Trotz(t) Bärenmarkt: Crypto Valleys in Schweiz und Liechtenstein wachsen

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Auch wenn Bitcoin, Ethereum, Ripple und andere Kryptowährungen nicht die beste Performance hinlegen: Das Blockchain-Ökosystem wächst weiter. Und das vor allem an den beliebten Standorten Schweiz und Liechtenstein: Dort wuchs die Zahl der Blockchain-Unternehmen innerhalb von drei Monaten von 629 auf 750. Insgesamt befinden sich darunter vier Unicorns.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Bitcoin hat sicher schon besser performt – selbiges gilt für Ethereum, Ripple und im Prinzip für alle Kryptowährungen im Bitcoin-Ökosystem. Das hält Gründende jedoch offenbar nicht davon zurück, neue Blockchain-Projekte ins Leben zu rufen. Denn wie man Analysen der Investmentgesellschaft CV VC,  PwC Strategy und dem IT-Unternehmen inacta entnehmen kann, verzeichnen die Schweiz und Liechtenstein einen starken Zuwachs an Blockchain-Unternehmen.

Wachsende Firmenanzahl, sinkende Bewertung

Aus einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, geht hervor, dass die beiden Standorte seit September 2018 einen Zuwachs von 121 Firmen verbuchen können. Das entspreche einem Plus von knapp 20 Prozent. Um das herauszufinden, untersuchten die Unternehmen das Online-Verzeichnis CV Maps, das die Blockchain-Firmen beider Länder listet. Umsatzeinbußen mussten die Unternehmen jedoch trotzdem verbuchen. So sank die Marktbewertung der 50 größten Blockchain-Unternehmen des Crypto Valleys von 44 Milliarden auf 20 Milliarden US-Dollar.


Mathias Ruch, Gründer und CEO von CV VC, hält zu diesen Vorgängen folgenden Kommentar bereit:

„Der Report spiegelt die anfangs 2018 eingeleitete und maßgeblich auf Kryptowährungen basierende Korrektur deutlich. Er zeigt aber auch, dass sich Unternehmen, die blockchainbasierte Anwendungen und Infrastrukturlösungen entwickeln, halten konnten. Und dass es eine beeindruckende Anzahl neuer Start-ups mit innovativen Use Cases an die Spitze geschafft haben.“

Denn unter den nun 750 Unternehmen finden sich insgesamt vier Unicorns – Start-ups mit einer Milliardenbewertung.

Großteil der Unternehmen aus Zug und Zürich

Wie man der Mitteilung weiter entnehmen kann, arbeiten in den 50 größten Blockchain-Unternehmen in der Schweiz und in Liechtenstein rund 420 Personen. Die Branche beschäftige ferner rund 3.300 Mitarbeitende, ausgenommen Service Provider. Davon wiederum befinden sich die meisten im Raum Zug und Zürich.

Die Unternehmen stellen den zugehörigen Top-50-Bericht am 24. Januar im House of Switzerland am World Economic Forum in Davos vor.


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