JAM Token Streamingdienst nimmt Hedera Hashgraph mit an Bord

Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Christian Stede

Christian ist freiberuflicher Journalist. Er ist davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie ein noch ungeahntes Umweltschutz- und Nachhaltigkeitspotenzial bietet.

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Hedera-Hashgrpah-Münze (HBAR) auf Keyboard

Quelle: Shutterstock

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Unter den Musik-Streamingdiensten geht Tune.fm mit seinem JAM Token einen eigenen Weg. Nun hat man mit Hedera Hashgraph einen Partner gefunden, der auf einen Directed Acyclic Graph (DAG) setzt.

Der Musik-Streamingdienst tune.fm ist laut mehreren übereinstimmenden Meldungen eine Kooperation mit dem Start-up Hedera Hashgraph eingegangen. Damit haben Musikfans nun die Möglichkeit, für die Songs, die sie hören, mit einer Hedera-basierten Kryptowährung direkt an die Künstler zu zahlen.

Streamingdienste für Musik gibt es viele, Spotify, Tidal, Deezer und wie sie alle heißen. Wieviel Geld im Einzelfall aber in den Taschen der Musiker landet, ist von Fall zu Fall unterschiedlich und für den Konsumenten kaum zu durchschauen. Tune.fm hat ein eigenes Konzept entwickelt, mit dem der Hörer per Kryptowährung direkt an den Urheber zahlt. Dahinter steckt das Konzept des JAM Token.  Er ist essentieller Bestandteil des pay as you go-Geschäftsmodells von Tune.fm.

Künstler können JAM-Token verdienen, wenn ihre Musik gestreamt wird, und sie können ihre Musik auch bei Ersthörern bewerben, indem sie JAM-Token verwenden, um Anreize für Entdeckungen zu schaffen. Jeder Neuling bekommt bei seiner ersten Registrierung direkt 100 dieser JAM Token, die er direkt zum Musikhören ausgeben kann. Hedera Hashgraph ist ein in der Krypto-Szene noch vergleichsweise unbekanntes Projekt. Im Februar ließ allerdings eine Meldung aufhorchen, wonach das Start-up mit Google zusammenarbeitet. 

DAG passt prima in das Geschäftsmodell


Hedera Hashgraph verwendet eine neuartige Sharding-Architektur, um Token-Smart-Contracts nach dem Distributed-Ledger-Prinzip abzuschließen. Im Grunde kann man von einer Weiterentwicklung des ERC20-Token-Protokolls sprechen, das für Ethereum entwickelt wurde. Anders als bei Ethereum setzt Hedera Hashgraph jedoch nicht auf eine Blockchain, sondern –ähnlich wie IOTA – auf die Directed Acyclic Graph (DAG)-Technologie. Als Vorteile von Hedera gegenüber Ethereum werden ein höheres Sicherheitsniveau durch den aBFT-Konsensalgorithmus, die blitzschnelle Durchsatzgeschwindigkeit und minimale Gebühren genannt. Wie bei IOTA, das ebenfalls per DAG läuft, gibt es keine Blocks. Die Transaktionen laufen direkt in die DAG-Netzwerke. Auch das Mining entfällt, daher auch die erhöhte Geschwindigkeit, da die Transaktionen fast sofort zur Ausführung kommen.

Von daher scheint Hedera für Tune.fm der ideale Partner zu sein. Denn die Kombination mit den Mikrozahlungen über den Jam Token verlangt sowohl nach hoher Schnelligkeit wie niedrigen Transaktionsgebühren. Da die Zahlungen reibungslos und automatisch von Statten gehen können, zahlen die Benutzer kontinuierlich und in Echtzeit für die Musik, die sie hören. Tune.fm versteht sein Konzept als Abkehr von zentralisierten Medienunternehmen hin zu dezentralisierten Medienmarktplätzen, die Konsumenten und Produzenten mehr Freiheit geben.


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