10.000 Syrische Flüchtlinge erhalten Hilfe über Ethereum-Blockchain

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Quelle: Hungry ChildrenRefugee Camp Distribution Humanitarian Food via Shutterstock

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Einer der größten Testdurchläufe für eine gemeinnützige Anwendung der Ethereum-Blockchain fand nun ein erfolgreiches Ende.

Am 31. Mai wurde das Projekt der United Nation’s World Food Programme (WFP) beendet. Das Projekt hatte als Ziel Zehntausenden syrischen Flüchtlingen Nahrung zukommen zu lassen, welche man durch Krypto-unterstützte Essensmarken eintauschen konnte.

Laut CoinDesk wurde die Plattform erfolgreich genutzt, um die Verteilung an rund 10.000 Personen nachzuverfolgen und zu verwalten. Die Plattform wurde von Parity Technologies, einem Startup des Ethereum Mitbegründers Gavin Wood und der Blockchain BigData Firma Datarella implementiert.

Alexandra Alden, Innovations-Consultant für das WFP, erklärte CoinDesk:

“Alle Mittel, die die Flüchtlinge durch das WFP bekommen haben, wurden extra dafür geschaffen, um Nahrungsmittel wie Olivenöl, Pasta und Linsen zu kaufen.”

Das WFP ist nun damit beschäftigt weitere Analysen anzustellen. Beispielsweise will man noch herausfinden wie viele Transaktionen insgesamt getätigt wurden.

Das Projekt ausbauen

Wie im Mai bereits berichtet wurde, will das WFP im August das Projekt auf 100.000 Menschen in Jordanien ausweiten. Sollte dieser Plan funktionieren, so soll das ganze Projekt für alle Flüchtlinge in Jordanien bis Ende 2018 offen stehen.

Alden hofft außerdem darauf, dass das Projekt bald über die Grenzen von Jordanien hinaus eingesetzt werden kann.

Sie erklärte:

“Zunächst ist der Plan, das Projekt in ganz Jordanien einzusetzen, aber wir planen bereits mit Anwendungsfällen in anderen Regionen.”

Derzeit arbeitet die Organisation mit Partnern aus dem humanitären und privaten Sektor zusammen. Möglicherweise können sie bei der Erreichung des “Zero Hunger” bis zum Jahr 2030 helfen, sagte Alden.

Es bleibt bemerkenswert, dass seit dem Jordanien-Projekt eine Menge Blockchain-Projekte von der UN angekündigt worden sind. Behörden und Unternehmen unter dem Schirm der Vereinten Nationen kümmern sich um ihre Durchführung.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinDesk

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