahres veröffentlichte Arora aus der nordindischen Stadt Saharanpur ihre Krypto-Tracker-App. Innerhalb eines Tages stieg der Tracker an die Spitze des Apple App Store und konnte eine durchschnittliche Bewertung von 4,7 erreichen. Kurze Zeit später verkündete Arora, dass sie die App an Redwood City Ventures verkauft hat.

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Den Gewinn will die junge Entwicklerin in Bücher und einen Visa-Antrag für Personen mit außergewöhnlichen wissenschaftlichen Fähigkeiten investieren. Damit plant sie, eines Tages ins Silicon Valley zu ziehen, um für weitere Start-ups arbeiten zu können. Gespannt werden wir Aroras Werdegang und den weiterer junger Krypto-Entwickler verfolgen.

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