Bitcoin 1x1 Wer bringt Bitcoin auf die Blockchain?

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Woher kommen neue Bitcoins? Was hat „Mining“ mit Gold zu tun? Was hat es mit dem Halving auf sich und hat es Einfluss auf den Bitcoin-Kurs?

Wer an Bitcoin denkt, denkt oft an Achterbahnfahrten im Kursgeschehen, einen unregulierten Krypto-Markt oder unsichere Krypto-Börsen. Dabei kann die Kryptowährung sehr viel mehr, als Investoren Hoffnungen auf Kursgewinne zu machen. So brachte die Erfindung Satoshi Nakamotos ein gesamtes Ökosystem hervor, getragen auf den dezentralen Schienen einer Distributed-Ledger-Technologie – besser bekannt als Blockchain.

Während dieses Ökosystem weiter wächst, freut sich der Markt regelmäßig über neue Bitcoin-Einheiten (BTC). Der Prozess, der hinter dem Erscheinen neuer Bitcoins steckt, heißt „Mining“.

Was ist Bitcoin Mining?

Der Begriff „Mining“ – zu deutsch etwa „schürfen“ – erinnert an den Abbau von Gold. Diese Analogie kommt nicht von ungefähr, schließlich bezeichnen Krypto-Enthusiasten die digitale Währung bisweilen als digitales Gold. Doch während das Edelmetall beim Bergbau in Minen oder in Flussbetten gesucht wird, verhält es sich bei Bitcoin ein bisschen anders. So viel steht fest: Es ist ein My komplizierter.


Beim Bitcoin Mining geht es zunächst darum, BTC-Transaktionen zu einer Liste zusammenzufügen und diese dann als Block an die Blockchain anzuhängen. Die Aufgabe der Miner ist es dabei, die Transaktionen zu bestätigen und in ein Kontenbuch einzutragen. Sorgen Miner für den nächsten gültigen Block, bekommen sie BTC zur Belohnung.

Dazu müssen sie eine mathematische Formel anwenden und die jeweiligen Transaktionen in etwas Kürzeres verwandeln. Das Ergebnis fügen sie in Form eines Hash dann am Ende eines Blocks an. Der Mechanismus, der bei diesem Prozess zum Einsatz kommt, nennt sich Proof of Work. Miner müssen hier nachweisen, dass sie einen gewissen Aufwand erbracht haben. Dieser Prozess ist sehr energieaufwändig. Nur so kann man sichergehen, dass im Netzwerk nicht manipuliert wird. Gefahren wie etwas das Double Spending, also das doppelte Ausgeben von Bitcoins, lassen sich so verhindern.

Die Miner konkurrieren auf der Suche nach neuen Blocks miteinander. Jedes Mal, wenn jemand einen Hash erfolgreich erzeugt, erhält er derzeit 12,5 Bitcoins und die gezahlten Transaktionsgebühren.

Das Halving und der BTC-Kurs

Die Belohnung für das „Schürfen“ halbiert sich in regelmäßigen Abständen. Beim nächsten sogenannten Halving, das für den Mai 2020 erwartet wird, erhalten Miner für jeden gültigen Block (neben den Transaktionsgebühren) nur noch 6,25 Einheiten der Kryptowährung. Das ging in der Vergangenheit mit Bitcoin-Kurs-Anstiegen einher. Im Krypto-Space wird dieses Ereignis mitunter mit großen Hoffnungen verbunden – einige Trader setzen auf die Auswirkungen des Halvings.

Die Idee dahinter: Der Nachschub an neuen Bitcoin verringert sich regelmäßig, der Nachschub sinkt. Bei einer gleichbleibenden oder steigenden Nachfrage müsste das – rein theoretisch – Kursanstiege geben. Garantieren kann man das aber nicht.

Du bist neugierig geworden? Du willst ganz genau wissen, woher neuer Bitcoins kommen oder überlegst vielleicht, selbst zum Miner zu werden? Schau doch auf unserer BTC-ACADEMY vorbei. Dort erklären wir Bitcoin Mining im Detail. 


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