Krypto-Börsen

Schreibmaschine schreibt „Do you know your customer?“
CiphertraceJede zweite Bitcoin-Börse erhebt zu wenig Kundendaten

Bitcoin und Geldwäsche. Bis heute ist es Kryptowährungen nicht gelungen, ihre Assoziation mit zwielichtigen Finanzpraktiken gänzlich abzustreifen. Eine neue Studie von Ciphertrace zeigt: Krypto-Börsen und vergleichbare Dienstleister haben in puncto Anti-Geldwäsche-Maßnahmen ungebrochen großen Nachholbedarf.

Die Grafik zeigt eine Schachpartie, in der die weiße Figur Schachmatt gesetzt wird.
Wer gewinnt?Banken vs. Krypto-Start-ups: Wer in Zukunft wirklich den Kürzeren zieht

In den letzten vier bis fünf Jahren hat sich ein Ökosystem an Krypto-Dienstleistern, wie Krypto-Börsen oder Hardware-Wallet-Hersteller, gebildet. Sofern man davon ausgeht, dass sich die Token-Ökonomie immer stärker etabliert, dürfte man annehmen, dass diese Dienstleister eine rosige Zukunft vor sich haben. Umgekehrt gibt es aber auch Gründe, die dafürsprechen, dass einige dieser Krypto-Unternehmen bald von der Bildfläche verschwinden. Warum es einigen Krypto-Dienstleistern in den nächsten Monaten an den Kragen gehen dürfte und was „tiefe Taschen" sowie der Stellenabbau im Bankensektor damit zu tun haben.

ein goldfisch mit einer haifischflosse
Nicht ganz sauberBitcoin-Börse mit Wash-Trading-Vorwurf konfrontiert

Die Krypto-Welt steht vor einem neuen Wash-Trading-Skandal. Denn im Fall der kanadischen Bitcoin-Börse Coinsquare veröffentlichte die zuständige Wertpapieraufsichtsbehörde ein Anschuldigungsschreiben. Dabei geht es um Marktmanipulation in Höhe von 90 Prozent des Handelsvolumens.