Bitcoin-Investment 10 Wege für ein Investment in Kryptowerte

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Gemeinsam mit der SutorBank realisiert coindex® die erste deutsche Plattform für intelligente Kryptoportfolios. Mit coindex® kann man einfach und indexbasiert sein persönliches Portfolio aus digitalen Vermögenswerten kaufen, verwalten und verwahren.

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Bitcoin-Börsen sind nicht der einzige Weg, um in digitale Vermögenswerte zu investieren. Tatsächlich bestehen weitere Möglichkeiten, um sich in diesem Markt zu engagieren. Neben den typischen Börsen gibt es beispielsweise CFDs, Broker, Future-Kontrakte oder Zertifikate. Es ist wichtig zu sondieren, welche Anlagemöglichkeiten bestehen, wie sich diese unterscheiden und basierend darauf, welche die passendste Wahl für den individuellen Investmentplan sind. Wir stellen in diesem Artikel zehn verschiedene Investmentvehikel für Kryptowerte vor.

In der achtteiligen Kolumne „Kryptowerte als Geldanlage“ beschäftigen sich Marius Krämer und Peter Weger von coindex® mit Fragen rund um ein Investment in Kryptowerte wie Bitcoin.

Handelsplätze für Bitcoin & Co.


Kaufen und handeln kann man Kryptowerte an spezialisierten Handelsplätzen. Viele davon befinden sich im Ausland, nicht selten mit fragwürdiger Regulierung und intransparenter Außendarstellung. Inzwischen gibt es auch eine beschränkte Auswahl an deutschen Anbietern, wie bitcoin.de oder BSDEX.

Der Handel mit Bitcoin & Co. funktioniert wie an einem herkömmlichen Handelsplatz. Die Börse führt ein Orderbuch mit Kauf- und Verkaufsaufträgen. Wenn der Preis einer Kauforder mit dem einer Verkaufsorder übereinstimmt, geht ein Handelsgeschäft über die Bühne.

Bei der Auswahl einer entsprechenden Bitcoin-Börse sollte man auf die Auswahl der Handelspaare, Sicherheit, Seriosität, die Möglichkeit des Handels mit Fiatwährungen und die Ein- und Austrittsbarrieren bei Überweisungen achten. Ein gewisses Grundverständnis für Kryptowerte und digitale Handelsplätze sollte beim Anleger vorhanden sein.

Broker: Bitcoin-Kauf über Umwege

Inzwischen gibt es einige Broker die den Kauf und Verkauf von Kryptowerten im Angebot haben. Ein Broker ist eine Person oder Firma, die im Auftrag eines Investors Kauf- und Verkaufsorder ausführt. Für diesen Dienst berechnet der Broker Gebühren. Prominentere Beispiele sind Bitpanda und Robinhood für Privatanleger oder der Asset Manager Crypto Finance AG für Professionelle.

CFDs

Die sogenannten Contracts for Difference oder einfach CFD (Differenzkontrakte) sind hochspekulative, komplexe und außerbörslich gehandelte Derivate. Sie kommen nur für erfahrene und gut informierte Anleger in Frage. Durch die zugrunde liegende Hebelwirkung besteht nicht nur eine erhöhte Gewinnchance, sondern auch ein überproportionales Verlustrisiko. Der gesetzlich vorgeschriebene Pflichthinweis der CFD-Anbieter macht das deutlich: „Zwischen 74 bis 89 Prozent der Kleinanleger verlieren ihr Geld beim Handel mit CFDs.”

ETFs

Noch gibt es keinen offiziellen Bitcoin ETF, doch Branchenteilnehmer erwarten, dass ein solches Produkt in der Zukunft verfügbar sein wird. Prominente Marktteilnehmer aus den USA wie etwa VanEck oder die Winklevoss-Brüder, aber auch europäische Teilnehmer arbeiten aktiv am offiziellen ETF für Kryptowerte.

ETFs sind Anlagevehikel, die die Wertentwicklung eines bestimmten zugrunde liegenden Vermögenswerts oder einer bestimmten Gruppe von Vermögenswerten abbilden. ETFs können wie traditionelle Wertpapiere auf Börsen und mit Depot gehandelt werden. Bei diesem Instrument wird der zugrunde liegende Anlagewert hinterlegt, d. h. der Emittent kauft und verwahrt die jeweiligen Vermögenswerte im Hintergrund.

Zertifikate

Ein Zertifikat ist eine Art Wertpapier, dessen Preis aus den Kursen anderer Vermögenswerte abgeleitet wird. Zertifikate sind sehr flexibel und können komplexe Anlagestrategien widerspiegeln. Zertifikate für Kryptowerte werden von Firmen wie Vontobel und f5crypto angeboten.

Anleger, die mit Zertifikaten handeln möchten, sollten vorab die Funktionsweise und das damit verbundene Risiko verstehen.

ETNs

Exchange Traded Notes (ETNs) sind börsengehandelte Schuldverschreibungen, die die Wertentwicklung von zugrunde liegenden Referenzwerten nachbilden. ETNs werden von Aktienbrokern angeboten und sind wie diese vollständig reguliert.

Ein etablierter Krypto-ETN-Anbieter heißt „XBT Provider” und wird an der schwedischen Börse gehandelt.

