Wie ein Softwareentwickler seinen Tesla mit Bitcoin vorbestellt hat

Max Kops

von Max Kops

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Max Kops

electric car charging process by power cable supply plugged in.

Quelle: © janifest - Fotolia.com

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Mason Borda ist Softwareentwickler bei BitGo, Gründer von GitMoney und der Ethereum Wallet Etherli. In seiner Freizeit liebt der Entwickler die Herausforderungen und Innovationen im Bitcoin Universum. Deshalb hat er auch die 21hackathons veranstaltet.
Bitcoin Fan seit langer Zeit

In seinem eigenen Beitrag auf CoinDesk schildert der Entwickler die Vorbestellung seines neuen Elektroautos.


Als er das erste mal von Tesla Motors gelesen hatte, so schreibt Borda, erfuhr er von der Veröffentlichung des Tesla Roadsters. Das war im Jahr 2007. Damals sah er sich die technischen Spezifikationen an und stellte sich die Frage: Wie ist es möglich, die Beschleunigungszeit des aktuellen Ferrari Modells von 0 auf 100 km/h mit einem Elektroauto zu unterbieten? Er hielt dies für eine unlösbare Aufgabe. Das Rätsel ließ ihn aber einerseits zweifeln und andererseits weckte es sein Interesse für diese technische Kampfansage.

Borda entwickelte selbst Ladestationen

Borda wollte es genau wissen und schloss sich der Arbeitsgemeinschaft für Automobilentwicklung an seinem College an. Schnell leitete er ein Team bei der Entwicklung einer Ladestation für mobile Elektroautos, die kommerziell entwickelt wurden. Er organisierte regelmäßig Exkursionen zum Tesla Motors Unternehmen, wo er seine erste Fahrt im besagten Tesla Roadster genießen durfte.

Diese Fahrt fand im Jahr 2010 stand und löste eine pure Begeisterung bei Borda aus.

Wie der Entwickler auf Bitcoins gestoßen ist

Heute, im Jahr 2016, hat sich viel im Leben von Borda geändert. Er ist inzwischen auf Bitcoins gestoßen, eine Währung, von der er so überzeugt ist, dass er sie ständig nutzt und sogar beruflich für ein Unternehmen aus diesem Bereich der Fintech Branche arbeitet.

Borda bestellt seinen Tesla mit Bitcoins

Deswegen beschloss Borda kurzerhand: Er wollte die Vorbestellungsgebühr des Tesla Model 3 mit Bitcoins bezahlen.

Gesagt, getan: Natürlich nahm der Automobilhersteller Bitcoins nicht direkt als Zahlungsmittel an. Deswegen musste er einen anderen Weg finden. Borda stieß auf Shakepay, ein Anbieter, der „Einwegkreditkarten“ anbietet, die man mit Bitcoins aufladen kann. Er hatte also kurzerhand genug Guthaben auf die Karte geladen und anschließend mit dieser Kreditkarte seine Vorbestellung durchgeführt. Wie er selbst sagt, habe ihn dies weniger als 60 Sekunden Zeit gekostet.

Meinung des Autors (Max):

„Unspektakulär“ – könnte man sagen, wenn man liest, wie Borda seinen Tesla wirklich vorbestellt hat. Schließlich hat er keine Bitcoins an Tesla gezahlt, sondern eine vorher mit Bitcoins aufgeladene Kreditkarte zur Zahlung benutzt. Das „Experiment“ zeigt dennoch etwas Anderes:

Er hat sich ein Auto bestellt, das er vorher weder angefasst, noch gesehen hat und das von Elektronen angetrieben wird, die durch Kupferkabel fliegen. Diese Bestellung hat er mit einer Einwegkarte bezahlt, aufgeladen mit einer Währung, deren Erfinder unbekannt ist und nur unter einem Pseudonym auftritt.

So beschreibt es Mason Borda selbst in seinem eigenen Beitrag auf Englisch.

BTC-Echo
Originalbeitrag How I Preordered a Tesla Model 3 With Bitcoin via CoinDesk

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