Future-Kontrakte: Terminkontrakte auf Bitcoin & Co.

Ein Future-Kontrakt (oder: Terminkontrakt) ist eine Vereinbarung über den Kauf oder Verkauf eines Vermögenswertes zu einem zukünftigen Zeitpunkt und einem fest vereinbarten Preis. Mit Terminkontrakten können komplexe Strategien wie z. B. das Hedging realisiert werden – also das Absichern einer Transaktion gegen zukünftige Preis- oder Wechselkurs-Schwankungen. Terminkontrakte richten sich an professionelle und institutionelle Händler. Die Mindestanlage ist üblicherweise recht hoch.

Es gibt bereits mehrere Börsen, die Bitcoin Futures anbieten wie die Chicago Mercantile Exchange (CME) und Kraken. Einer der bekanntesten Anbieter von Bitcoin Futures ist das US-Unternehmen Bakkt.

Aktien

Wie wir in unserer Kolumne bereits herausgestellt haben, geht das Investieren in Kryptowerte mit hohem Risiko einher. Ein tendenziell weniger risikobehaftetes Investment ist der Aktienkauf von Firmen, die von wachsender Adaption digitaler Vermögenswerte profitieren könnten.

Für diesen Ansatz bedarf es eigenständige Recherche, um derartige Aktien zu identifizieren. Ein offensichtliches Beispiel wäre die Aktie der deutschen Bitcoin Group, die ihr Geschäftsfeld rund um Bitcoin und andere Kryptowerte aufbaut.

Es sollte klar sein, dass in dem Fall in eine Aktie investiert wird und nicht in einen Kryptowert. Der Wert der jeweiligen Aktie hängt von unterschiedlichen Faktoren ab, wobei die Popularität von Kryptowerten nur einer unter vielen ist.

Fonds

Die steigende Popularität von Bitcoin & Co. hat zum Aufkommen einer großen Zahl an spezialisierten Fonds geführt.

Fonds werden von Investmentgesellschaften oder Banken aufgelegt und von Fondsmanagern aktiv verwaltet. Ein Investmentfonds ist wie ein Topf, in dem viele Anleger Geld einzahlen. Das Fondmanagement legt das eingesammelte Geld für die Anleger an. Es gibt unterschiedliche Arten von Fonds, wie zum Beispiel Aktienfonds, Rentenfonds oder Themen-spezifische Fonds, die nur in bestimmte Industrien oder Trends investieren.

Oftmals gilt eine Anlage in Fonds als weniger riskant, da Fondsmanager aktiv auf Marktsituationen reagieren können – z. B. im Bärenmarkt die Cashquote erhöhen. Bei der Auswahl eines Fonds sollte man auf die Funktionsweise, Vertragsbedingungen und Gebührenstruktur achten. Einer der ersten Fonds für Kryptowerte ist der „Postera Crypto I” (ISIN: LI0385769448) von der in Düsseldorf ansässigen Firma Postera Capital GmbH. Hier beträgt die Mindestanlage 50.000 Euro.

Digitaler Anlage-Service

Vor dem Hintergrund der Digitalisierung sind eine ganze Reihe neuer Angebote für die private Geldanlage entstanden. Es gibt Unternehmen, die es Kunden ermöglichen, mittels Smartphone- und Web-Applikation Geld in Vermögenswerte anzulegen. Für viele ist das attraktiv, denn der Prozess ist einfach und kundenfreundlich, das Investment ist rational, oftmals vollautomatisch und damit zeitsparend. Ein nennenswertes Beispiel für den traditionellen Finanzmarkt ist Scalable Capital, bei dem der Anleger angepasst an sein Risikoprofil in diversifizierte Portfolios investieren kann.

Im Bereich der Kryptowerte sind digitale Anlagemöglichkeiten noch selten. Ein Beispiel ist die Plattform für Kryptoportfolios coindex®, bei denen Anleger in indexbasierte oder individuell zusammengestellte Portfolios investieren können. Aufgrund der Einfachheit in Handhabung und der Rationalität der zugrunde liegenden Indexstrategie eignet sich die Plattform auch für Anfänger und passive Anleger.

Fazit

Es gibt diverse Instrumente, um am Bitcoin-Markt teilzunehmen. Neben den unterschiedlichen Funktionsweisen ist es für den Investor noch wichtig zu wissen, ob es sich bei dem jeweiligen Instrument um ein direktes oder indirektes Investment handelt. Bei einer direkten Anlage besitzt und kontrolliert der Käufer den jeweiligen Kryptowert, während ein indirektes Investment lediglich eine Verbriefung ist und keine Eigentumsrechte erteilt. Als Überblick hierzu dient die folgende Aufzählung:

Direkt: Handelsplätze für Kryptowerte, Broker, digitaler Anlageservice

Indirekt: Fonds, Futures, ETNs, Aktien, Zertifikate, CFDs, ETFs

Im nächsten Kapitel unserer Kolumne beschäftigen wir uns mit dem Design von Kryptoportfolios.

Disclaimer: Es handelt sich hierbei lediglich um die persönliche Meinung der Autoren. Diese können nicht für Anlageentscheidungen verantwortlich gemacht werden.

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